3 Wege zu tollem Blog-Content

Ein Corporate-Blog auf der Unternehmenswebseite ist eine tolle Sache. Hier können Unternehmern und Firmen nicht nur über neu Produkte und Dienstleistungen informieren, sondern vor allem themenrelevante Beiträge verfassen – und die stärken die Expertenposition im Netz und offline. Und Google ist davon natürlich ebenso entzückt.

Wer regelmäßig informativen, spannenden und hochwertigen Content auf einem eigenen Blog verfasst, kann schnell neue Kunden gewinnen und Bestandskunden von einem erneuten Kauf überzeugen. Warum? Darum:

  • Informative themenrelevante Beiträge festigen die Expertenstellung – oder bauen sie Schritt für Schritt auf und aus.
  • Artikel mit Mehrwert zeigen dem Leser, dass Sie wissen, wovon Sie reden.
  • Google liebt dynamischen neuen Content auf der Webseite. Driften Sie dabei jedoch nicht in nutzlose SEO-Inhalte ab, sondern stellen Sie den Nutzer in den Vordergrund.

Soweit, so gut, allerdings ist der Weg zu einem gutbesuchten Corporate-Blog nicht so einfach. Oft scheitert es an den Inhalten beziehungsweise der Suche nach geeigneten Inhalten. Oder anders gesagt: Worüber soll ich überhaupt schreiben.

Blog-Content Tipp #1: Worüber schreibe ich überhaupt?

Die Themen, die der Blog behandeln soll, entscheiden über Erfolg und Misserfolg. Als Unternehmen, dass Modeartikel anbietet, sollten sie natürlich nicht in Technik-Themen abrutschen – auch, wenn es Sie persönlich interessiert. Potenzielle Kunden, die auf Ihrer Webseite landen, wollen über Mode-Themen lesen, und nicht über das neuste Apple-Gadget. Das bedeutet also, dass Ihr Blog – bleiben wir beim Beispiel Mode – über folgende Dinge schreiben könnte:

  • Modetrends
  • Berichte über Models und Designer
  • Das Titel-Thema in der aktuellen Vogue und Ihre Meinung dazu
  • Stoffe und deren Qualität
  • Waschanleitungen für besonders hochwertige Designerstücke

Sie sehen, Mode ist viel mehr als nur Kleidung – und so verhält es sich auch bei anderen Themenbereichen:

  • Wer über Technik schreibt, muss nicht nur über Gadgets philosophieren, sondern kann beispielsweise auch Computer-Hardware und -Software behandeln.
  • Ein Malermeister schreibt über Maltechniken, Farben und deren Zusammensetzungen, testet Produkte.
  • Eine Grafikerin darf eigene Designs vorstellen, Anleitungen veröffentlichen oder über neueste Grafikprogramme abseits des Mainstreams berichten.

Es gibt so viele Möglichkeiten, das Kernthema aus einer ganz anderen Perspektive zu betrachten, sodass sich schnell eine ganze Reihe von neuen Artikeln ergeben. Und damit hätten wir einen Weg zu gutem Content bereits abgedeckt: Themenvielfalt, ohne dabei die Relevanz aus den Augen zu verlieren.

Blog-Content Tipp #2: Mir fällt einfach nichts ein

Klar, es ist schwer sich immer wieder tolle und spannende Themen aus den Fingern zu saugen, allerdings müssen Sie das Rad nicht immer neu erfinden. Unser Tipp: Schauen Sie doch mal, was die Großen aus Ihrem Bereich in letzter Zeit geschrieben haben – und machen Sie daraus einen eigenen Artikel. Damit ist nicht gemeint, dass Sie diesen einfach umschreiben, sondern:

  • Nehmen Sie sich die Kernaussage und führen Sie diese weiter – vielleicht können Sie Ihren Lesern ja noch weitere Tipps in diesem Zusammenhang mit auf den Weg geben?
  • Schreiben Sie Ihre Meinung zu dem Artikel. Hier dürfen Sie zustimmen und Ihre Aussagen durch eigene Ausführungen und Beispiele untermauern – oder Sie halten dagegen. Kontroverse Artikel und Meinungen sind häufig diejenigen, die am meisten Aufmerksamkeit erzeugen. Achten Sie dabei darauf, dass Sie auch wirklich hinter Ihrer Meinung stehen und nicht nur auf mehr Klicks aus sind.
  • Wenn es hier um ein ganz besonders wichtiges Thema geht, können Sie natürlich auch eine Zusammenfassung dazu schreiben – das wird häufig für Studienergebnisse genutzt, ist durchaus legitim und gleichzeitig ein Mehrwert für Ihre eigenen Leser.

Als Blog-Betreiber dürfen Sie also gerne über den eigenen Blog-Tellerrand hinausschauen und von den anderen „abgucken“, um neue Themen zu finden. Achten Sie dabei darauf, die Quellen zu nennen und zu würdigen – das gehört einfach zum guten Ton.

Blog-Content-Tipp #3: Google Keyword-Tool bemühen

Oft ist es so, dass unser Blog-Tipp- #2 zwar verinnerlicht wird, aber dennoch keine passenden vor- und nachgelagerten Themen gefunden werden – aber seien Sie sicher: Es gibt sie, manchmal braucht es nur ein wenig Unterstützung zum Auffinden dieser Themen. Hier kommt der Suchmaschinenriese Google beziehungsweise dessen Keyword-Tool zum Einsatz:

  • Das Google-Keyword-Tool finden Sie unter https://adwords.google.de/KeywordPlanner (Sie benötigen ein Google-AdWords-Account).
  • Geben Sie hier einfach einige Ihrer Keywords ein, also beispielsweise Ihre Produkte und Dienstleistungen (nicht den Firmennamen).
  • Google spuckt daraufhin einige weitere Keyword-Vorschläge aus, die eventuell die eine oder andere „Ansichtsweise“ und damit neue Blogthemen aufweisen.

Das Google-Keyword-Tool wurde zwar zu SEO-Zwecken entwickelt, gehört jedoch heute auch für das Content- und Blog-Marketing zu einem wichtigen Werkzeug. Mit wenig Aufwand finden Sie so sehr schnelle neue Themen und können endlich wieder einen neuen Blogartikel schreiben.

Der Content für Ihren Blog liegt vor Ihrer Firmentür, Sie müssen ihn nur aufsammeln – und wie das am besten geht, haben Sie nun mit unseren drei Content-Tipps erfahren. Die Informationen, die Sie nun vorliegen haben, brauchen Sie nur noch in ansprechende und informative Artikel zu verwandeln.

Keyvan

Es gab genau zwei Möglichkeiten: Entweder ich rege mich weiter über vermeintliche Social Media und Content Marketing "Profis" auf oder ich tue etwas dagegen - ich habe mich für Letzteres entschieden und gründete gemeinsam mit meinem Co-Partner die Hamburger Social Media Agentur media by nature, denn: Wir lieben Facebook, Instagram, Twitter & Co. und wissen genau welche Taktiken hier für langfristige und nachhaltige Ergebnisse sorgen. Übrigens: meinen Kaffee trinke ich immer schwarz und freie Minuten gehören voll und ganz meiner kleinen Familie zuhause.