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Instagram Marketing

Von der Spielwiese für Ästhetik-Fans über Influencer-Fame bis hin zu Insta-Aktivismus: Instagram hat sich zu einer erstaunlich vielseitigen Plattform gemausert. Kein Wunder, dass Instagram Marketing boomt wie nie. Du willst selber mitmischen? Dann lies weiter!

Wir erklären, wie Instagram funktioniert, was du über Insta-Feeds, Stories, Hashtags und Posting-Zeitpunkten wissen musst und eine ganze Menge mehr. Übrigens: Wenn du die Grundlagen schon kennst, kannst du einfach zu unseren 10 Tipps für Instagram Marketing springen!

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Wie funktioniert Instagram-Marketing und welche Business-Tools gibt es?

Instagram ist im Prinzip wie ein interaktives Bilderbuch. Ohne Fotos und Videos läuft auf dieser Plattform gar nichts. Ja, natürlich erlauben die Captions im Feed theoretisch Textinhalte. Aber wer öffnet Instagram schon mit dem Gedanken: „Endlich mal wieder eine lange Caption lesen!“? Damit sind wir schon bei unseren Tipps, um erfolgreiches Instagram-Marketing zu lernen:

Dies ist der Box-Titel
Gleich vorab die allerwichtigste Regel für Instagram-Marketing: 

Das wichtigste Tool beim Instagram-Marketing ist Storytelling mit visuellen Mitteln.

Wenn du dafür ein Händchen hast, kann Instagram-Marketing zur wahren Goldgrube für dich werden. Ein Händchen haben bedeutet in diesem Fall, dass du möglichst viele Menschen durch dein Instagram-Marketing zur Interaktion anregen kannst. Denn hohe Interaktionsraten belohnt der Instagram-Algorithmus mit mehr Sichtbarkeit.


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Genau deshalb finden sich in Instagram-Posts auch häufig Fragen oder sonstige Handlungsaufrufe (CTAs). Bei der freien Autorin Bianca Jankovska sieht das Instagram-Marketing zum Beispiel so aus:

Instagram-Marketing am Beispiel eines Beitrags von "Groschenphilosophin"

Screenshot von @groschenphilosophin (Instagram, 17.12.2019)

Storytelling und CTAs sind also zwei Faktoren, die du für Instagram-Marketing zwingend brauchst. Um aber etwas praktischer zu werden: Welche Optionen bietet denn nun ein Business-Profil bei Instagram konkret bzw. welche Features solltest du unbedingt verwenden, um die Vorteile von Instagram im vollen Spektrum nutzen zu können?

  1. die Profilbeschreibung (Biografie/Bio) – sie ist bei Instagram die einzige Möglichkeit, einen klickbaren Link unterzubringen
  2. die Swipe-Up-Funktion für Links in Instagram-Stories (nur für verifizierte Profile oder bei mindestens 10.000 Followern verfügbar)
  3. Instagram Ads – wer sich mit Facebook Ads auskennt, findet sich auch bei Instagram Ads schnell zurecht, denn die Anzeigen werden mit dem Ads Manager gestaltet. Dein Budget kannst du selbst festlegen.
  4. Geo-Tags – die Location anzugeben, kann die Sichtbarkeit des Posts erhöhen!
  5. interaktive Elemente für die Story, z. B. das Fragen-Tool oder ein Quiz

Analytics-Werkzeuge – im Business-Profil kannst du u. a. die Zahl der Impressionen, den Höhepunkt an Aktivität, Absprungraten bei einer Story oder die Profilaufrufe sehen.

Instagram Marketing vom ExpertenWährend andere Agenturen Social Media Marketing beiläufig mitnehmen, konzentrieren wir uns ausschließlich auf diesen Bereich – und machen Sie deshalb erfolgreicher. So einfach ist das. 

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Ein guter Rat: Nutze unbedingt die Analytics-Werte, um mehr über deine Instagram-Marketing-Strategie zu lernen. Mit Analytics siehst du beispielsweise, um welche Uhrzeit neue Posts am meisten Aufmerksamkeit bekommen – und glaub uns: Das ist wirklich gut zu wissen.

Vorteile: Instagram als Marketing-Tool

Was ist die beliebteste Antwort auf die Frage „Warum eigentlich Instagram“? Genau: die Nutzerzahlen! Weltweit nutzen weit über 1 Milliarde Menschen dieses soziale Netzwerk aktiv, davon knapp 28 Millionen in Deutschland. Und damit kannst du diese Vorteile von Instagram für eine potenziell gigantische Reichweite nutzen.

Eine Grafik, die die aktiven Instagram-Nutzer zeigt

Eindrucksvolle Zahlen, soweit keine Frage. Aber kommen wir einmal weg von den nackten Statistiken und hin zu dem, was Instagram als Plattform für Social-Media-Marketing so wertvoll macht:

  • Nichts vermittelt so schnell Emotionen wie ein gut gemachtes Bild.
  • Die Hemmschwelle zum „Mitmachen“ ist für die Follower niedrig – und so entsteht umso schneller eine persönliche Bindung zur Brand.
  • Werbeanzeigen bei Instagram sind unaufdringlich in den Feed integriert; hier kannst du „dezent“ werben und auf einen speziellen Seiteninhalt verlinken.

Lifestyle, Reisen, Haustiere, Food, Fashion, Musik, Tattoo-Art – es gibt so gut wie keine Nische, die nicht auf Instagram vertreten ist. Eins haben jedenfalls alle wirklich erfolgreichen Profile gemeinsam: Sie sind authentisch.

Um gleich mit einem Missverständnis aufzuräumen: „Authentisch“ heißt in diesem Fall nicht „schonungslos realistisch“. Was im Insta-Feed landet, ist normalerweise alles andere als spontan.

Bei einem authentischen Instagram-Profil geht es eher darum, konsequent zu bleiben. Das kann genauso gut bedeuten, sich selbst nicht zu ernst zu nehmen. Musiker Lewis Capaldi zum Beispiel wurde im Lauf des Jahres 2019 mit einer Menge Selbstironie zum selbsterklärten „America’s Sweetheart“:

Beispiel für einen authentischen Instagram-Post

Screenshot von @lewiscapaldi (Instagram, 17.12.2019)

Story & Feed: Instagram-Funktionen

Instagram-Marketing erfordert (wenig überraschend) Regelmäßigkeit. Das betrifft einerseits die Fotos, die im Feed landen und andererseits das Story-Format. Idealerweise sollte es sowohl in der Story als auch im Insta-Feed regelmäßig neuen Content geben – die Story für den „Quick Fix“ und der Feed für „was Festes“, sozusagen.

Alternativ kannst du die Story archivieren und als Highlight im Profil speichern. Jeder Story-Post dauert maximal 15 Sekunden und wird im Fullscreen-Modus angezeigt. Überschreitet der Post die Dauer, schneidet Instagram ihn in mehrere 15-Sekunden-Clips.

In der Story kannst du entweder Videos (IGTV) oder Fotos posten und das Ganze mit zusätzlichen Features kombinieren (Umfragen, Quiz-Boxen, Personenmarkierungen usw.). Darüber hinaus gibt es die Live-Videos. Besonders praktisch am Live-Format: Wenn du ein solches Video startest, werden alle Follower benachrichtigt, die gerade online sind.

  • Im Instagram-Feed werden Bilder oder Videos gepostet.

Ein Video darf bis zu 1 Minute lang sein. Wir würden allerdings nicht empfehlen, diese 60 Sekunden tatsächlich voll auszureizen. Realistisch ist, dass deine Follower nur ein paar Sekunden bei dem Video hängenbleiben und dann weiterscrollen – im Zweifelsfall also lieber kurz halten!

  • Instagram Reels sind kurze, unterhaltsame Videoclips nach dem Vorbild von TikTok

Seit Juni 2020 gibt es auch Instagram Reels. Reels sind die Antwort von Instagram auf die Inhalte der Überflieger-Plattform TikTok: Mit ihnen kannst du kurze Videoclips aufnehmen und bearbeiten, dazu mit Hintergrundmusik untermalen.

Die perfekt Instagram-Margekting-Strategie

Nun hast du eigentlich schon genug gelernt, um mit Instagram-Marketing durchzustarten. Zuerst aber möchten wir dir noch empfehlen, dir ein paar Schritte zur Erstellung einer Instagram-Marketing-Strategie anzuschauen, die für dich sehr wichtig werden können.

Wie du nun also all diese Tipps zu einer funktionalen und (hoffentlich) bombensicheren Instagram-Marketing-Strategie vereinst, verraten wir dir jetzt:

  1. Stelle deine Ausgangslage fest. Denn erst, wenn du weißt, was die User über dein Unternehmen denken, was deine Konkurrenz macht und wie die Nachfrage zu deinem Produkt aussieht, kannst du weitere Maßnahmen einleiten.
  2. Definiere deine Ziele, die du erreichen willst. Beachte dabei wie bei jeder Social-Media-Strategie auch die SMART-Regel.
  3. Du kannst via Social Analytics deine Zielgruppen festlegen. Bestimme auch, ob und wie diese durch Instagram-Marketing am besten zu erreichen sind.
  4. Entscheide, welche Inhalte wie oft gepostet werden sollen und erstelle, wie oben bereits erwähnt, dafür einen Redaktionsplan. Du wirst dir noch dafür danken.
  5. Analysiere auch deine Wettbewerber und schau, was diese richtig oder falsch machen. So kannst du in deiner Branche schnell viel über Instagram-Marketing lernen und sparst dir viel Zeit.
  6. Bleibe am Ball und optimiere deine Prozesse so oft es Sinn macht. Durch Social Listening kannst du beispielsweise früh erkennen, wenn Änderungen notwendig werden.

Wenn du dich an diese Schritte hältst, kannst du viel über dich selbst, über deine Zielgruppen und natürlich auch über Instagram-Marketing lernen. So wirst du nicht nur höhere Reichweiten erzielen, sondern im besten Fall auch Geld verdienen. Das ist aber gar nicht so einfach wie du vielleicht denkst.

Wie kann man mit Instagram Geld verdienen?

Zur Wiederholung: Es ist nicht gerade einfach, mit Instagram das große Geld zu machen. Warum? Hinter den scheinbar spontanen Posts steckt fast immer viel, viel Planung und Aufwand – denn für Ordnung und Überblick muss man erst ein ausgefeiltes Instagram-Konzept erstellen. Wer sein Unternehmen oder die Personal Brand auf Instagram promoten möchte, sollte nie vergessen: It’s a lot of work!

Instagram-Marketing für Unternehmen

Das Wichtigste zuerst: Instagram ist kein Verkaufsort. Wenn du dort nur Produktfotos posten willst, ist das nichts anderes als Anzeigenwerbung. Und wen interessiert das heutzutage noch? Genau, niemanden, erst recht nicht auf Social Media.

Statt offensichtlicher Werbung solltest du Instagram eher als Plattform sehen, auf der du deine Brand Identity voll ausspielen kannst. Show who you are, und zwar mit diesen Grundregeln:

Symbol einer Rakete

  • Poste regelmäßig guten Content. Social-Media-Kreation ist kein Nebenjob!
  • Investiere Zeit in deine Follower. Antworte auf Kommentare, reposte Beiträge, like andere Posts – ohne „social“ geht auch Instagram-Marketing nicht.
  • Stimme dein Profil im Gesamtbild auf die Brand Identity ab. Was nicht zu 100 Prozent hineinpasst, bleibt lieber draußen.
  • Achte darauf, dass in der Beschreibung immer ein aktueller Link vorhanden ist.
  • Nutze CTAs! Fordere zu konkreten Handlungen auf: kommentieren, in der Story erwähnen, am Gewinnspiel teilnehmen etc.

Bei Instagram geht es nicht um das schnelle Geld, sondern primär um Unterhaltungsfaktor und damit die langfristige emotionale Bindung. Wer das verstanden hat, kann die Vorteile von Instagram nutzen. Und ein bisschen Geduld braucht jedes Unternehmen, das auf Instagram unterwegs ist!

Influencer-Marketing auf Instagram

Wo Marketing über Instagram betrieben wird, ist der nächste Influencer nicht weit – oder? Stimmt, theoretisch, denn gerade bei Instagram funktioniert Influencer-Marketing nach wie vor bestens. Aber: Influencer ist nicht gleich Influencer. Eine hohe Followerzahl sagt noch nichts aus, denn diese Follower können auch ganz einfach erkauft sein.

Symbol Büro

Solltest du mit deinem Unternehmen eine Influencer-Kooperation starten wollen, befolgst du am besten einen guten Rat: Entscheide nicht allein nach Followerzahlen. Nimm nur mit solchen Influencer/innen Kontakt auf, die tatsächlich eine „gesunde“ Fanbase haben.

Denn was du in diesem Fall willst, ist eine Influencer-Fangemeinde, die kommentiert, liked, interagiert und dadurch deine Reichweite steigert. Du hast es vermutlich schon geahnt – gekaufte Fans tun das nicht.

Zusätzlich sollte der Auftritt der Influencer auch zu deinem Produkt passen. Denn die erfolgreichen User sagen auch am ehesten zu, wenn du zeigen kannst, dass du dir die Kooperation gut überlegt hast. Gib unbedingt Gründe an, warum das Produkt zum Influencer-Kanal passt – und natürlich vice versa. So ist der Deal authentisch und wird am ehesten zu höherer Reichweite führen.

Apropos höhere Reichweite und Follower-Kauf …

Mehr Follower auf Instagram: Abonnenten kaufen?

Dazu können wir nur ganz klar sagen: lieber nicht! Denn gekaufte Fans sind nichts anderes als eine Zahl auf deinem Instagram-Profil. Diese Fans verschaffen dir keinerlei Reichweite und damit auch keine Vorteile auf Instagram. Um Einfluss zu nehmen, müssten diese nämlich mit deinem Content interagieren und genau das tun sie eben nicht. Verschwendetes Geld, könnte man sagen – und im schlimmsten Fall machen sich die Follower-Bots noch negativ bemerkbar.

Wer kennt sie nicht, Spam-Kommentare wie diesen unter einem Post von Serena Williams:

Beispiel für einen Instagram-Nutzer, der versucht Abonnenten zu kaufen

Screenshot von @serenawilliams (Instagram, 17.12.2019)

Jeder erkennt auf den ersten Blick, dass dieser Kommentar reiner Spam ist – ganz sicher auch der Instagram-Algorithmus. Und das kann sehr nachteilig für dein Business-Profil werden.

Versuche es lieber auf dem natürlichen Weg, zum Beispiel, indem du auf User Generated Content (UGC) setzt. Damit kannst du bei der Interaktion schon einmal einen Haken setzen – und ebenso beim positiven Eindruck bei den Fans. Unterm Strich ist bei seriösen Methoden der Benefit viel größer, selbst wenn die Followerzahl dadurch nicht von einer Sekunde auf die nächste ansteigt.

Falls du übrigens noch ein Argument für User Generated Content brauchst, wie wär’s damit: Laut Squarelovin‘ haben 92 Prozent der Nutzer/innen mehr Vertrauen in UGC als in traditionelle Anzeigenwerbung.

Das ist nur logisch – zufriedene Kundschaft ist und bleibt vertrauenswürdiger als Marketing-Phrasen, von denen jeder weiß, dass sie eben genau das sind. Wie’s geht, zeigt z. B. Wizion, ein Anbieter von Blaulichtfilterbrillen:

Beispiel für ein Kundenfeedback

Screenshot von @wizion_sleep (Instagram, 17.12.2019)

10 Tipps, Regeln und Fragen zur Instagram-Marketing-Strategie

Bereit für ein bisschen Action? Dann los – im Anschluss haben wir dir 10 Tipps zusammengestellt, mit denen du die Vorteile von Instagram nutzen kannst!

Tipp 1: Der passende Instagram-Name

Wenn du dein Instagram-Profil anlegst, musst du zwei Namen angeben: den Nutzernamen (das ist der sog. Handle, versehen mit einem @) und den Profilnamen. Bei der Namenswahl hast du mehr oder weniger freie Hand:

Symbol Gehirn

  • Der Nutzername/Handle darf Buchstaben, Punkte, Unterstriche und Striche enthalten. Das ist der Name, mit dem du in Posts oder Stories getaggt werden kannst.
  • Der Profilname darf Sonderzeichen und Leerzeichen enthalten und ist insgesamt maximal 30 Zeichen lang. Diesen Namen kannst du später ändern.

Für ein Unternehmen bietet es sich an, ganz einfach den Firmennamen zu verwenden. So erkennt man dein Profil am schnellsten. Und erst recht, wenn du unter diesem Namen vielleicht schon eine Facebookseite o. Ä. hast. Denn wie wir ja nun schon wissen: Consistency is key!

Wer so gar keine Idee hat, wie das Profil heißen soll, denkt jetzt vielleicht an Namensgeneratoren. Das sollte aber, wenn überhaupt, nur als Inspirationshilfe dienen. Denn letztendlich soll der Instagram-Name individuell sein und zu 100 Prozent passen. Wie wahrscheinlich ist es, dass dir ein Online-Tool exakt diesen Namen ausspuckt? Wir verstehen uns…

Tipp 2: Die perfekte Beschreibung beim Instagram-Profil

In der Instagram-Bio kannst du in 150 Zeichen sagen, worum es bei deinem Profil geht. Das geht sehr viel besser in Stichworten als in ganzen Sätzen. Bringe hier die wichtigsten Dinge auf den Punkt: Wer bist du, was bietest du und was ist deine Website (Tipp: Kürze lange URLs mit einem Tool wie Bit.ly)? Insta-tauglich wird die Aufzählung mit passenden Emojis davor.

Glasraw, ein Shop für Glas-Strohhalme, setzt das zum Beispiel so um:

Beispiel für ein Instagram-Profil

Screenshot von @glasraw (Instagram, 17.12.2019)

Auf einem Business-Profil kannst du zudem Buttons anlegen, über die man dich via E-Mail etc. direkt erreichen kann. Nutze unbedingt diese kleinen Features – je leichter die Kontaktaufnahme, desto besser.

Tipp 3: Das Profilbild bei Instagram: Maße und Motiv

Symbol für Wachstum

Anders als der Profilname ist das Profilbild schon weniger knifflig, denn wie wäre es ganz einfach mit dem Logo? Wenn du als Einzelperson das Profil betreibst, ist alternativ auch ein professionelles Portraitfoto gut.

Aber Achtung: Das Profilbild wird automatisch rund zugeschnitten. Allzu vollgepackt sollte das Bild deshalb nicht sein. Die optimale Größe für Ihr Profilbild ist 180 x 180 Pixel (max. 200 x 200). Achtung: Es wird erst in Miniaturansicht im 32 x 32 Format angezeigt. Wähle auf jeden Fall ein Bild, das auch in dieser Größe seine Wirkung entfaltet.

Tipp 4: Das Instagram-Konto erstellen – privat, öffentlich oder Business-Account?

Für Unternehmen auf Instagram ist ein Business-Account am sinnvollsten. Um dieses Profil anzulegen, brauchst du eine Facebook-Unternehmensseite. Die wird nämlich beim Anmeldeprozess mit dem Instagram-Account verknüpft und die wichtigsten Informationen werden von Facebook importiert.

Wenn du stattdessen doch erst einmal ein privates Profil anlegst, gib bei der Anmeldung nicht deinen privaten Facebook-Account als Verknüpfung an! Viel sinnvoller ist die Unternehmens-Mailadresse – damit bist du unabhängig von deinem privaten Profil bei Facebook.

Bleibt noch die Privatsphäre: Allgemein ist es natürlich sinnvoller, ein öffentliches Profil zu betreiben. Wer dir zuerst eine Folgeanfrage schicken muss, springt vielleicht sofort wieder ab. Nichtsdestotrotz ist das private Profil praktisch, wenn du erst noch eine Weile an dem Account herumbasteln willst und dieser erst öffentlich sein soll, sobald wirklich alles stimmt.

Tipp 5: Den Instagram-Feed planen – mit System!

Willkürlich etwas im Feed posten? Keine gute Idee, wenn das Instagram-Profil professionell wirken soll. Denn wie gesagt muss das Gesamtbild stimmig sein – die Insta-Community hat da durchaus ihre Ansprüche. Deshalb:

  • Verwende immer den gleichen Filter.
  • Versuche, in deiner Galerie ein einheitliches Farbkonzept umzusetzen.
  • Pass das Farb-/Filterkonzept an deine Branche an. In der Fashion- und Beautyszene sieht man z. B. viele Pastelltöne und in der Food-Bubble oft knallige Farben.
  • Schreibe zumindest für die kommende Woche schon die Captions.
  • Instagram zeigt die Fotos vorherrschend im Quadratformat, aber auch Hoch- und Querformat sind auswählbar. Entscheide, was deine Bilder am besten zur Geltung bringt.
  • Wähle beim Fotografieren/Filmen einen neutralen Hintergrund und rücke ein Objekt in den Mittelpunkt.
  • Für Outdoor-Bilder hast du jeweils 30 Minuten vor Sonnenaufgang und Sonnenuntergang das beste Licht.

Und last but not least: Es ist sehr wichtig, dass du im Vorhinein ein Instagram-Konzept erstellst, das, wie jedes zielführende Social-Media-Konzept auch, alle wichtigen Schritte von der Orientierung bis hin zur Überarbeitung beinhaltet. Erstelle für deinen Content beispielsweise einen Redaktionsplan für Posting-Zeitpunkte und Motive, um den Überblick zu behalten.

Von unserem Praxisbeispiel oben kann man noch einiges über Instagram-Marketing lernen:

Beispiel für ein Instagram-Gewinnspiel

Screenshot von @glasraw (Instagram, 17.12.2019)

Tipp 6: Formate – die optimale Bildgröße/Videogröße bei Instagram

Den besten Eindruck machen Insta-Posts, wenn sie im richtigen Format hochgeladen werden.

Für Bilder wählst du am besten folgende Formate:

  • 1080 x 1080 Pixel für Squares
  • 1080 x 1350 für Portraits
  • 1080 x 608 für Landschaftsbilder

Für Videos ist das Format mit 1080 x 920 Pixel gut. Am besten mit Seitenverhältnis 9:16 (optimalerweise ohne allzu weite Winkel, denn das Video wird im Feed relativ klein dargestellt). Aber auch die Formate 1:1 und 4:5 sind möglich.

Hinweis: Instagram Live und Instagram Reels werden beide vertikal aufgenommen. Das ist heutzutage bei den meisten Content-Formaten so, da kaum User ihr Smartphone drehen. Wenn du dementsprechend nativ, also vertikal mit 9:16 und 1080 x 1920 aufnimmst, hast du auf Instagram schon halb gewonnen.

Für alle Posting-Varianten hast du jeweils maximal 2.200 Zeichen für die Caption zur Verfügung. Nur ein kleiner Teil davon wird aber angezeigt, bevor man auf „mehr“ tippen muss – komm also schnell auf den Punkt.

Tipp 7: Wie du Bilder im Originalformat bei Instagram postest

Bilder im Instagram-Feed wurden früher beim Hochladen automatisch auf das Quadratformat zugeschnitten. Heute kann man auch zwischen Quer- und Hochformat wählen. Bedenke hierbei, dass die meisten User bevorzugt das Hochformat verwenden und ungerne den Bildschirm drehen. Nativkonzeption, die sich an dieses Verhalten anpasst, macht sich also bezahlt.

Tipp 8: Wie viele Hashtags sind bei Instagram sinnvoll?

Symbol für Hashtags

Posten ohne Hashtags? Never ever, denn über die Hashtags können deine Beiträge gefunden werden. Theoretisch kannst du jede Caption mit bis zu 30 Hashtags versehen. Praktisch gehst du damit aber lieber sparsam um: Suche 5–10 wirklich relevante Hashtags aus und mische dabei reichweitenstarke (#tbt, #tgif, …) mit „kleinen“ Hashtags. Weitere Hashtags kannst du in einem Kommentar unterbringen.

Natürlich kannst du zudem deinen eigenen, firmenspezifischen Instagram-Hashtag etablieren – solange er kurz und leicht verständlich ist. Kreationen wie #hierkoennteeinhashtagstehen sind nicht gerade catchy.

Ganz wichtig: Bleibe up to date, welche Hashtag-Trends es gerade gibt! Lege eine Favoritenliste an, in der die Reichweite notiert ist, und erweitere sie regelmäßig um neue, relevante Hashtags.

Tipp: Neue Trends von vornherein zu erkennen und potenzielle beliebte Hashtags aufzuspüren, gelingt sehr gut mit Social-Media-Monitoring.

Tipp 9: Instagram-Posts planen und automatisch posten

Ein Instagram-Profil, das etwas auf sich hält, darf auf keinen Fall einschlafen. Beobachte, wie viele Postings pro Tag die Konkurrenz loslässt und mache es ähnlich. Das können je nach Branche 1–2 Postings pro Tag sein oder genauso gut weniger. Bevor du aber hektisch irgendeinen Post online stellen, nur um im Rennen zu bleiben: Bitte nicht, denn das wirkt eher unprofessionell.

Und was, wenn mal keine Zeit zum Posten ist? Dafür gibt es glücklicherweise Social-Media-Tools, die auch bei der Planung helfen. Achte bei der Auswahl darauf, ob die App selbst bei Instagram postet oder dich nur daran erinnert, dass ein Post fällig ist!

Tipp 10: Wann ist die beste Zeit zum Posten?

Die schlechte Nachricht: Einen „magischen Zeitraum“ für Instagram-Engagement gibt es nicht. Wann du besonders viele Reaktionen bekommen kannst, hängt von deiner Zielgruppe und Nische ab. Wie dieser Hootsuite-Report zeigt, performen beispielsweise Reise-Themen an Freitagen am besten – aber nicht am gesamten Wochenende, denn da sind die Follower selbst fleißig unterwegs.

Eine Statista-Umfrage von Anfang Februar 2019 ergab außerdem, dass in Deutschland die meisten Leute zwischen 18 und 24 Uhr auf Social Media unterwegs waren.

Grafik, die zeigt, wann die meisten User Instagram nutzen

Diese Werte beziehen sich auf alle sozialen Netzwerke. Es ist also nicht gesagt, dass dieser Zeitraum pauschal der beste für Instagram-Posts ist. Deshalb: Verlasse dich nicht auf Vermutungen, sondern teste gezielt, um welche Zeit ein Post am meisten Interaktionen bekommt! Wir haben es ja schon gesagt: Die Instagram-Analytics sind beim Instagram-Marketing dein bester Freund …

Lohnt sich Instagram für Social-Media-Marketing?

Instagram-Marketing ist eine Menge Arbeit. Wenn also so viele Nischen schon so übersättigt sind – warum dann Marketing auf Instagram? Lohnt sich der Aufwand überhaupt? Dieses Urteil können wir dir zwar nicht abnehmen, aber hier zumindest eine kleine Entscheidungshilfe: Ja, es lohnt sich, wenn …

  • … du genug zeitliche und finanzielle Ressourcen hast, Content zu erstellen und zu verwalten.
  • … du Social-Media-affin bist und schnell erkennst, wie eine Plattform funktioniert. „Know your platform“ gilt grundsätzlich bei jeder Social-Media-Strategie.
  • … sich dein Angebot Insta-tauglich vermarkten lässt. Fakt ist, dass das eben nicht für jedes beliebige Thema wirklich sinnvoll ist.

Und natürlich lohnt sich Instagram-Marketing dann, wenn du es schaffst, konstant authentisch zu bleiben. Von einem Tag auf den anderen die eigene Philosophie zu ändern, kommt nicht gut an, jedenfalls nicht auf Instagram.

Klingt alles machbar? Dann los – ran an die Instagram-Marketing-Strategieplanung für dein ganz persönliches Instagram-Marketing! Und wenn du dabei doch mal ein bisschen Unterstützung brauchst, sind wir jederzeit gerne für dich da.

In diesem Sinne: Viel Erfolg auf dem Weg zum #instafame!