3 Gründe, warum relevante Beiträge bei Facebook & Co. der Schlüssel zum Erfolg sind

Den Begriff „Cat-Content“ kennt jeder, der sich ein wenig mit Social Media beschäftigt hat. Es handelt sich hierbei um Beiträge auf Facebook und anderen sozialen Netzwerken, die nur ein Ziel haben: (Sinnlose) Interaktionen schaffen. Eine Maßnahme, die kurzfristig – also für diesen einen Beitrag – sicher erfolgreich ist. Danach jedoch verpufft alles so schnell, wie es gekommen ist. Für Sie als Unternehmer bedeutet das: Wenn Sie ein professionelles Bild abgeben und langfristig erfolgreich sein möchten, ist Cat-Content Tabu – einfach, weil er weder für Ihr Business noch für Ihre Zielgruppe relevant ist. Warum aber genau diese Relevanz so wichtig ist, schauen wir uns in diesem Artikel ein wenig genauer an.

Relevanz – was heißt denn das eigentlich?

Viele Unternehmen machen den Fehler, Relevanz mit platter Werbung gleichzusetzen. „Wenn ich relevanten Content posten will, muss ich über mein Produkt sprechen“ – wrong! Natürlich ist das eigene Produkt für das Business Model relevant, allerdings will kein Mensch, geschweige denn ein Facebook-Fan oder Instagram Follower, ein langweiliges Bild des Produkts sehen. Nein, Menschen wollen Lösungen, sie wollen unterhalten und informiert werden.

Der Schlüssel zu relevantem Content ist deshalb eine Analyse der Bedürfnisse der Zielgruppe. Ein Unternehmen, das Schuhe herstellt oder vertreibt, zeigt nicht nur Schuhe, sondern verkörpert einen bestimmten Lifestyle. Dieser Lifestyle ist der Schlüssel zu relevantem Content, der gleichzeitig packend und deshalb perfekt für das Social Media Marketing geeignet ist.

Interaktionen sind wichtig – aber nicht um jeden Preis

weniger cat content

Kommen wir noch einmal zurück zum Cat-Content. Kätzchen sind niedlich, keine Frage. Aber Sie haben in den meisten Fällen nun mal nichts mit Ihrem Business zu tun – da solche Videos und Bilder jedoch Interaktionen (Likes, Kommentare und Shares) generieren, setzen Unternehmer und sogar viele vermeintliche Social Media Profis genau darauf.

Insbesondere Agenturen wollen zeigen, dass sie „es drauf haben“ für Likes & Co. zu sorgen, denn genau darauf achtet der Kunde. Sie als Kunde bekommen zwar einen lustigen Post mit vielen Interaktionen, haben jedoch absolut nichts davon. Ob diejenigen, die den Beitrag geliked haben, tatsächlich auch nur den Hauch einer Bindung zu Ihrem Angebot haben, bedeutet ein Like noch lange nicht. Und genau deshalb gibt’s bei media by nature keinen Cat-Content. Denn den brauchen Sie nicht, um in den sozialen Medien erfolgreich zu sein.

3 Wege für mehr Relevanz

Wollen Sie also wirklich, tatsächlich, langfristig und nachhaltig erfolgreiches Social Media Marketing betreiben, geht es nicht ohne für Ihre Zielgruppe relevante Beiträge, die gleichzeitig ganz weit weg von klassischer Holz-Werbung sind. Um für mehr Relevanz zu sorgen, sind die folgenden drei Tipps ganz entscheidend:

  1. Kennen Sie Ihre Zielgruppe: „Wir wollen jeden erreichen“, heißt es häufig. Das können Sie natürlich versuchen, macht es aber so gut wie unmöglich, perfekte Beiträge zu schreiben. Ein Mindestmaß an Eingrenzung ist unbedingt notwendig, um die Relevanz der Beiträge zu erhöhen. Nutzen Sie dafür unternehmensinterne Kundendatenbanken und gleichen Sie sie mit der Nutzerschaft der sozialen Medien ab. Im Falle des Facebook Marketings nutzen Sie dafür einfach die Werkzeuge des Werbeanzeigenmanagers, um auch gleich die potenzielle Reichweite und das notwendige Media Budget einzuschätzen.
  2. Stecken Sie Ihr Themengebiet ab: Nicht alle Inhalte funktionieren in den sozialen Medien. Überlegen Sie sich deshalb vorher, welche Themen Sie bei Facebook, Instagram & Co. abdecken wollen – und warum.
  3. Nutzen Sie Targeting-Optionen: Sowohl bei Werbeanzeigen als auch bei organischen Beiträgen lässt sich festlegen, welche Personengruppen, den jeweiligen Beitrag sehen sollen – und welche nicht. Indem Sie hier entsprechende Einstellungen vornehmen, können Sie die Relevanz Ihres Postings erhöhen. Haben Sie beispielsweise mehrere Produkte im Portfolio, die jedoch unterschiedliche Zielgruppen ansprechen, können Sie dafür sorgen, dass nur diejenigen den Beitrag sehen, die wirklich daran interessiert sind.

Hohe Relevanz = 3x mehr von allem

Diese drei einfachen Regeln führen dazu, dass Ihre Beiträge genau die Menschen sehen, die sie sehen sollen. Sorgen Sie so für mehr Relevanz, profitieren Sie davon gleich dreifach:

  1. Die organische Reichweite steigt: Nehmen wir Facebook als Beispiel. Hinter dem Newsfeed steckt ein ausgeklügelter Algorithmus, der Beiträge von Freunden und Fanseiten filtert. Nur das, was den Nutzer (aus Sicht von Facebook) tatsächlich interessiert, wird ihm angezeigt.Hat er aufgrund seiner Klickhistorie eine Bindung zum Thema Ihres Beitrags, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass er Ihren Beitrag überhaupt erst sieht. Die Folge: eine hohe organische Reichweite.
  2. Die Klickzahlen steigen: Durch entsprechende Maßnahmen der Relevanzsteigerung haben Sie quasi vorsortiert. Menschen, die den Beitrag sehen, sind tatsächlich interessiert – dass das die Chance eines Klicks erhöht, dürfte auf der Hand liegen.
  3. Die Conversion steigt: Ähnlich verhält es sich mit der Conversion. Auch hier ist die Chance hoch, weil Sie im Vorfeld viel dafür getan haben, dass die Beiträge für Ihre Zielgruppe relevant sind.

Lassen Sie sich nicht von Schwätzern und Blendern einreden, dass Beiträge immer viele „sichtbare“ Interaktionen brauchen und es dabei angeblich keine Rolle spielt, aus welchen Gründen die Nutzer geliked, kommentiert oder geshared haben – denn genau das ist falsch. Wenn interagiert wird, dann doch bitte aus den „richtigen“ Gründen. Beiträge müssen relevant sein und der Mehrwert im Vordergrund stehen. Vor allem in Kombination mit professionellem Content Marketing, das eine Lösung und nicht Ihr Angebot präsentiert, schaffen Sie genau das. Und wenn Sie das schaffen, dann sind Ihnen echte und vor allem zielführende Interaktionen sicher.

Keyvan

Es gab genau zwei Möglichkeiten: Entweder ich rege mich weiter über vermeintliche Social Media und Content Marketing "Profis" auf oder ich tue etwas dagegen - ich habe mich für Letzteres entschieden und gründete gemeinsam mit meinem Co-Partner die Hamburger Social Media Agentur media by nature, denn: Wir lieben Facebook, Instagram, Twitter & Co. und wissen genau welche Taktiken hier für langfristige und nachhaltige Ergebnisse sorgen. Übrigens: meinen Kaffee trinke ich immer schwarz und freie Minuten gehören voll und ganz meiner kleinen Familie zuhause.