Instagram Marketing

 

 

Von der Spielwiese für Ästhetik-Fans über Influencer-Fame bis hin zu Insta-Aktivismus: Instagram hat sich zu einer erstaunlich vielseitigen Plattform gemausert. Kein Wunder, dass Instagram Marketing boomt wie nie. Sie wollen selber mitmischen? Dann lesen Sie weiter!

Wir erklären, wie Instagram funktioniert, was Sie zu Insta-Feed, Stories, Hashtags und Posting-Zeitpunkten wissen müssen und eine ganze Menge mehr. Übrigens: Wenn Sie die Grundlagen schon kennen, können Sie einfach zu unseren 10 Tipps für Instagram Marketing springen!

Marketing mit Bedacht Sie bekommen individuelle funktionierende Strategien für mehr Vertrauen in Ihre Marke.
100% Social MediaDamit wir unseren Kunden maximalen Mehrwert stiften können, fokussieren wir uns zu 100% auf Social Media.
Langfristig und nachhaltigAlle Leistungen sind langfristig ausgelegt und tragen nachhaltig zum Erfolg Ihrer Unternehmung bei.

Wie funktioniert Instagram und welche Business-Tools gibt es?

Instagram ist im Prinzip wie ein interaktives Bilderbuch. Ohne Fotos und Videos läuft auf dieser Plattform gar nichts. Ja, natürlich erlauben die Captions im Feed theoretisch Textinhalte. Aber wer öffnet Instagram schon mit der Absicht: „Endlich mal wieder eine lange Caption lesen!“? Damit sind wir schon bei unserer…

Regel Nr. 1: Das wichtigste Tool beim Instagram Marketing ist Storytelling mit visuellen Mitteln.

Wenn Sie dafür ein Händchen haben, kann Instagram zur wahren Goldgrube werden. Ein Händchen haben bedeutet in diesem Fall, dass Sie möglichst viele Menschen zur Interaktion anregen können. Denn hohe Interaktionsraten belohnt der Instagram-Algorithmus mit mehr Sichtbarkeit.

Genau deshalb finden sich in Instagram-Posts auch häufig Fragen oder sonstige Handlungsaufrufe (CTAs). Bei der freien Autorin Bianca Jankovska sieht das zum Beispiel so aus:

ofer Marketing für Instagram mit Katze

Screenshot von @groschenphilosophin (Instagram, 17.12.2019)
 

Storytelling und CTAs sind also zwei Faktoren, die Sie für Instagram Marketing zwingend brauchen. Um aber etwas praktischer zu werden: Welche Optionen bietet denn nun ein Business-Profil bei Instagram konkret, bzw. welche Features sollten Sie unbedingt nutzen?

  • die Profilbeschreibung (Biografie/Bio), da sie bei Instagram die einzige Möglichkeit ist, einen klickbaren Link unterzubringen
  • die Swipe-Up-Funktion für Links in Instagram-Stories (nur für verifizierte Profile oder bei mindestens 10.000 Followern verfügbar)
  • Instagram Ads – Wer sich mit Facebook Ads auskennt, findet sich auch bei Instagram Ads schnell zurecht, denn die Anzeigen werden mit dem Ads Manager Ihr Budget können Sie selbst festlegen.
  • Geo-Tags – die Location anzugeben, kann die Sichtbarkeit des Posts erhöhen!
  • interaktive Elemente für die Story, z. B. das Fragen-Tool oder ein Quiz
  • Analytics-Werkzeuge: Im Business-Profil können Sie u. a. die Zahl der Impressionen, den Höhepunkt an Aktivität, Absprungraten bei einer Story oder die Profilaufrufe sehen.
Instagram Marketing vom ExpertenWährend andere Agenturen Social Media Marketing beiläufig mitnehmen, konzentrieren wir uns ausschließlich auf diesen Bereich – und machen Sie deshalb erfolgreicher. So einfach ist das. 

Jetzt Kontakt aufnehmen

Ein guter Rat: Nutzen Sie unbedingt die Analytics-Werte. So sehen Sie beispielsweise, um welche Uhrzeit neue Posts am meisten Aufmerksamkeit bekommen – und glauben Sie uns: das ist wirklich gut zu wissen.

Vorteile: Instagram als Marketing-Tool

Was ist die beliebteste Antwort auf die Frage „warum eigentlich Instagram“? Genau: die Nutzerzahlen! Weltweit nutzen über 800 Millionen Menschen dieses soziale Netzwerk, die Tendenz ist nach wie vor steigend. Laut einer Prognose von eMarketer dürften es 2022 sogar knapp 1 Milliarde sein – eine potenziell gigantische Reichweite.

 

Eindrucksvolle Zahlen, soweit keine Frage. Aber kommen wir einmal weg von den nackten Statistiken und hin zu dem, was Instagram als Plattform für Social Media Marketing so wertvoll macht:

  • Nichts vermittelt so schnell Emotionen wie ein gut gemachtes Bild.
  • Die Hemmschwelle zum „Mitmachen“ ist für die Follower niedrig – und so entsteht umso schneller eine persönliche Bindung zur Brand.
  • Werbeanzeigen sind bei Instagram unaufdringlich in den Feed integriert; hier können Sie „dezent“ werben und auf einen speziellen Seiteninhalt verlinken.

 

Lifestyle, Reisen, Haustiere, Food, Fashion, Musik, Tattoo-Art – es gibt so gut wie keine Nische, die nicht auf Instagram vertreten ist. Eins haben jedenfalls alle wirklich erfolgreichen Profile gemeinsam: sie sind authentisch.

 

contactcontact

Um gleich mit einem Missverständnis aufzuräumen: „Authentisch“ heißt in diesem Fall nicht „schonungslos realistisch“. Was im Insta-Feed landet, ist normalerweise alles andere als spontan.

Bei einem authentischen Instagram-Profil geht es eher darum, konsequent zu bleiben. Das kann genauso gut bedeuten, sich selbst nicht zu ernst zu nehmen. Musiker Lewis Capaldi zum Beispiel wurde im Lauf des Jahres 2019 mit einer Menge Selbstironie zum selbsterklärten „America’s Sweetheart“:

authentisches Profil

Screenshot von @lewiscapaldi (Instagram, 17.12.2019)
 

Story & Feed: Instagram-Funktionen

Instagram Marketing erfordert (wenig überraschend) Regelmäßigkeit. Das betrifft einerseits die Fotos, die im Feed landen und andererseits das Story-Format. Idealerweise sollte es sowohl in der Story als auch im Insta-Feed regelmäßig neuen Content geben – die Story für den „Quick Fix“ und der Feed für „was Festes“, sozusagen.

Alternativ können Sie die Story archivieren und als Highlight im Profil abspeichern. Jeder Story-Post dauert maximal 15 Sekunden und wird im Fullscreen-Modus angezeigt. In der Story können Sie entweder Videos oder Fotos posten und das Ganze mit zusätzlichen Features kombinieren (Umfragen, Quiz-Boxen, Personenmarkierungen usw.).

Vergleichsweise neu sind die Live-Videos. Besonders praktisch am Live-Format: Wenn Sie ein solches Video starten, werden alle Follower benachrichtigt, die gerade online sind.

  • Im Instagram-Feed werden Bilder oder Videos gepostet.

Ein Video darf bis zu 1 Minute lang sein. Wir würden allerdings nicht empfehlen, diese 60 Sekunden tatsächlich voll auszureizen. Realistisch ist, dass Ihre Follower nur ein paar Sekunden bei dem Video hängenbleiben und dann weiterscrollen – im Zweifelsfall also lieber kurz halten!

Wie kann man mit Instagram Geld verdienen?

Zugegeben: Es ist nicht gerade einfach, mit Instagram das große Geld zu machen.

Hinter den scheinbar spontanen Posts steckt fast immer viel, viel Planung und Aufwand. Wer sein Unternehmen oder die Personal Brand auf Instagram promoten möchte, sollte nie vergessen: It’s a lot of work!

Instagram Marketing für Unternehmen

Das Wichtigste zuerst: Instagram ist kein Verkaufsort. Wenn Sie dort nur Produktfotos posten wollen, ist das nichts anderes als Anzeigenwerbung. Und wenn interessiert das heutzutage noch? Genau, niemanden, erst recht nicht auf Social Media.

Statt offensichtlicher Werbung sollten Sie Instagram eher als Plattform sehen, auf der Sie Ihre Brand Identity voll ausspielen. Show who you are, und zwar mit diesen Grundregeln:

  • Posten Sie regelmäßig guten Content. Social-Media-Kreation ist kein Nebenjob!
  • Investieren Sie Zeit in Ihre Follower. Antworten Sie auf Kommentare, reposten Sie Beiträge, liken Sie andere Posts – ohne „social“ geht Social Media Marketing nicht.
  • Stimmen Sie Ihr Profil im Gesamtbild auf die Brand Identity ab. Was nicht zu 100 Prozent hineinpasst, bleibt lieber draußen.
  • Achten Sie darauf, dass in der Beschreibung immer ein aktueller Link
  • Nutzen Sie CTAs! Fordern Sie zu konkreten Handlungen auf: kommentieren, in der Story erwähnen, am Gewinnspiel teilnehmen etc.

 

Bei Instagram geht es nicht um das schnelle Geld, sondern primär um die langfristige emotionale Bindung. Ein bisschen Geduld braucht also jedes Unternehmen, das auf Instagram unterwegs ist!

Influencer Marketing auf Instagram

Wo Marketing über Instagram betrieben wird, ist der nächste Influencer nicht weit – oder? Stimmt, theoretisch, denn gerade bei Instagram funktioniert Influencer Marketing nach wie vor bestens. Aber: Influencer ist nicht gleich Influencer. Eine hohe Followerzahl sagt noch nichts aus, denn diese Follower können auch ganz einfach erkauft sein.

Sollten Sie als Unternehmen eine Influencer-Kooperation starten wollen, daher ein guter Rat: Gehen Sie nicht allein nach Followerzahlen. Nehmen Sie nur mit solchen Influencer/innen Kontakt auf, die tatsächlich eine „gesunde“ Fanbase haben.

Denn was Sie in diesem Fall wollen, ist eine Influencer-Fangemeinde, die kommentiert, liked, interagiert und dadurch Ihre Reichweite steigert. Sie haben es vermutlich schon geahnt – gekaufte Fans tun das nicht.

Apropos höhere Reichweite und Follower-Kauf…

Mehr Follower auf Instagram: Abonnenten kaufen?

Dazu können wir nur ganz klar sagen: lieber nicht! Denn gekaufte Fans sind nichts anderes als eine Zahl auf Ihrem Instagram-Profil. Diese Fans verschaffen Ihnen keinerlei Reichweite, denn sie interagieren nicht mit Ihrem Content. Verschwendetes Geld, könnte man sagen – und im schlimmsten Fall machen sich die Follower-Bots noch negativ bemerkbar.

Wer kennt sie nicht, Spam-Kommentare wie diesen unter einem Post von Serena Williams:

Spam Kommentare

Screenshot von @serenawilliams (Instagram, 17.12.2019)
 

 

Jeder erkennt auf den ersten Blick, dass dieser Kommentar reiner Spam ist – ganz sicher auch der Instagram-Algorithmus. Glauben Sie uns: das wollen Sie nicht für Ihr Business-Profil.

Versuchen Sie es lieber auf dem natürlichen Weg, zum Beispiel, indem Sie auf User Generated Content (UGC) setzen. Interaktion: check! Positiver Eindruck bei den Fans: check! Unterm Strich ist bei seriösen Methoden der Benefit viel größer, selbst wenn die Followerzahl dadurch nicht von einer Sekunde auf die nächste ansteigt.

Falls Sie übrigens noch ein Argument für User Generated Content brauchen, wie wär’s damit: Laut Squarelovin‘ haben 92 Prozent der Nutzer/innen mehr Vertrauen in UGC als in traditionelle Anzeigenwerbung.

Das ist nur logisch – zufriedene Kundschaft ist und bleibt vertrauenswürdiger als Marketing-Phrasen, von denen jeder weiß, dass sie eben genau das sind. Wie’s geht, zeigt z. B. Wizion, ein Anbieter von Blaulichtfilterbrillen:

Vertrauen auf Instagram

Screenshot von @wizion_sleep (Instagram, 17.12.2019)
 

10 Tipps, Regeln und Fragen zur Instagram-Marketing-Strategie

Bereit für ein bisschen Action? Dann los – im Anschluss haben wir Ihnen 10 Tipps zusammengestellt, die Sie als Insta-Newbie kennen sollten!

Tipp 1: Der passende Instagram-Name

Wenn Sie Ihr Instagram-Profil anlegen, müssen Sie zwei Namen angeben: den Nutzernamen (das ist der sog. Handle, versehen mit einem @) und den Profilnamen. Bei der Namenswahl haben Sie mehr oder weniger freie Hand:

  • Der Nutzername/Handle darf Buchstaben, Punkte, Unterstriche und Striche enthalten. Das ist der Name, mit dem Sie in Posts oder Stories getaggt werden können.
  • Der Profilname darf Sonderzeichen und Leerzeichen enthalten und ist insgesamt maximal 30 Zeichen lang. Diesen Namen können Sie später theoretisch ändern.

 

Für ein Unternehmen bietet es sich an, ganz einfach den Firmennamen zu verwenden. So erkennt man Ihr Profil am schnellsten, erst recht, wenn Sie unter diesem Namen vielleicht schon eine Facebookseite o. Ä. haben. Denn wie wir ja nun schon wissen: Consistency is key!

Wer so gar keine Idee hat, wie das Profil heißen soll, denkt jetzt vielleicht an Namensgeneratoren. Wir sagen dazu wieder nur: Please don’t! Denn letztendlich soll der Instagram-Name individuell sein und zu 100 Prozent passen. Wie wahrscheinlich ist es, dass Ihnen ein Online-Tool exakt diesen Namen ausspuckt? Wir verstehen uns…

Tipp 2: Die perfekte Beschreibung beim Instagram-Profil

In der Instagram-Bio können Sie in 150 Zeichen sagen, worum es bei Ihrem Profil geht. Das geht sehr viel besser in Stichworten als in ganzen Sätzen. Bringen Sie hier die wichtigsten Dinge auf den Punkt: Wer sind Sie, was bieten Sie und was ist Ihre Website (Tipp: Kürzen Sie lange URLs mit einem Tool wie Bit.ly)? Insta-tauglich wird die Aufzählung mit passenden Emojis davor.

Glasraw, ein Shop für Glas-Strohhalme, setzt das zum Beispiel so um:

Screenshot von @glasraw (Instagram, 17.12.2019)
 

Auf einem Business-Profil können Sie zudem Buttons anlegen, über die man Sie via E-Mail etc. direkt erreichen kann. Nutzen Sie unbedingt diese kleinen Features – je leichter die Kontaktaufnahme, desto besser.

Tipp 3: Das Profilbild bei Instagram: Maße und Motiv

Anders als der Profilname ist das Profilbild schon weniger knifflig, denn wie wäre es ganz einfach mit dem Logo? Wenn Sie als Einzelperson das Profil betreiben, ist alternativ auch ein professionelles Portraitfoto gut.

Aber Achtung: Das Profilbild wird automatisch rund zugeschnitten. Allzu vollgepackt sollte das Bild deshalb nicht sein, denn ansonsten werden mit ziemlicher Sicherheit Teile davon abgeschnitten. Bleiben Sie bei maximal 200 x 200 Pixel, was die Größe betrifft.

Tipp 4: Das Instagram-Konto erstellen – privat, öffentlich oder Business-Account?

Als Unternehmen auf Instagram ist ein Business-Account am sinnvollsten. Um dieses Profil anzulegen, brauchen Sie eine Facebook-Unternehmensseite. Die wird nämlich beim Anmeldeprozess mit dem Instagram-Account verknüpft und die wichtigsten Informationen werden von Facebook importiert.

Wenn Sie stattdessen doch erst einmal ein privates Profil anlegen, geben Sie bei der Anmeldung nicht Ihren privaten Facebook-Account als Verknüpfung an! Viel sinnvoller ist die Unternehmens-Mailadresse – damit sind Sie unabhängig von Ihrem privaten Profil bei Facebook.

Bleibt noch die Privatsphäre: Allgemein ist es natürlich sinnvoller, ein öffentliches Profil zu betreiben. Wer Ihnen zuerst eine Folgeanfrage schicken muss, springt vielleicht sofort wieder ab. Nichtsdestotrotz ist das private Profil dann praktisch, wenn Sie noch eine Weile an dem Account herumbasteln wollen und er erst öffentlich sein soll, sobald wirklich alles stimmt.

Tipp 5: Den Instagram-Feed planen – mit System!

Willkürlich etwas im Feed posten? Keine gute Idee, wenn das Instagram-Profil professionell wirken soll. Denn wie gesagt muss das Gesamtbild stimmig sein – die Insta-Community hat da durchaus ihre Ansprüche. Deshalb:

  • Verwenden Sie immer den gleichen Filter.
  • Versuchen Sie, in Ihrer Galerie ein einheitliches Farbkonzept umzusetzen.
  • Passen Sie das Farb-/Filterkonzept an Ihre Branche an. In der Fashion- und Beautyszene sieht man z. B. viele Pastelltöne und in der Food-Bubble oft knallige Farben.
  • Erstellen Sie einen Redaktionsplan für Posting-Zeitpunkte und Motive.
  • Schreiben Sie zumindest für die kommende Woche schon die Captions.
  • Nicht vergessen: Instagram zeigt die Fotos standardmäßig im Quadratformat
  • Wählen Sie beim Fotografieren/Filmen einen neutralen Hintergrund und rücken Sie ein Objekt in den Mittelpunkt.
  • Für Outdoor-Bilder haben Sie jeweils 30 Minuten vor Sonnenaufgang und Sonnenuntergang das beste Licht.

 

Wie das Ganze in der Praxis aussehen kann, sehen Sie noch einmal an unserem Beispiel von oben:

Beispiel Gewinnspiel

Screenshot von @glasraw (Instagram, 17.12.2019)
 

 

Tipp 6: Formate – die optimale Bildgröße/Videogröße bei Instagram

Den besten Eindruck machen Insta-Posts, wenn Sie im richtigen Format hochgeladen werden.

Das heißt für…

  • …Bilder: 1080 x 1080 Pixel
  • …Videos: 1080 x 920 Pixel und mit Seitenverhältnis 9:16 (am besten ohne allzu weite Winkel, denn das Video wird im Feed relativ klein dargestellt)

 

Für beide Posting-Varianten haben Sie jeweils maximal 2.200 Zeichen für die Caption zur Verfügung. Nur ein kleiner Teil davon wird aber angezeigt, bevor man auf „mehr“ tippen muss – kommen Sie also schnell auf den Punkt.

Tipp 7: Wie Sie Bilder im Originalformat bei Instagram posten

Bilder im Instagram-Feed werden beim Hochladen automatisch auf das Quadratformat zugeschnitten. Und wenn es doch mal bei den ursprünglichen Abmessungen bleiben soll? Dann tippen Sie in der Upload-Maske auf die zwei Pfeile links unten. Grundsätzlich ist es jedoch besser, beim Standardformat zu bleiben.

Tipp 8: Wie viele Hashtags sind bei Instagram sinnvoll?

Posten ohne Hashtags? Never ever, denn über die Hashtags können Ihre Beiträge gefunden werden. Theoretisch können Sie jede Caption mit bis zu 30 Hashtags versehen. Praktisch gehen Sie damit aber lieber sparsam um: Suchen Sie 5-10 wirklich relevante Hashtags aus und mischen Sie dabei reichweitenstarke (#tbt, #tgif, …) mit „kleinen“ Hashtags. Weitere Hashtags können Sie in einem Kommentar unterbringen.

Natürlich können Sie zudem Ihren eigenen, firmenspezifischen Instagram-Hashtag etablieren – solange er kurz und leicht verständlich ist. Kreationen wie #hierkoennteeinhashtagstehen sind nicht gerade catchy.

Ganz wichtig: Bleiben Sie up to date, welche Hashtag-Trends es gerade gibt! Legen Sie eine Favoritenliste an, in der die Reichweite notiert ist, und erweitern Sie sie regelmäßig um neue, relevante Hashtags.

Tipp 9: Instagram-Posts planen und automatisch posten

Ein Instagram-Profil, das etwas auf sich hält, darf auf keinen Fall einschlafen. Beobachten Sie, wie viele Postings pro Tag die Konkurrenz loslässt und machen Sie es ähnlich. Das können je nach Branche 1-2 Postings pro Tag sein oder genauso gut weniger. Bevor Sie aber hektisch irgendeinen Post online stellen, nur um im Rennen zu bleiben: Bitte nicht, denn das wirkt eher unprofessionell.

Und was, wenn mal keine Zeit zum Posten ist? Dafür gibt es glücklicherweise Planungstools; einige davon werden bei letsseewhatworks.com vorgestellt. Achten Sie bei der Auswahl darauf, ob die App selbst bei Instagram postet oder Sie nur daran erinnert, dass ein Post fällig ist!

Tipp 10: Wann ist die beste Zeit zum Posten?

Die schlechte Nachricht: Einen „magischen Zeitraum“ für Instagram-Engagement gibt es nicht. Wann Sie besonders viele Reaktionen bekommen können, hängt von Ihrer Zielgruppe und Nische ab. Wie dieser Hootsuite-Report zeigt, performen beispielsweise Reise-Themen an Freitagen am besten – aber nicht am gesamten Wochenende, denn da sind die Follower selbst fleißig unterwegs.

Eine Statista-Umfrage von Anfang Februar 2019 ergab außerdem, dass in Deutschland die meisten Leute zwischen 18 und 24 Uhr auf Social Media unterwegs waren.

Statista Befragung Social Media

Diese Werte beziehen sich auf alle sozialen Netzwerke. Es ist also nicht gesagt, dass dieser Zeitraum pauschal der beste für Instagram-Posts ist. Deshalb: Verlassen Sie sich nicht auf Vermutungen, sondern testen Sie gezielt, um welche Zeit ein Post am meisten Interaktionen bekommt! Wir haben es ja schon gesagt: Die Analytics-Features sind beim Instagram Marketing Ihr bester Freund…

Lohnt sich Instagram für Social Media Marketing?

Instagram Marketing ist eine Menge Arbeit. Wenn also so viele Nischen schon so übersättigt sind – lohnt sich der Aufwand dann überhaupt? Dieses Urteil können wir Ihnen zwar nicht abnehmen, aber hier zumindest eine kleine Entscheidungshilfe: Ja, es lohnt sich, wenn

  • …Sie genug zeitliche und finanzielle Ressourcen haben, Content zu erstellen und zu verwalten.
  • …Sie Social-Media-affin sind und schnell erkennen, wie eine Plattform funktioniert. „Know your platform“ gilt grundsätzlich bei jeder Social-Media-Strategie.
  • …sich Ihr Angebot Insta-tauglich vermarkten lässt. Fakt ist, dass das eben nicht für jedes beliebige Thema wirklich sinnvoll ist.

 

Und last but not least lohnt sich Instagram Marketing dann, wenn Sie es schaffen, konstant authentisch zu bleiben. Von einem Tag auf den anderen die eigene Philosophie zu ändern, kommt nicht gut an, jedenfalls nicht auf Instagram.

Klingt alles machbar? Dann los – ran an die Strategieplanung für Ihr ganz persönliches Instagram-Marketing! Und wenn Sie dabei doch mal ein bisschen Unterstützung brauchen, sind wir jederzeit gerne für Sie da.

In diesem Sinne: viel Erfolg auf dem Weg zum #instafame!