Mit diesen 4 Tipps machst du deine Webseite ready for Pinterest

Postest du noch oder pinnst du schon? Pinterest erfreut sich weltweit zunehmender Beliebtheit. Mit monatlich 150 Millionen aktiven Nutzern (Statista, Stand: Januar 2016) hat sich die Plattform zu einem der einflussreichsten sozialen Netzwerke entwickelt und ist zudem ein wichtiger Traffic-Lieferant für deine Unternehmenswebseite.

Viele Firmen haben den Trend erkannt und sind inzwischen Teil der bunten Pinterest-Community. Tendenz steigend. Kein Wunder: jeder der im Onlinemarketing etwas auf sich hält, nutzt Pinterest bereits, um sein Unternehmen oder seine Marke zu präsentieren und ganz nebenbei Website-Traffic zu generieren. Du auch? Beispielsweise können E-Mail-Marketing Kampagnen einfach in das Soziale Netzwerk eingebunden werden und so für mehr User auf deiner Unternehmens-Website sorgen.

Doch, Aktivität auf Pinterest ist nur die halbe Miete. Denn, das Ganze ist ein Wechselspiel: Wie sieht es mit deiner Webseite selbst aus? Ist die schon ready for Pinterest? “Hm. Weiß nich’?”Falsche Antwort.

Im Folgenden erhältst du vier praktische Tipps, wie sich Pinterest einfach und sinnvoll in deine Webseite und Marketingaktivitäten einbinden lässt. Denn, so ist mehr Reichweite garantiert.

  1. Pinterest Widgets einbinden

Auch, wenn die Beliebtheit von Pinterest stetig steigt, hat die Plattform noch lange nicht den Verbreitungsstatus von Google oder Facebook erreicht. Ein Grund also, verstärkt zu kommunizieren, was du auf Pinterest so treibst.  Das kann über alle On- und Offline-Marketingkanäle passieren. Du hast einen Newsletter? Binde deine Pinterest-Aktivitäten dort ein. Das kann ganz nebenbei zu einer 23fachen Steigerung der Follower führen.

Besonders geeignet für das Promoten ist vor allem deine Webseite selbst: Pinterest bietet dir dazu unterschiedliche Widgets an, über die du dein Profil, ausgewählte Pins oder Pinnwände promoten kannst. Beispielsweise hast du die Möglichkeit, verschiedene Zielgruppen gesondert anzusprechen oder bestimmte Themen, die Du im Newsletter oder im Blog behandelst, mit entsprechenden Pins und/oder Pinnwänden zu ergänzen.

 

  1. Der „Merken“- Button

Du hast den Merken-Button noch nicht in deine Webseite integriert? Dann ist es aber allerhöchste Eisenbahn! Er erleichtert deinen Besuchern das Teilen deiner Inhalte auf Pinterest und ist somit das A und O, um mehr Reichweite zu generieren. Der Merken-Button ist ein sogenannter Call-to-Action-Button und wird immer dann sichtbar, wenn ein User mit dem Curser über ein Bild oder eine Grafik fährt. Dies macht natürlich nur Sinn, wenn entsprechende, visuelle Inhalte auf deiner Webseite zu finden sind.

 

Es sind nicht genügend ansprechende Bildelemente vorhanden? Dann lohnt sich ein Überarbeiten deinesWebsite-Konzepts.  Nicht nur wegen Pinterest: Im Internet leiden wir unter einer chronischen Reizüberflutung. Wir brauchen also etwas, woran unsere Augen „kleben bleiben“.  Außerdem können Informationen, in Bildsprache verpackt, viel besser verarbeitet werden.

merken button

Um deine User bei Laune zu halten und vor allem auch als regelmäßige Besucher zu gewinnen, biete ihnen einen optischen (An)Reiz. Versieh jeden Blog Post und jede Seite mit einer ansprechenden Grafik.  Wie steht es bei dir mit Infografiken? Auch die sind bei den Usern besonders beliebt. Wenn es an einer Stelle Sinn macht, binde diese unbedingt ein.

 

Außerdem: du hast bereits Social Media Sharing Buttons auf deiner Webseite integriert? Stelle sicher, dass Pinterest dabei ist 🙂

sharing buttons

 

  1. Optimiere deine Landing Pages

Klickt ein Nutzer auf einen deiner Pins, der auf deine Webseite verlinkt, hat er Interesse an deinen Produkten und deinem Unternehmen. Die Wahrscheinlichkeit, diesen User an dich zu binden ist also relativ groß. Nutze diese Chance! Alle Pins, die auf deine Unternehmensseite führen, sollten auf eine optimierte Landing Page verlinken. Dort sollten weiterführende Angebote bereitstehen. Wie wäre es mit einem Gratis-Download, Sonderrabatt, einer Chat-Option oder einer Registrierungsmöglichkeit für deinen Newsletter? Dein Ziel ist es, interessierte User in qualifizierte Leads und Kunden zu verwandeln.

Beispiel Online-Store: Du besitzt einen Online-Shop? Dann macht es Sinn, deine Produkte auf Pinterest zu veröffentlichen. Verlinke sie direkt auf die entsprechenden Seiten in deinem Shop. Bedenke dabei, was passiert, wenn ein Produkt nicht mehr verfügbar ist. Damit kaufinteressierte Pinterestler nicht auf einer Fehler-Seite landen und deinen Shop noch verlassen, bevor sie ihn wirklich betreten haben, kreiere eine Landing Page, die ähnliche Produkte vorschlägt. Das Gesuchte ist nicht mehr verfügbar? Wie wäre es mit einer Alternative? Du verlinkst auf einen Blogbeitrag? Dann schaffe einen Kaufanreiz, indem du auf der Seite der Seite auf deine Produkte verweist.

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  1. Deine Kunden wissen es noch nicht? Du „pinnst“ doch!

Um dein Pinterest-Publikum zu finden, stelle, wie auch bei allen anderen Social Media Seiten, die Interaktion in den Fokus. Lass deine Kunden und Webseitenbesucher wissen, dass du jetzt auch auf Pinterest unterwegs bist. Dazu bietet es sich an, regelmäßig die besten Pins in deinem Newsletter zu veröffentlichen oder in deinem Blog über deine Pinterest-Aktivitäten zu berichten.

Jetzt heißt es nur noch Geduld haben. Denn, wie auch bei Facebook, Twitter und Co. führt oft erst eine lange Durststrecke mit viel Ausdauer und Kreativität zum Erfolg. Probier dich aus und hab Spaß dabei.

 

Wir haben etwas vergessen? Du bist selbst gerade neu oder auch schon ein alter Hase bei Pinterest? Welche Erfahrungen hast du gemacht? Wir sind neugierig! Hinterlass uns einen Kommentar.

Keyvan

Es gab genau zwei Möglichkeiten: Entweder ich rege mich weiter über vermeintliche Social Media und Content Marketing "Profis" auf oder ich tue etwas dagegen - ich habe mich für Letzteres entschieden und gründete gemeinsam mit meinem Co-Partner die Hamburger Social Media Agentur media by nature, denn: Wir lieben Facebook, Instagram, Twitter & Co. und wissen genau welche Taktiken hier für langfristige und nachhaltige Ergebnisse sorgen. Übrigens: meinen Kaffee trinke ich immer schwarz und freie Minuten gehören voll und ganz meiner kleinen Familie zuhause.