Pinterest für Unternehmen: Was ist Pinterest & wer es unbedingt nutzen sollte

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Seit 2010 pinnt die ganze Welt Rezepte, Zitate und Outfits an virtuelle Pinnwände im Internet. Pinterest heißt das soziale Netzwerk, das weltweit rund 100 Millionen Nutzer hat, von denen die Mehrzahl weiblich ist. Wie jetzt – du hast noch nie von Pinterest gehört oder weiß nicht, wie man es (richtig) für das eigene Unternehmen nutzen kannst. Dann solltest du diesen Artikel unbedingt lesen!

Wie, wo, was, wann – Grundlegende Infos zu Pinterest

bildschirmfoto-2016-10-24-um-16-10-53Zurück zum Anfang. Pinterest gibt es seit März 2010 und der Name setzt sich aus den Wörtern Pin (=anheften) und Interest (=Interesse) zusammen. 2011 wurde die Plattform vom Time Magazin unter die besten Websites gewählt und hat mittlerweile mehr Likes auf Facebook als Apple (4.793.205 Likes im Vergleich zu nur 3.891.642 Likes – Stand 24.10.2016).

Die Hauptaufgabe von Pinterest ist der gemeinsame Austausch über Hobbys und Interessen. User können dafür Pinnwände zu verschiedenen Themen erstellen – ganz besonders beliebt sind übrigens Pinnwände zu den Themen Hochzeit und Do-it-yourself – und darauf Bilder pinnen. Diese können entweder selbst hochgeladen werden oder von anderen Seiten mittels des »Pin it Buttons« geteilt werden.

Pinterest ist praktisch wie ein Blog, ohne Text.

Man sammelt Inhalte auf den thematisch passenden Seiten und ermöglicht es anderen Usern diese Wände zu liken oder bei den entsprechenden Bildern zu kommentieren. Die Pinnwand dient also nicht nur als Sammlung für einen selbst, sondern auch als Inspiration für andere.

Was kann Pinterest, was Facebook nicht kann?

Pinterest ist, wie Twitter, ein eher anonymes Netzwerk, während Facebook und Google+ alle persönlichen Daten des Users erfragen. Auf Pinterest hingegen, werden nur der Nutzername, die Pins, Follower und Pinnwände angezeigt. Man hat die Möglichkeit eine kleine Biografie wie auch den Wohnort einzugeben und eine Website zu hinterlegen. Gerade für Firmen ist Pinterest Marketing deshalb eine wunderbare Möglichkeit sich vorzustellen.

Pinterest für Unternehmen

Kunden suchen oft einfach im Internet, wo das Unternehmen vertreten ist und besuchen die Seiten der sozialen Netzwerke. Wichtig ist zuallererst das Profil und die verschiedenen Pinnwände. Diese sollten deine Unternehmensbereiche widerspiegeln und mit mehreren Pins bestückt sein. Die ersten drei Pins werden als Titelbilder für die Wände genutzt, wobei du Einfluss auf das Coverbild hast. Achte darauf, dass du keine leeren Wände in deinem Pinterest Account hast. Wenn du die ersten Wände erstellt und befüllt hast, kannst du Personen folgen, welche sich für ähnliche Dinge interessieren. Vielleicht ist unter ihnen dein nächster Kunde?

Repinnen oder Content erstellen?

Du hast die Möglichkeit nach Hashtags zu suchen und diese Bilder dann auf deiner Pinnwand zu pinnen. Das ist wohl die häufigste Vorgehensweiße auf Pinterest. Du kannst aber auch deinen eigenen Content teilen.

Gerade Blogbeiträge oder Visual Statements passen super auf deine Pinnwand und zeigen wer du bist. Außerdem verlinken die Blogbilder auf deinen Blog, was dir am Ende Traffic beschert. Wenn du selbst Pins veröffentlichst, ist es wichtig, dass die Bilder qualitativ hochwertig sind und die Bildunterschrift aus 200 bis 300 Zeichen besteht. Die Qualität der Bilder ist entscheidend, wenn es um Pins und Re-Pins geht. Durch die zusätzliche Verwendung von Hashtags erhöhst du die Sichtbarkeit deiner Pins.

Content Strategie

Bevor du auf Pinterest aktiv wirst, solltest du eine Content Strategie ausgearbeitet haben. Falls du schon in anderen sozialen Netzwerken mit deinem Unternehmen aktiv bist, ist das weder Neu für dich, noch ein großer Aufwand. Die vorhandene Strategie lässt sich wunderbar auf Pinterest anpassen. Wichtig ist nur, dass du definierst, was du aussagen möchtest und welche Zielgruppe du erreichen willst, um entsprechende Inhalte zu kreieren.

SEO mit Pinterest?

Damit du auch im Bereich SEO mit deinem Pinterest Konto voll durchstarten kannst, sind hier noch ein paar einfach Tipps.

  • Achte darauf, dass dein Pinterest Konto auf sichtbar gestellt ist. Sonst wird es nicht von den gängigen Suchmaschinen gefunden.
  • Deine Accountbeschreibung sollte aussagekräftig sein und die wichtigsten Keywords enthalten.
  • Gib den Link zu deiner Website oder deinem Shop an.
  • Auf deiner Website kannst du einen »Pin it« Button einbauen, diese werden von Pinterest zur Verfügung gestellt. Alternativ gibt es bei WordPress auch ein Plug-In dafür. Durch den »Pin it« Button erhöht man die Wahrscheinlichkeit, dass Besucher der Seite Bilder pinnen.
  • Tagging! Oft sind Bilder nur mit Beschreibungen wie »I love coffee« oder »tolles Produkt« versehen und die wenigsten Menschen ändern diese Beschreibung bei einem Re-Pin. Diese Beschreibungen sind ungeeignet, da sie nicht produktnah sind. Nimm dir also ein wenig Zeit, wenn es um die Beschreibung deiner Pins geht.
  • Zu jedem Pin findet man unten links die dazugehörige URL. Diese wird aber weniger wahrgenommen, weswegen du die URL nochmal im Text platzieren solltest.

Analytics mit Pinterest

Wie auch auf anderen Netzwerken, kannst du dein Profil analysieren. Hier kannst du in einer Übersicht sehen wie die Perfomance deines Profils ist, wie es um deine Zielgruppenreichweite bestellt ist und wie die Aktivität von deiner Website ist.  Für letztere Analyse musst du deine Website, durch einen meta-tag im <head> verifizieren. Durch einen Klick auf die 3 Bereiche, bekommst du noch eine detaillierte Auswertung.

Fazit? Wer Social Media betreibt, sollte sich definitiv auf Pinterest umschauen. Viele Menschen schauen sich lieber ein paar Bilder an und repinnen hier und da einen Pin anstatt sich durch Facebook oder Twitter zu scrollen. Bilder sagen eben doch mehr als tausend Worte. Pinterest für Unternehmen kann also durchaus lukrativ sein!

Falls du dich jetzt fragst, wie wir das auf Pinterest so machen, schau doch mal auf unseren Pinnwänden vorbei https://de.pinterest.com/mediabynature/ 😉

 

Keyvan

Es gab genau zwei Möglichkeiten: Entweder ich rege mich weiter über vermeintliche Social Media und Content Marketing "Profis" auf oder ich tue etwas dagegen - ich habe mich für Letzteres entschieden und gründete gemeinsam mit meinem Co-Partner die Hamburger Social Media Agentur media by nature, denn: Wir lieben Facebook, Instagram, Twitter & Co. und wissen genau welche Taktiken hier für langfristige und nachhaltige Ergebnisse sorgen. Übrigens: meinen Kaffee trinke ich immer schwarz und freie Minuten gehören voll und ganz meiner kleinen Familie zuhause.