Pinterest Marketing

 

Pinterest – da gibt es doch nur Wedding Vibes und DIY-Anleitungen? Das ist der Stand, auf dem (noch) viele Brands sind. Machen Sie es besser und setzen Sie auf Pinterest Marketing als Teil Ihrer Content-Strategie! Denn wenn man es richtig anstellt, ist die Bildersuchmaschine für Unternehmen eine Goldgrube, die wahre Traffic-Wunder auf der Website bewirken kann. Was wir mit „richtig“ meinen und wie das in der Praxis aussehen kann, lesen Sie in unserem Pinterest Marketing Guide inklusive 6 Strategie-Tipps und vielen Beispielen!

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Was ist Pinterest und wie funktioniert es?

Pinterest ist in erster Linie eine Bildersuchmaschine, d. h. streng genommen kein soziales Netzwerk wie Facebook oder Instagram. Und so funktioniert’s: Mit Ihrem Account können Sie Pinnwände (Boards) erstellen und darauf beliebig einzelne Beiträge (Pins) sammeln. Die wiederum können andere Nutzer/innen jederzeit auf deren Pinnwänden festhalten (Repin).

Eben die Repins sind es, die Pinterest für Unternehmen so attraktiv machen, denn sie bringen Reichweite. Und das ist kein leeres Gerede – wussten Sie, dass 83 Prozent der wöchentlichen „Pinner“ schon mal etwas gekauft haben, nachdem sie den Brand-Content auf Pinterest gesehen haben? Eine Zahl, die für sich spricht.

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Pinterest als Teil des Social-Media-Marketing-Mix kann also eine ganze Menge ausrichten!

Bevor wir aber mit den Strategie-Tipps loslegen, hier noch ein paar weitere Quickfacts:

  • Bei Pinterest geht primär um den konkreten Nutzen, den man aus den Suchergebnissen ziehen kann. Persönliche Beziehungen zwischen Einzelnen stehen eher im Hintergrund.
  • Das Pinterest-Publikum will Inspiration und Hilfestellungen, und zwar möglichst ästhetisch in Szene gesetzt. Zumindest insofern gibt es durchaus Parallelen zu Instagram.
  • Welche Pins im Feed angezeigt werden, entscheidet der Smart-Feed-Algorithmus (s. u.).
  • Jeder Pin ist mit einem Link auf Ihre offizielle Website verbunden. Wer über einen Pin auf Ihre Website gelangt, zeigt somit schon aktives Interesse.
  • Die Followerzahl wirkt sich nicht wesentlich auf die Reichweite aus. Eine hohe Reichweite gibt es vielmehr dann, wenn viele Leute einen Pin repinnen, ihn kommentieren oder darauf reagieren. Das beliebteste Profil rein nach Followerzahlen war im Januar 2020 übrigens Oh Joy:

 

Pinterest Marketing

Screenshot: Pinterest-Profil von Oh Joy!
 

Was Unternehmen 2020 über Pinterest Marketing wissen müssen

Die bunte Welt von Pinterest kann auf den ersten Blick etwas überfordern. Umso wichtiger ist es für Newbies, sich zu fragen: Welche Strategie bringt mir eigentlich auf Pinterest am meisten?

Dazu müssen Sie (wie bei jedem Social-Media-Kanal) zunächst einmal wissen, wie der Algorithmus eigentlich arbeitet. Klar, Details verrät Pinterest hier nicht. Ein paar Grundlagen gibt es aber doch!

Der Newsfeed entsteht bei Pinterest durch den sogenannten Smart-Feed-Algorithmus. Er orientiert sich nicht an der chronologischen Reihenfolge von Pins, sondern an der Relevanz für den oder die Nutzer/in.

Wenn Ihnen also ein Pin angezeigt wird, dann deshalb, weil Sie zuvor mit ähnlichem Content interagiert haben. Engagement ist somit auch bei dieser Plattform ein wichtiger Faktor.

Für Ihren Business-Account bedeutet das: Legen Sie sich ins Zeug! Schaffen Sie mit Ihren Pinnwänden spezifische Themenwelten, die die Interessen Ihrer Zielgruppe möglichst spezifisch bedienen. Und, ganz wichtig: der erste Eindruck muss stimmen!

Das Erfolgsrezept Nummer 1 lautet kreativer Content plus aussagekräftige Bilder. Falls Sie nun schon Ihre Felle davonschwimmen sehen, weil Ihr Unternehmen nichts mit den Dauerbrenner-Branchen wie Food, DIY oder Mode zu tun hat – immer mit der Ruhe! Tatsächlich lassen sich nämlich aus überraschend vielen Themen Pinterest-würdige Inhalte erstellen, wenn man nur weit genug um die Ecke denkt.

Hätten Sie zum Beispiel gedacht, dass man mit Produkten für den Heimbedarf bei Pinterest durchstarten kann? Wie’s geht, macht Home Depot vor – ein Unternehmensaccount, der im Februar 2020 zu den Profilen mit den meisten Pins gehörte! Das klappt deshalb so gut, weil Home Depot mit Infografiken aufwarten kann – selbstverständlich gebrandet und mit Wiedererkennungswert:

Screenshot: Pinterest-Profil von Home Depot
 

Falls Sie sich jetzt selbst an pinnbarem Content versuchen wollen, lesen Sie weiter – wir geben Ihnen unsere 6 Top-Tipps mit auf den Weg!

6 Tipps für die Pinterest-Marketing-Strategie 2020

Wie können Unternehmen Pinterest richtig nutzen? Ganz einfach, mit…

  • einem wasserfesten Konzept,
  • perfekten Pins,
  • einem Auge auf SEO-Aspekte und nicht zu vergessen…
  • Pinterest Analytics.

 

Weil „ganz einfach“ aber immer schnell gesagt ist, erklären wir all das im Anschluss genauer!

#1 Content Marketing via Pinterest: Konzept und Ziele festlegen

Egal, auf welcher Plattform Ihr Unternehmen vertreten sein soll: mit einem entsprechenden Social-Media-Konzept sind Sie langfristig am besten aufgestellt. Legen Sie deshalb zunächst konkrete Zielgruppen und eine (grobe) Content-Strategie fest. Dabei helfen u. a. diese Fragen:

  1. Was zeichnet meine Buyer Personas aus? Warum verwenden sie Pinterest, was wollen sie sehen?
  2. Welche Art Pin bedient am besten die Interessen (Tutorial, Infografik, Inspirational Post, …)?
  3. Wie müssen meine Pins aussehen, damit sie in dem endlosen Meer an Pins nicht untergehen?
  4. Gibt es womöglich „Dauerbrenner“-Pins, mit denen ich langfristig meine Reichweite erhöhen kann?

 

Diese Selbstläufer-Pins sind eine bewährte Methode, dauerhaft im Rennen zu bleiben. Der Klassiker sind z. B. Boards, die auf Jahreszeiten zugeschnitten und jedes Jahr erweitert werden können.

Der beste Zeitpunkt, sich aktiv mit saisonbedingtem Content zu befassen, ist laut Pinterest übrigens rund 30-45 Tage vorher.

Das heißt: Wer am 23.12. mit Weihnachts-Pins loslegt, hat verschlafen!

Bleibt nur noch eine letzte Frage, die dafür umso wichtiger ist: Gibt es genug Kapazitäten, um selbst Content zu erstellen?

Das mag offensichtlich klingen, aber es ist eine sehr, sehr wichtige Überlegung. Wenn nur wenig Zeit bleibt, selbst Pins zu erstellen und der Business-Account fast ausschließlich andere Pins repinnt, ist das nicht Sinn der Sache.

Sie müssen eigene Pins erstellen und aufbereiten können – und Qualitätsunterschiede erkennt man nun mal sofort. Vergleichen wir z. B. einen Pin von superrezepte.com mit einem von flowersinthesalad.com. Was davon wirkt hochwertiger? Bei welchem Bild denken Sie sich: „Wow, wie macht man sowas?“?

Pinterest Beispiele

Screenshot von Pinterest (linsk: Pin von superrezepte.com, rechts: Pin von flowersinthesalad.com)
 

#2 Perfekte Pins: Bildgröße, Rich Pins, Gruppenboards etc. richtig nutzen

Sie sind immer auf der Suche nach dem „perfekten Pin“? Gut so. Andersherum: Sie wissen nicht so recht, was wir damit meinen? Auch nicht schlimm, denn hier gibt’s die Eigenschaften von erstklassigem Pinterest-Content im Schnelldurchlauf, bevor wir sie im Anschluss genauer unter die Lupe nehmen:

  • Bilder im Hochformat und im richtigen Seitenverhältnis
  • auf Mobilgeräte abgestimmt
  • auf vorgeplanten Themen-Pinnwänden organisiert
  • ein abwechslungsreicher Mix aus eigenem Content, Rich Pins (s. u.) und Repins
  • ein einheitliches Layout/Design für alle selbst erstellten Pins
  • Aktivität auf Gruppenboards
  • auf Pinterest-Keywords optimierter Text

Bildgröße und -format

Bilder für Pinterest sollten möglichst Hochformat und ein Seitenverhältnis von 2:3 haben (empfohlen wird 600 x 900). Alternativ ist 4:5 möglich. Wie hoch das Bild bzw. der Pin ist, ist nicht so wichtig, bei der Breite heißt es wiederum aufpassen: im Feed werden Bilder mit 238 Pixeln dargestellt, aber nach dem Anklicken sind es 600 Pixel.

Die Pinnwände und Gruppenboards

Planen Sie Ihre Boards zumindest grob vor. Das muss nicht mal allzu aufwendig sein – theoretisch können Sie einfach auf privaten Pinnwänden Pins sammeln und sie dann zu gegebenem Zeitpunkt auf ein öffentliches Board verschieben. Wichtig ist nur, dass sich die User/innen auf Ihren Pinnwänden schnell zurechtfinden.

Zusätzlich zu den eigenen Boards können Sie sich an Gruppen-Pinnwänden beteiligen bzw. selbst welche bereitstellen. Diese Gruppenboards sind dann für alle Berechtigten freigegeben und Ihre Community kann selbst mitmischen.

Im besten Fall beteiligen sich an so einem Gruppenboard Influencer aus der jeweiligen Nische, sodass die Reichweite nochmal ordentlich steigt.

Achtung: Gruppenboards sind nicht für kommerzielle Zwecke gedacht und die eigenen Pins werden immer noch als relevanter gewertet. Es ist also besser, wenn Sie 10 eigene Pinnwände haben und 2 Gruppenboards statt andersherum.

Rich Pins

Neben den normalen Pins haben Sie mit einem Businessprofil zudem die Möglichkeit, Rich Pins zu erstellen. Diese werden über Metatags in Ihrer Website eingesetzt und sind extra-nützlich für Nutzer/innen, denn sie liefern auf einen Blick die wichtigsten Informationen zum Pin. Es gibt verschiedene Arten von Rich Pins:

  • Artikel-Rich-Pins – enthalten Informationen zu einem Blogpost oder sonstigen redaktionellen Beitrag
  • Produkt-Rich-Pins – zeigen z. B. Verfügbarkeit, Preis und (Shop-)Website
  • Rezept-Rich-Pins – enthalten Zutatenliste, Schwierigkeitsgrad o. Ä.

 

Rezept auf Pinterest

Rezept-Rich-Pin von Eat this!
 

Repins und der restliche Content-Mix

Je mehr Repins ein Pin bekommt, desto besser, was die Reichweite betrifft. Aber: Wenn ein Pin sehr häufig geteilt wird, kann es passieren, dass er nicht einmal mehr mit Ihnen als Urheber in Verbindung gebracht wird. Wäre blöd, oder? Die Lösung ist dezentes Branding: Platzieren Sie Ihr Logo an einer unauffälligen Stelle.

Genauso wichtig ist der CTA in der Pinbeschreibung. Das klingt fast schon zu einfach, und doch funktioniert es – fordern Sie z. B. einfach mal zum Repin auf!

Bei Pinterest gilt: Eine Hand wäscht die andere. So gut wie niemand hat Zeit, nur eigenen Content zu produzieren, weshalb Repins absolut an der Tagesordnung sind. Es gibt also keine Ausrede, warum die eigenen Boards nicht viele, viele Bilder bieten sollten!

Eine gängige Empfehlung sind 30 Pins pro Tag, über den gesamten Tag verteilt – das ist allerdings eine Frage des Austestens.

Unterm Strich ist bei Pinterest jedenfalls durchaus ein gewisses Level an Aktivität gefragt, denn der Smart-Feed-Algorithmus bevorzugt seit 2019 neuere Pins.

Je eifriger gepinnt wird, desto wichtiger wird natürlich das Thema Einheitlichkeit. Wenn es auf allen Pinnwänden kunterbunt zugeht, wirkt das schnell unprofessionell – ein bisschen Liebe zum Detail sollten Sie hier definitiv einfließen lassen, so wie es z. B. auf dem Profil von HonestlyWTF der Fall ist:

Pinterest Profil Beispiel

Screenshot vom Pinterest-Profil HonestlyWTF

Text und Tageszeiten: eine Detailfrage

Pinterest ist eine Suchmaschine. Was das heißt? Richtig, Keyword-Optimierung ist gefragt! Mehr dazu erklären wir gleich im SEO-Abschnitt, hier nur so viel: Nutzen Sie diese Gelegenheit. Bauen Sie relevante Suchbegriffe in die Pin-Beschreibung ein (auf Englisch, wenn Sie ein internationales Publikum ansprechen wollen). Wie das umgesetzt werden kann, sehen Sie übrigens im o. g. Beispiel von superrezepte.com – Formulierungen wie „gesunde Kuchen“, „Kuchen ohne Zucker“, „Kuchen ohne Mehl“ sind Keywords wie aus dem Bilderbuch!

Was den idealen Zeitpunkt zum Pinnen betrifft: Nun ja, es ist die gleiche Streitfrage wie bei anderen Plattformen. Es gibt zwar durchaus gewisse Empfehlungen, die haben allerdings meist US-Bezug. Wir wollen Ihnen deshalb an dieser Stelle nur eine Empfehlung geben: Probieren Sie es aus und verfolgen Sie mit Pinterest Analytics, was am besten funktioniert!

#3 Die Website nicht vergessen!

Sie wollen nicht nur Repins direkt via Pinterest erreichen, sondern idealerweise dafür sorgen, dass die User/innen direkt von Ihrer Website aus etwas repinnen können. Deshalb sollten Sie unbedingt ein passendes Plugin auf Ihrer Unternehmensseite einbinden. Je öfter ein Beitrag dann repinnt wird, desto mehr ist das für Pinterest (und Google!) ein Zeichen im Sinne von: Hey, dieser Inhalt ist relevant!

Achtung: Prüfen Sie regelmäßig, ob die Links zur Website noch funktionieren, die Sie im Pin eingebunden haben! Links, die ins Leere zeigen (Error 404), werden nämlich abgestraft.

#4 Ein Pinterest-Unternehmenskonto einrichten

Damit Sie den Repin- bzw. „Merken“-Button auf der Firmenseite einbinden oder Rich Pins erstellen können, brauchen Sie ein Pinterest-Unternehmenskonto. Das lohnt sich übrigens gleich mehrfach, denn mit dem Business-Account haben Sie außerdem Zugang zu Pinterest Analytics.

Sie können das Unternehmenskonto entweder neu erstellen oder ein bestehendes Konto in ein Businessprofil umwandeln.

Pinterest Login

Ein neues Businessprofil ist schnell erstellt
 

Und was hat es nun mit Pinterest Analytics auf sich? Tja, was wäre Pinterest Marketing ohne Social Media Analytics! Die Analysefunktion des Unternehmensaccounts ist sozusagen Ihre geheime Machtzentrale: Sobald Ihre Webseite verifiziert ist, können Sie bei Analytics Statistiken zu…

  • Pinaufrufen oder Verlinkungen auf Ihre Website,
  • Zielgruppenreichweite,
  • erfolgreichen Pinnwänden,
  • All-Time Pins und…
  • Aktivität auf Ihrer Seite

 

Sie sehen mit Analytics, wer welche Beiträge pinnt und repint, zu welcher Zeit Pins am besten ankommen, welche Pins langfristig besonders beliebt sind und wie viel Traffic tatsächlich auf Ihrer Seite ankommt. Dazu kommen die Audience Insights, wo Sie Informationen über soziodemografische Daten, Interessen etc. finden.

#5 Pinterest und SEO verbinden

Wo eine Suchmaschine, da auch eine Optimierungsgelegenheit! In Bezug auf Pinterest kommt Google-SEO ganz automatisch mit ins Spiel, denn in der Google-Bildersuche erscheinen oft Pinterest-Beiträge. Heißt das also, je mehr Pins, desto besser?

Nein, denn genauso wichtig wie der Bildcontent ist die Beschreibung. Sie wird nämlich von Google indexiert und kann dementsprechend zu einem besseren Ranking verhelfen. Bühne auf für…Keywords!

Was wir damit sagen wollen: Binden Sie relevante Suchbegriffe in die Pin-Beschreibung ein. Wie man diese Keywords findet? Praktischerweise direkt über Pinterest, denn die automatische Suchvervollständigung gibt schon klare Indizien, welche Art Content die User/innen sehen wollen. Für das Keyword „Handlettering“ schlägt Pinterest z. B. vor:

 

Suchleiste

Screenshot: Pinterest-Suche für „Handlettering“
 

Sobald Sie Ihre Suchbegriffe haben, geht es an den eigentlichen Text. Der sollte nämlich nicht einfach mit Keywords vollgestopft sein – ganz im Gegenteil! Eine gute Beschreibung bei Pinterest zeichnet sich dadurch aus, dass sie…

  • …korrekte Groß- und Kleinschreibung aufweist
  • …relevante Zusatzinformationen liefert
  • …einen klaren CTA enthält, der aber nicht auf eine Pinterest-Handlung („Pinne jetzt“ o. Ä.) oder eine direkte Kaufaufforderung hinausläuft
  • …witzig oder anderweitig emotional ist und nicht nur das beschreibt, was man auf dem Bild ohnehin sieht
  • …das Wichtigste zuerst nennt (der Text gegen Ende wird ggf. abgeschnitten!)
  • …rund 200-300 Zeichen lang ist (max. 500 Zeichen)
  • …nur themenrelevante Hashtags enthält und maximal 20 davon

 

Letztendlich muss der Text authentisch klingen, das Wichtigste verraten, Lust auf mehr machen…und auf Ihre Webseite verweisen. Das klingt komplexer, als es ist – überlegen Sie einfach, was Sie gerne in so einer Beschreibung lesen würden!

#6 Pinterest mit Ads als Werbeplattform nutzen (Promoted Pins)

Seit März 2019 ist es soweit: Promoted Pins sind auch im deutschsprachigen Raum angekommen und bieten somit eine weitere Gelegenheit für Social Media Advertising. Bei den Werbe-Pins handelt es sich um Beiträge, die Sie auf verschiedene Ziele ausrichten können (z. B. Sichtbarkeit oder höhere Click-Through-Raten) und die sich unauffällig in den organischen Newsfeed einfügen. Es gibt unterschiedliche Typen von Promoted Pins:

  • normale Pins, allerdings mit höherer Reichweise und dem Vermerk „promoted“ gekennzeichnet
  • One-Tap-Pins
  • App-Pins
  • Promoted Video Pins
  • Cinematic Pins mit Autoplay-Funktion direkt im Feed

 

Übrigens: In einer Prognose von eMarketer wurde für 2020 ein Pinterest-Werbeumsatz von rund 1,39 Milliarden Dollar prognostiziert. Inwieweit das bisher eingetroffen ist, lässt sich natürlich noch nicht sagen – doch eine beeindruckende Zahl ist es allemal…

Fakt ist: Falls Ihre Brand in einer Nische ist, in der sich visueller Content anbietet, sollten Sie die Chance auf jeden Fall nutzen und eine Strategie für Pinterest Marketing entwickeln. Und selbst wenn es auf den ersten Blick nicht so wirken sollte – es gibt für so ziemlich jedes Thema einen Spin, man muss ihn nur finden. Das beweist u. a. der Matratzenhersteller Casper, dessen Sortiment doch sehr überschaubar ist.

 

Profil Pinterest

Screenshot: Pinterest-Profil von Casper
 

Sie wollen selbst zu den erfolgreichen Unternehmen auf Pinterest gehören? Dann legen Sie noch heute los!

Für Fragen oder ein bisschen Starthilfe sind wir gerne jederzeit für Sie da, kontaktieren Sie uns einfach! Sie haben selbst schon Erfahrung mit Pinterest? Dann lassen Sie es uns in den Kommentaren wissen – wir freuen uns, von Ihnen zu hören!