Social Media Guidelines: Allgemeine Richtlinien für einen erfolgreichen Social Media Auftritt

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Wir alle sind in den sozialen Netzwerken aktiv. Die meisten von uns, geben unter allen Informationen auch den Arbeitgeber bei Facebook & Co an, weswegen wir immer in direkter Verbindung zu diesem Unternehmen stehen. Alles was dann im Internet landet, bekommt eine direkte Verbindung und nicht immer ist schlechte Presse besser als keine Presse. Wie Social Media auch in deinem Unternehmen und für deine Angestellten funktioniert und Spaß macht, erklären wir heute 🙂 

Was sind Social Media Guidelines?

Social Media Guidelines sind Richtlinien für den Umgang mit den sozialen Netzwerken innerhalb des Unternehmens, wie auch für die Mitarbeiter im privaten Bereich. Die Regeln für das private Nutzen von Social Media und die für die Kommunikation im Namen des Unternehmens sind andere. Vergleichbar ist das mit einem Buch in zwei Ausgaben, das eine ist eine leichte Lektüre für Zwischendurch, das andere behandelt das Thema mit einem wissenschaftlichen Anspruch. Deswegen ist es wichtig die Unternehmenslektüre möglichst so zu gestalten, dass diese für die Mitarbeiter nicht abschreckend, sondern einladend, sind.

Welche Inhalte sind wichtig?

Unabhängig davon, ob dein Unternehmen in den sozialen Netzwerken unterwegs ist, sollten einige Regeln für die Mitarbeiter aufgestellt werden. Denn immerhin repräsentieren sie dich und dein Unternehmen nach Außen. Die Guidelines sollen sowohl dein Unternehmen, wie auch deine Mitarbeiten schützen und eine erfolgreiche Kommunikation sicherstellen.

Wichtig ist, nicht nur die kommunikative Komponente zu beachten, sondern auch den rechtlichen Hintergrund miteinzubeziehen. Im Idealfall bauen die Social Media Guidelines auf deiner vorhandenen Social Media Strategie auf und gelten übergreifend für jegliche Kommunikation im Internet. Für einzelne Netzwerke kannst du dann noch genauere Regeln bezüglich der Kommunikation im jeweiligen Netzwerk festlegen. Diese sollten aber kontinuierlich aktualisiert werden.

Hier ein paar grundsätzliche Regeln für den Anfang:

  • Regelung über die private Nutzung der Netzwerke. Ganz egal ob dies gänzlich verboten oder in Stufen erlaubt ist
  • Mitarbeiter sollten sich immer als Mitarbeiter des Unternehmens zu erkennen geben
  • Bei Äußerungen über das Unternehmen, sollten deine Mitarbeiter nicht in „Wir“-Form sondern in „Ich“-Form sprechen, um klar zu machen dass es sich um ihre persönliche Meinung handelt und nur eigene Erfahrungen wiederspiegelt
  • Auf der anderen Seite des Computers sitzen ebenfalls Menschen. Deine Mitarbeiter sollten sich also stets höflich und freundlich verhalten und nicht emotional reagieren. Bei komplexen Fragestellungen sollten sie die Kommunikationsabteilung oder das Social Media Team miteinbeziehen
  • Keine Firmeninternen Details im Internet ausplaudern!
  • Auch im Internet gibt es rechtliche Regelungen welche zu beachten sind (lies dazu gern unseren Artikel zum Thema »Social Media & Recht«)
  • Wenn sich ein Fehler in einen Social Media Post einschleicht, so sollte dieser offen korrigiert werden

Ein schönes Beispiel für Social Media Guidelines gibt es außerdem vom Kaffeeröster Tchibo.

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Social Media Guidelines sind wichtig, um dein Unternehmen richtig in den Netzwerken zu präsentieren. Wenn deine Mitarbeiter keine Scheu haben und sich aktiv zum Unternehmen bekennen, sind sie ein guter Markenbotschafter. Dazu benötigen die Mitarbeiter auch keine speziellen Fähigkeiten, sondern lediglich ein wenig Handlungssicherheit. Gerade beim erlernen dieser Fähigkeiten ist es beruhigend, wenn man ein Dokument mit den wichtigsten Punkten im Umgang mit den Netzwerken zur Hand hat.

Keyvan

Es gab genau zwei Möglichkeiten: Entweder ich rege mich weiter über vermeintliche Social Media und Content Marketing "Profis" auf oder ich tue etwas dagegen - ich habe mich für Letzteres entschieden und gründete gemeinsam mit meinem Co-Partner die Hamburger Social Media Agentur media by nature, denn: Wir lieben Facebook, Instagram, Twitter & Co. und wissen genau welche Taktiken hier für langfristige und nachhaltige Ergebnisse sorgen. Übrigens: meinen Kaffee trinke ich immer schwarz und freie Minuten gehören voll und ganz meiner kleinen Familie zuhause.