Bottleneck Social Video Kreation: So machen wir aus Bildern nativen UND bewegten Social Media Content!

Professionelles Social Media Marketing bedeutet, nativen Content mit performanter Media zusammenzubringen. Während der Media-Teil aus Kundensicht meist “nur” durch die Höhe des Mediabudgets begrenzt ist, ist die Content-Seite meist ein echtes Problem, denn: Als Ausgangsmaterial liegt häufig ungeeignetes Videomaterial oder sogar nur einzelne Bilder vor. Glücklicherweise kennen wir das. Was das für die Social Media Kreation bedeutet und wie wir dieses Problem für unsere Kunden lösen, zeigen wir Ihnen anhand einiger konkreter Beispiele aus unserem Agenturalltag.

Die Ausgangssituation: Content wird selten ausschließlich für Social Media produziert

Tatsächlich zieht sich diese Herausforderungen durch sehr viele Accounts, große und kleine. Es liegen ein paar Bilder oder Videos vor – oft in ungeeigneten Formaten, also eher 16:9 als alles andere. 

Das ist jedoch weniger schlimm als es sich anhört – und vor allem ist es eines: verständlich. Denn Social Media Inhalte sind wesentlich dynamischer und haben eine viel kürzere Halbwertszeit im Vergleich zu TV oder OOH. Insofern produziert man in vielen Unternehmen nativ für diese Formate und gibt hier die großen Budgets frei 💰Und das wiederum heißt, dass Social Media (noch) mit vergleichsweise kleineren Kreations- und Produktionsbudgets auskommen muss, sodass eine weitere native Produktion von Inhalten für einen weiteren Kanal ( = Social Media) einfach nicht drin ist. 

Tatsächlich haben wir uns mit diesem Setup anfangs sehr schwer getan. Vor ein paar Jahren haben wir noch versucht, was alle heute immer noch versuchen: Kopf in den Sand stecken und einfach die Inhalte 1:1 übernehmen – wird schon irgendwie. Doch natürlich wurde es nichts. Das, was für TV oder OOH funktioniert, funktioniert in der Regel nicht auf anderen Kanälen. Und schon gar nicht auf Social Media. 

Also wieder zurück zum Anfang und eine Lösung entwickeln – und die heißt bei uns “Image-to-Social-Video” beziehungsweise “Video-to-Social-Video”. Das Ziel: Aus spärlichem Ausgangsmaterial Content für Social Media effizient produzieren, der nativ ist, den User über entsprechende Aktivierungsmechanismen smart in die Markenwelt hineinzieht 🤙🏼 

Content für Social Media muss effizient produziert UND nativ sein – geht das überhaupt?

Effiziente Produktion und gleichzeitig nativ – das klingt im ersten Moment, wie ein krasser Gegensatz. Die Frage, die sich viele Social Media, Brand oder Marketing Manager stellen, lautet: Wie kann die Produktion von Inhalten über mehrere Kanäle, on- und offline, gestreamlined werden, um den grundsätzlich identischen beziehungsweise die Aussage  für mehr als nur einen Kanal zu nutzen

Vor allem dann, wenn Stills, beispielsweise für Plakate oder Printwerbung im allgemeinen, produziert werden, sind diese im Normalfall in der Ursprungsform nur selten für Social zu gebrauchen. Muss man also eine komplett neue Produktion für Social Media in Auftrag geben? 

🙌🏼Zum Glück nicht, denn: Haben wir die Rohdateien des Shootings können wir mit ein paar Handgriffen auch daraus ein oder meist sogar mehrere Assets für Social Media produzieren. Ohne dafür mit Textern, Designer, Videografen, Regisseuren & Co. aufzukreuzen 😜 

Außerdem wichtig: Die Formatwelt von Social Media ist vielfältig. Von 16:9 zu 1:1 zu 4:5 zu 2:3 zu 9:16 ist alles dabei – diese Dimension berücksichtigen wir durch ein entsprechendes Placement Paket, bei dem wir im Vorfeld definieren, für welche Formate das jeweilige Asset genutzt werden soll, um bereits während der Produktion durch entsprechende “Safe Zones” dafür zu sorgen, dass ein Resizing problemlos möglich ist. 

Wie all das aussehen könnte, zeigen die folgenden drei Beispiele für Image-to-Social-Video bzw. Video-to-Social-Video, die wir für unsere Kunden hagebau, Virbac und CPC Unternehmensberatung erstellt haben. Ready?

Let’s go!

Beispiel #1: Image-to-Video – Kundenbeispiel: hagebau

Frisch zu uns gestoßen ist die Baumarktkette hagebau. Unser erstes Projekt: Im Rahmen des 40-jährigen Jubiläums wurde die hagebaum-Kampagne ins Leben gerufen. Jeder, der im Jubiläumsjahr bei hagebau eingekauft hat, konnte durch die Eingabe seiner Bonnummer aus dem Markt oder der Rechnungsnummer des Online-Kaufs auf der Kampagnen-Micropage einen hagebaum nach Hause bestellen. 

Eine Super-Idee, die nun über Social Media promoted und verlängert werden sollte. Die Herausforderung: Neben der Landingpage und einigen Basisassets gab es wenig für Social Media verwertbares Material. 

Uns wurde also die Aufgabe übertragen, das Beste herauszuholen, aus den Assets entsprechendes Social-Videomaterial zu erstellen und vor allem eine Story zu erzählen. Wir entschieden uns gemeinsam mit dem hagebau-Team dazu, Anwendungsszenarien zu zeichnen, um den hagebaum emotional aufzuladen. 

Das lag uns neben der Micropage, auf der die Bäume geordert wurden, vor:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und daraus entstanden mehr als 20 verschiedene Assets und Mini-Stories, die wir über Instagram (Stories und Feed Content) und Facebook ausgespielt haben. So sah beispielsweise die Kickoff Instagram Story aus:

 

Mehr als 6.000 Bäume wurden im Kampagnenzeitraum geordert – siebenstellige Impressions und Views, hohes Engagement und virale Reichweite, alles Dinge, die wir im Rahmen von Social Analytics auswerten, zeigten: Der Ansatz hat optimal funktioniert 💪🏼

Beispiel #2: Image-to-Video – Kundenbeispiel: Virbac HPM Tierfutter

Die Virbac Tierarzneimittel GmbH betreuen wir seit mittlerweile über zwei Jahren. Ursprünglich, wie der Name schon sagt, in der Tierarzneimittel-Branche Zuhause, hat Virbac vor einigen Jahren eine hochwertige Tierfutter-Produktlinie ins Leben gerufen: Virbac HPM. 

Unsere Aufgabe war die Begleitung des Produkt Launches sowie die laufende Vermarktung über Social Media an die B2C-Zielgruppe

Auch hier standen wir vor der Herausforderung, dass nur wenige direkt verwertbare Assets vorlagen. Die Aufgabe war also aus folgenden Basis Assets native Assets für Social Media zu produzieren, ohne die Kreationskosten explodieren zu lassen. Gleichzeitig wünschte sich Virbac einen Profi an die Seite, der Social Media als neuen marketingkanal aufbaut. Eine spannende Aufgabe, die wir vollumfänglich, aber vor allem auch Kreativ- und Kreationssetig gerne begleiten.

Zurück zum Thema Social Video – so sah das Ausgangsmaterial aus:

Was machen wir also daraus? Wichtig ist natürlich die Produkt USPs zu kommunizieren, ohne dabei all zu platt zu werden, denn Social Media Content MUSS nativ, effizient produziert und ENGAGING sein, damit er funktioniert. 

Und so sah das dann (unter anderem) im Endergebnis aus:

Entscheidend sind bei Virbac vor allem die Inhaltsstoffe, weshalb der Fokus der Assets auf der Zusammensetzung und der Erklärung, warum diese für Hund und Katze besonders wertvoll ist, liegt. Da wir bereits im Vorfeld Instagram Stories sowie Feed-Placement für Instagram und Facebook definierten, konnten wir in einem Rutsch Assets für mehrere Wochen in wenigen Tagen produzieren.

So sieht Kreation heute aus 🤙🏼

Beispiel #3:  Video-to-Social-Video – Kundenbeispiel: CPC Unternehmensberatung

Ein schönes Beispiel dafür, wie unser Video-to-Social-Video Ansatz aussieht, ist der Case, den wir für die CPC Unternehmensberatung im Rahmen einer Recruiting Kampagne umgesetzt haben. 

Im Kern ging es den Verantwortlichen darum, junge Talente davon zu überzeugen, dass CPC die richtige Wahl für den Einstieg in die Unternehmensberatung ist. Dafür wurden Videos produziert, die ursprünglich für das Kino geplant waren – und deshalb ausschließlich in 21:8 zu vorlagen. Für Social Media ein Todesstoß. 

So sah das Video aus: 

Die Produktion war absolut hochwertig, das Format und die Länge waren für Social Media jedoch ungeeignet. Es ging also darum, das Video so anzupassen, dass es Social-tauglich wurde. Dazu waren Cuttings, weitere Designelemente in den CPC Farben und ein wenig aufmerksamkeitsstarke “Spielerei” notwendig.

Und so sah das dann aus: 

 

Wesentlich kürzer, aufmerksamkeitsstark und mit einem klaren Call-to-Action – sogar als Instagram Story mit entsprechenden Swipe-up!

So muss das sein – und die Views, die View-through-Rate, Landingpage-Aufrufe und Bewerbungen gaben uns recht 🤓 

Um am Ende des Tages effizient produzierten UND nativen Content vorliegen zu haben, achten wir darauf Frameworks für unsere Kunden zu entwickeln, die beide Dimensionen gleichermaßen erfüllen. Jedes Content Asset ist für sich einmalig, spinnt die Storyline, beispielsweise innerhalb von Kampagnen, stetig weiter und kann in Batches produziert zu einer immensen Verringerung der Produktionskosten führen (im Vergleich zur herkömmlichen Herangehensweise vieler Kreativagenturen…), was letztendlich insgesamt effektiveres Social Media Marketing bedeutet. 

Die Rechnung ist einfach: Wesentlich weniger Zeit = Geld reinstecken, mehr oder mindestens genauso viel herausholen.  

Da wir derartige Cases bereits sehr häufig von Kunden, Full Service oder Kreativ-Agenturen übernommen und solch ein effizientes Kreationssetup eingeführt haben, können wir das auch in Zahlen ausdrücken:

  • ⏬Reduzierung der Kreationskosten um durchschnittlich 40 Prozent!
  • ⏫Erhöhung des Outcomes in Form von Assets um durchschnittlich 70 Prozent!
  • Und damit viel freigewordenes Budget für strategische & konzeptionelle Beratung, Media, Analytics oder die nächste Firmenfeier 🥳 – alles Dinge, die im alten Setup unter den Tisch fielen, weil das Budget für ineffiziente Kreation verpulvert wurde!

 

Wir kennen die Painpoints unserer Kunden und adressieren diese durch entsprechende Lösungen. Am Beispiel der Social Media Kreation und dem entsprechenden Image-to-Social-Video und Video-to-Social-Video  Ansatz wird dies deutlich. Sie kennen das Problem? Wie lösen Sie es bisher? Wir freuen uns über Ihre Kommentare – und wenn Sie aus dem Stand heraus für effizient produzierten UND nativen Social Media Content sorgen wollen, dann sind Sie auf jeden Fall schon mal auf der richtigen Domain. Noch näher kommen Sie dem Ziel hier: Die Tür zu Ihrem Social Video Content 😁

Keyvan

Es gab genau zwei Möglichkeiten: Entweder ich rege mich weiter über vermeintliche Social Media "Profis" auf oder ich tue etwas dagegen - ich habe mich für Letzteres entschieden und gründete gemeinsam mit meinem Co-Partner Jan die Hamburger Social Media Agentur media by nature, denn: Wir lieben Facebook, Instagram, YouTube & Co. und wissen genau welche Taktiken hier für langfristige und nachhaltige Ergebnisse sorgen. Übrigens: meinen Kaffee trinke ich immer schwarz und freie Minuten gehören voll und ganz meiner kleinen Familie zuhause.