Zwitschere deiner Zielgruppe etwas … aber, richtig!

Du gehörst nicht der Spezies der Social Media Spezialisten an? Twittern findest du toll, aber so richtig „flüssig“ bist du im Tweeten noch nicht? Dann ist der folgende Artikel genau der richtige für dich. Hier findest du einige Tipps zum Thema Twitter die du direkt, einfach und schnell umsetzen kannst.

Frei von der Leber weg zwitschern die wenigsten Twitter-Meister. Warum also nicht auf die Tipps und Kniffe der Experten zurückgreifen? Das kann nicht nur eine Menge Zeit sparen, sondern dir gleichzeitig zu einer größeren Reichweite und mehr Bekanntheit verhelfen.

Neugierig geworden? Na, dann wollen wir dir unsere top Tipps natürlich nicht vorenthalten:

So fängst du an

Das Verfassen von 140-Zeichen-Posts ist ziemlich für die Katz’, wenn du noch keine Followerschaft hast. „da beißt sich die Katze doch in den Schwanz,“ meinst du? Nicht ganz: nach dem Motto „Eine Hand wäscht die andere“, tust du erst einmal etwas für andere. und zwar folgst du Usern, die an deinen Posts, deiner Philosophie, deinen Produkten Interesse haben könnten. Nun darfst du hoffen, dass Sie dir nach einiger Zeit einige von Ihnen ebenfalls anfangen, dir zu folgen.

Einige Twitter-User nehmen diese ungeschriebene Regel sehr ernst: Follow me. Follow you. Wer nicht zurückfolgt verliert sie im Handumdrehen wieder als Follower. Ob das  auch eine Option für dich ist, entscheidest ganz alleine du.

Inwieweit andere Twitterer überhaupt bereit sind anderen zu folgen, kannst du anhand ihrer Account-Zahlen erkennen. Wer ungefähr so vielen Leuten folgt, wie er Follower hat, der folgt mit großer Wahrscheinlichkeit gern zurück. Bei Usern, die kaum jemandem folgen, aber selbst tausende Follower haben, ist dies relativ unwahrscheinlich.

Mach dich interessant

Wer hat noch nicht? Wer will nochmal? Jeder anscheinend, denn anders ist es kaum zu erklären, dass wir sekündlich mit tausenden Tweets überhäuft werden. Du musst dir also etwas einfallen lassen, wenn du möchtest, dass deine Tweets gelesen werden. Folgende Punkte können weiterhelfen:

  • Komm auf den Punkt! Weniger als 140 Zeichen? Top!
  • Nutze ein Verb zum Einstieg in deinen Tweed
  • Verben und Adverbien (Umstandswörter) sind key
  • Bitte was? – Stelle Fragen!
  • Mit den Wimpern klimpern: Sei verlockend, spannend, bezirze (flirte mit deiner Zielgruppe)
  • Gute Überschriften sie sind laut ohne dabei an Charme und Cleverness einzubüßen
  • Provoziere Gefühle und wecke Erwartungen
  • ACHTUNG: versprich nicht zu viel und nie mehr als du halten kannst!
  • Nutze Leerzeilen und Zeilenumbrüche als Stilmittel
  • Fett war gestern: Hebe bestimmte Begriffe stattdessen mit [eckigen Klammern] hervor
  • Keep it simple: pro Tweed nur ein Gedanke!
  • Teile neben Links auch immer mal wieder deine Meinung mit.
  • Bringe Gefühle und Leidenschaft in deine Sätze
  • Wenn es passt, sei laut und hässlich: manchmal muss man „krähen statt singen“

Wieviel ist „gesund“?

Gibt es eine Hausnummer zu der perfekten Anzahl an Tweets, die man versenden sollte? Ein ganz klares „Jein“. Auch wenn für das Marketing eine Frequenz von 1- 3 Posts pro Tag empfohlen wird, ist das noch lange keine magische Formel. Das kann für das Marketing gut sein, MUSS es aber nicht. Nicht alle Follower möchten am laufenden Band über ein bestimmtes Produkt informiert werden – selbst wenn sie es mögen?

Es kommt ganz darauf an, wer dein Publikum ist, welches deine Produkte und Themen sind. Ein Blick auf das Profil einiger deiner Mitbewerber kann hier sehr hilfreich sein.

Tipp: Sind sie da, sind sie weg. Tweets werden den Usern im Feed nur für kurze Zeit angezeigt. Dementsprechend sind sie nur kurzzeitig wirksam.  Eine gewisse Regelmäßigkeit ist für den Twitter-Erfolg deshalb unbedingt notwendig.

#NutzeHashtags für eine größere Reichweite

Hashtags sind ein elementarer Bestandteil von Twitter. Hashtags klassifizieren Tweeds und ihre Inhalte. Nutzer orientieren Sich an Ihnen, wenn Sie nach Twe
eds zu einem bestimmten Thema suchen. Diese Funktion steigert die Reichweite deiner Tweets. Gibt es ein Schlagwort, dass zu deinem Themenumfeld passt? Beliebte Hashtags werden als Listen verbreitet. Neben Webseiten gibt es auch Apps, die dich stets über die populärsten Hashtags informieren. Beispielsweise kannst du Hashtag-Tools wie TalkWalker zur Hilfe nehmen. Diese werden von Berufs-Twitterern genutzt.

Twitter o’clock – Wann du am besten twittern solltest

Eine umfangreiche Studie hat gezeigt (basierend auf Millionen von Tweets), dass in den frühen Morgenstunden die Klickraten am höchsten sind. Retweets und Likes sind in den Abend- und Nachtstunden besonders beliebt. Die Twitter-Rush Hour liegt in der Zeit unserer Mittagspause. Um 13 Uhr wird am meisten gezwitschert. Am wenigsten wird zwischen 3 und 4 Uhr morgens geschnattert und meisten Vögel sind hingegen zwischen 11 und 13 Uhr aktiv.

Tipp: Twitter wird von seinen Usern vor allem unterwegs über das Mobiltelefon genutzt. Deine Zielgruppe pendelt zu den Stoßzeiten? Großartig! Nutze das aus und vertreibe ihr die Langeweile. Wenn du mehr über die Nutzerdaten erfahren möchtest, implementiere ein passendes Tool. Beispielsweise Tweriod: Dieses Tool analysiert deine eigenen Tweets und die deiner Follower. So erfährst du, wann die besten Twitter-Zeiten für deine Zielgruppe sind.

 

Wir hoffen, es waren ein paar interessante Tipps für dich dabei. Du möchtest etwas ergänzen? Wir freuen uns auf deinen Kommentar!

 

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Keyvan

Es gab genau zwei Möglichkeiten: Entweder ich rege mich weiter über vermeintliche Social Media und Content Marketing "Profis" auf oder ich tue etwas dagegen - ich habe mich für Letzteres entschieden und gründete gemeinsam mit meinem Co-Partner die Hamburger Social Media Agentur media by nature, denn: Wir lieben Facebook, Instagram, Twitter & Co. und wissen genau welche Taktiken hier für langfristige und nachhaltige Ergebnisse sorgen. Übrigens: meinen Kaffee trinke ich immer schwarz und freie Minuten gehören voll und ganz meiner kleinen Familie zuhause.