Checkliste für deine gelungene Social Media Strategie

Du planst gerade, mit deinem Unternehmen oder deinem Produkt in den sozialen Medien mitzumischen? Oder, du bist bereits im Social Web mit deinem Unternehmen vertreten und möchtest sichergehen, dass du auch wirklich an alles gedacht hast, das du für einen erfolgreichen Social Media Auftritt benötigst?

Mit unserer Social Media Checkliste geht garantiert nix mehr schief!

Diese 12 Punkte solltest du im Auge behalten:

  1. Die Zielgruppe analysieren

Wo bewegt sich deine Zielgruppe? Welche Plattformen musst du berücksichtigen? Welche Ansprache ist angemessen?

 

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  1. Die Themen festlegen

Zu welchem Thema möchtest du posten? Beschränkst du dich nur auf ein Themengebiet oder sollen es mehrere sein? Bieten sich dafür eventuell sogar mehrere Accounts innerhalb eines Netzwerks an?

 

  1. Das Corporate Branding definieren

Über alle Netzwerke hinweg sollte die Wiedererkennbarkeit deines Unternehmers gewährleistet sein. Schaffe eine Identität, die von allen Standorten deines Unternehmens gleichermaßen genutzt werden kann und auf verschiedenen Plattformen funktioniert.

 

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  1. Die Accounts „richtig“ anlegen

Bevor du deine Social Media Profile anlegst, solltest du dir über die genaue Namensgebung Gedanken machen. Bestenfalls ist der Name identisch mit dem Unternehmensnamen. Der ist bereits vergeben? Dann füge dem Profilnamen beispielsweise ein Kürzel für den jeweiligen Standort oder ein „group“ für die Unternehmensgruppe hinzu.

Tipp: Anders als bei anderen Social Media Plattformen kannst du bei Facebook ein Unternehmensprofil nur über den Account einer Person anlegen. Der administrative Teil der Seite sollte deshalb über den Firmenvorstand oder die Geschäftsführung aufgebaut werden. Mit entsprechenden Administrationsrechten können bestimmte Mitarbeiter darüber das Firmenprofil verwalten.

 

  1. Rahmenbedingungen definieren

Du betreust die Accounts nicht allein? Umso wichtiger ist es, dass du Guidlines für deine Mitarbeiter definierst. Diese sollten beinhalten, …

… wer für welchen Bereich verantwortlich ist.

… wie kommuniziert wird (über welche Netzwerke, Häufigkeit, Tonalität, etc.)

… was kommuniziert wird (Themen festlegen)

Tipp: Außerdem sollte in den Guidelines festgelegt sein, wie deine Mitarbeiter mit kritischen Posts umgehen sollen.

 

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  1. Ressourcen schaffen

Bevor Social Media Profile angelegt werden, solltest du sicherstellen, dass ausreichend Ressourcen zur Verfügung stehen, um diese auch regelmäßig zu befüllen. Kannst du und möchtest du dir mit Mitarbeitern die Verantwortung teilen? Möchtest du die alleinige Verantwortung tragen? Müssen ggf. zusätzliche Mitarbeiter eingestellt werden? Mache dir bewusst, dass gutes Social Media Marketing mit viel Arbeit verbunden ist.

 

  1. Ein Ziel formulieren

Abhängig von deinem Ziel wird auch deine Content-Strategie gestrickt sein. Geht es dir darum, mehr Reichweite zu generieren? Follower zu gewinnen? Den Verkauf deiner Produkte anzukurbeln? Oder möchtest du vor allem Engagement durch deine Posts schaffen? Formuliere deine KPIs (Key Performance Indicators), bevor du dich an das Aufstellen einer Content-Strategie machst.

 

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  1. Eine Content-Strategie aufstellen

Einher mit der Ressourcenplanung geht die Entwicklung einer schlüssigen Content-Strategie. Hier legst du nicht nur fest, in welchem Rhythmus, sondern auch welche Art der Inhalte gepostet werden soll. Das verschafft dir bereits einen guten Überblick darüber, wieviel Zeit du für das Erstellen und Posten deiner Inhalte einplanen solltest.

Um User langfristig an deine Profile zu binden, sollte Abwechslung ganz oben auf der Agenda stehen. Die schaffst du durch unterschiedliche Content-Formate, wie beispielsweise:

– Fotos und Videos deiner Produkte

– interessante Produktbeschreibungen

– Testimonials

– Posts, die einen Blick hinter die Kulissen deiner Firma gewähren (Wer hat gerade Geburtstag? Gibt es ein Sommerfest?)

– Posts, die die User zur Interaktion anregen

 

  1. Das richtige Timing finden

Ziel einer guten Content-Strategie ist es, Follower auf lange Sicht an dein Unternehmensprofil zu binden und neue User von deinem Profil zu überzeugen. Dabei kommt es nicht nur auf interessante und witzige Inhalte an, sondern vor allem auch auf das richtige Timing. Regelmäßige Posts sind das A und O. Aber, Achtung: jage deine Zielgruppe nicht mit deinen Posts. Sonst entfolgen dir deine Fans schneller, als du gucken kannst.

Mit der Zeit wirst du ein besseres Gefühl dafür entwickeln, wie deine Zielgruppe tickt. Denke daran: deine Content-Strategie ist nicht in Stein gemeißelt!

Tipp: Fange beispielsweise mit einem täglichen Posting auf Facebook, und zwei Post pro Tag auf Instagram an. Welche Posts haben die größte Interaktionsrate? Teste verschiedene Uhrzeiten und Wochentage. Basierend auf diesen Erfahrungen kannst du deine Strategie immer wieder anpassen.

 

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  1. Die richtigen Inhalte erstellen

Wie beim Timing ist auch das Erstellen deiner Inhalte Trial and Error. Einige Posts funktionieren auf Anhieb super, andere kommen bei den Usern gar nicht gut an. Bedenke bei den Posts die Tageszeit – welcher Post eignet sich für Pendler am Morgen besonders gut? Bietet sich ein Post für die Mittagspause oder am Wochenende besonders gut an?

Tipp: Probiere unterschiedliche Arten von Inhalten aus (Videos, Bilder, Zitate,…). Teste verschiedene Uhrzeiten und notiere die jeweiligen Interaktionsraten. Über einen gewissen Zeitraum verschaffst du dir so einen guten Überblick, welche Inhalte  für deine Zielgruppe optimal sind.

 

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  1. Trends identifizieren

Die richtigen Hashtags auf Twitter oder Instagram haben schon so manchem Profil zu einer Schar neuer Follower verholfen. Es lohnt sich also durchaus, die Augen offenzuhalten, welche Themen und Hashtags im Netz gerade im Trend sind. Aber, nicht jeder trending Hashtag eignet sich auch, um auf den Zug mit aufzuspringen. Denn, das kann auch nach hinten losgehen. Handle immer mit Bedacht und habe den Markt im Auge.

Dazu gehört natürlich auch die Konkurrenz! Denn, warum solltest du nicht aus den Fehlern und Erfahrungen lernen, die deine Mitstreiter bereits vor dir gemacht haben?

 

  1. Spread the word (auf deiner Webseite)

Du hast ein Social Media Profil erstellt? Dann sollte dieses unbedingt in die Webseite deines Unternehmens eingebunden werden. Es gibt einen Unternehmensblog? Auch hier sollten die Social Media Profile mindestens mit einem Blog-Post bedacht werden.

 

Mit dieser Liste haben wir hoffentlich alle relevanten Aspekte zusammengefasst. Du möchtest noch etwas ergänzen oder fragen? Hinterlasse uns einen Kommentar 🙂

 

Keyvan

Es gab genau zwei Möglichkeiten: Entweder ich rege mich weiter über vermeintliche Social Media und Content Marketing "Profis" auf oder ich tue etwas dagegen - ich habe mich für Letzteres entschieden und gründete gemeinsam mit meinem Co-Partner die Hamburger Social Media Agentur media by nature, denn: Wir lieben Facebook, Instagram, Twitter & Co. und wissen genau welche Taktiken hier für langfristige und nachhaltige Ergebnisse sorgen. Übrigens: meinen Kaffee trinke ich immer schwarz und freie Minuten gehören voll und ganz meiner kleinen Familie zuhause.