Deine Zielgruppe definieren du musst!

Weshalb du deine Zielgruppe kennen solltest

Du hast eine Geschäftsidee für eine Dienstleistung und/ oder ein Produkt? Bevor du es an den Mann/ die Frau bringst, solltest du wissen, wer genau diese Männer und Frauen sind, die du erreichen möchtest. Wer ist deine Zielgruppe? Besser noch: Wer soll dein Produkt kaufen?

Wieso? Weshalb? Warum?

Warum das so wichtig ist? Wenn du deine Zielgruppe kennst und definiert hast, kannst du diese passgenau ansprechen. Damit sparst du dir nicht nur Zeit, sondern unter Umständen auch eine Menge Geld. Denn: auf der falschen Plattform geworben, den falschen Tonfall getroffen, Werbung an die falschen User ausgespielt, eine Menge Geld verpulvert – ohne, dass du potentielle Käufer erreicht hast.

Außerdem: Wenn du weißt, wen genau du ansprechen möchtest, kannst du nicht nur leichter das Marktpotential berechnen, sondern auch deine Konkurrenz identifizieren.

Ein weiterer wesentlicher Aspekt, ist die Größe der Zielgruppe. Du hast ein tolles Produkt, aber, kaum jemand kommt als Käufer infrage? Dann solltest du dein Konzept eventuell noch einmal überdenken oder genau analysieren, wo du dein Nischenprodukt am besten präsentieren kannst. Doch, um all diese Schritte gehen zu können, musst du wissen, mit wem du es zu tun hast.

 

 

Der gläserne User

Möchtest du dein Produkt oder deine Dienstleitung erfolgreich auf den Markt bringen, ist eine detaillierte Zielgruppen Analyse unverzichtbar. Je mehr Zeit du am Anfang investierst, desto erfolgreicher kannst du deine Produkte bewerben und desto geringer sind deine Streuverluste bei einer Werbeschaltung.

Dieses Vorgehen bietet sich nicht erst an, seitdem es die sozialen Medien gibt. Was sich allerdings verändert hat, ist, dass du mit dem Einzug des Social Media viel bessere Chancen hast, potentielle Käufer erfolgreich anzusprechen. Jeder User hinterlässt gewollt und ungewollt Spuren im Netz. Das ermöglicht dir bis ins Detail Nutzerverhalten und Bedürfnisse zu analysieren und sogar Vorhersagen über zukünftiges Nutzerverhalten zu treffen.

Je genauer du deine Zielpersonen unter die Lupe genommen hast, desto gezielter kannst du diese über bestimmte Netzwerken und Webseiten erreichen.

 

Drei Gründe, weshalb du deine Zielgruppe definieren musst

In 3 Schritten zur Zielgruppendefinition

Eine genaue Zielgruppendefinition ist eine Herausforderung.  Wie würdest du deine Zielgruppe bisher definieren? Alle? Jeder Mensch, der einen Atem hat? Hm. Das ist zwar eine breite Masse, aber noch keine Zielgruppe. Je spitzer du deine Zielgruppe definierst, desto relevanter können deine Inhalte sein. Desto gezielter kannst du deine Marketing-Tools ausrichten und Werbung schalten. Desto besser kannst du deine Produktpalette an den Bedürfnissen deiner Zielgruppe ausrichten. Je schwammiger die Zielgruppe, desto schwammiger und unkonkreter werden die Inhalte. Doch, wie gehst du bei der Zielgruppendefinition am besten vor?

Wir zeigen dir, wie du deine Zielgruppe in drei Schritten auf den Punkt bringst:

 

Step 1 – Wem kannst du mit deinem Produkt helfen?

Jeder ist im Internet auf der Suche nach der Antwort auf eine Frage oder nach einer Lösung für ein Problem. Welches Problem löst dein Produkt? Wem kannst du helfen?

Notiere dir am besten einmal, welche Gruppen von deinem Produkt profitieren. Damit segmentierst du quasi deinen Markt. Gehe dabei von der am leichtesten zu erreichenden Gruppe beispielsweise die, mit der du dich am meisten identifizieren kannst und die du am besten verstehst), bis zu der am weitesten entfernten Gruppe vor.

Beispielsweise:

  • Blogger
  • Texter
  • Freiberufler
  • Unternehmer
  • …….

Mit dieser Technik splittest du eine riesige Zielgruppe in kleinere Gruppen mit unterschiedlichen Einstellungen, Bedürfnissen und Interessen. Und, statt nun alle Untergruppen anzusprechen, wählst du erst einmal nur EINE Gruppe aus – womit wir bei Schritt 2 wären.

 

Step 2 – Wähle deine Zielgruppe aus

Nun heißt es einen Fokus setzen – suche dir die Zielgruppe aus, die für dich und dein Produkt am attraktivsten ist. Auch, wenn dein Produkt jeder der definierten Untergruppen einen Mehrwert bietet, solltest du dich vorerst auf eine Kerngruppe konzentrieren. Die unterschiedlichen Gruppen erfordern unter Umständen nämlich völlig unterschiedliche Arten der Ansprache. Dementsprechend solltest du dich nacheinander den unterschiedlichen Gruppen widmen und nicht versuchen, „alles in einem Abwasch“ zu erledigen.

Bei der angeführten Beispiel-Liste, würdest du dich zuerst an die Blogger richten. Erst, wenn diese Gruppe ausreichend mit Informationen zu dir und deinen Produkten versorgt ist, kümmerst du dich um die Gruppe der Texter. Dann um die Freiberufler usw.

 

Step 3 – richte dich an deine Zielgruppe

Du hast die für eine Fokus-Zielgruppe entscheiden? Wunderbar! Dann richte deine Inhalte, deine Texte, wie Blogposts, Artikelbeschreibungen, Social Media Posts, Anzeigentexte, etc. gezielt an dieser Zielgruppe aus. Je näher du an dieser Zielgruppe bleibst, umso besser fühlt sich diese von dir abgeholt und angesprochen. Die Chance, ein ernsthaftes Kaufinteresse zu wecken, steigt.

Um sicherzustellen, dass du mit deinen Inhalten und Produkten wirklich deine gewünschte Zielgruppe erreichst, überprüfe, wo deine Leser und Käufer herkommen und wer sie sind. Wobei wir wieder beim Abschnitt „Der gläserne User“ sind. Nur so kannst du sichergehen, dass du mit deinen Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen richtigliegst und hast die Möglichkeit diese ggf. anzupassen.

 

 

 

Keyvan

Es gab genau zwei Möglichkeiten: Entweder ich rege mich weiter über vermeintliche Social Media und Content Marketing "Profis" auf oder ich tue etwas dagegen - ich habe mich für Letzteres entschieden und gründete gemeinsam mit meinem Co-Partner die Hamburger Social Media Agentur media by nature, denn: Wir lieben Facebook, Instagram, Twitter & Co. und wissen genau welche Taktiken hier für langfristige und nachhaltige Ergebnisse sorgen. Übrigens: meinen Kaffee trinke ich immer schwarz und freie Minuten gehören voll und ganz meiner kleinen Familie zuhause.