The worst things that happen on Facebook

Jeder kann sich einen Facebook Account und eine Fanpage für das eigene Unternehmen einrichten.  Aber das heißt noch lange nicht, dass man direkt zum Facebook Profi mutiert. Aber keine Sorge, dafür hast du ja uns. 🙂

Was also macht man als Facebook Neuling so falsch?

Fehler #1 Pure Langeweile

Als Marke darf man menschlich sein. Finde deine eigene Sprache, sonst klingt dein Unternehmen am Ende so, wie jedes andere Unternehmen auf Facebook. Jedes Bild, jeder Satz, jedes Video muss zur Zielgruppe passen und sich durch den eigenen Tonfall von anderen Unternehmen abheben.

Fehler #2 – Romane statt Short Stories

Nur weil Facebook viel Platz bietet, heißt das nicht, dass man den ganzen Platz nutzen muss. Dank der anderen Netzwerke wie Twitter, Instagram und Snapchat sind wir »snackable Content« gewöhnt. Auch auf Facebook solltest du dich auf wenige Zeilen beschränken, denn sobald der User auf »Mehr anzeigen« klicken muss, ist es vorbei.

Kurze Postings erhalten auch bis zu 27% mehr Interaktionen – es gilt also: Weniger ist mehr. In Beitragstexten und bei Anzeigen auf Facebook ist es außerdem von Vorteil mit Emojis zu arbeiten. Die Werte bei A/B Tests zeigen, dass das die Klickrate 241 Prozent höher ist bei Anzeigen mit Emoji, als bei Anzeigen ohne! 

Fehler #3 Honey, your heading down a one way street

Schon Aerosmith sangen davon, dass man in verschiedene Richtungen muss – das gilt vielleicht für den Song aber nicht für Facebook!

Hier geht man gemeinsam in eine Richtung, Facebook ist ein soziales Netzwerk. Und sozial bedeutet, Interaktion von Mensch zu Mensch. Du kannst deine Beziehung zur Community stärken. Sprich mit deinen Fans, beantworte die Fragen und zeig, dass du auf ihre Bedürfnisse eingehst.

Fehler #4 Branding auf Facebook? Ain’t nobody got time for that. 

Is’ nicht! Dein Corporate Design gilt für Facebook genauso, wie für deinen Webauftritt und jeden Flyer den du jemals gedruckt hast. Die Menschen sollen dich erkennen. Fang also nicht an zu denken, dass es ja „nur“ Facebook ist. Ohne erkennbares Branding können die Bilder irgendwann im Internet verloren gehen, und dann wäre die Arbeit umsonst. Wenn Inhalte geteilt werden, sollen die User ja wissen, von wem der Originalpost stammt.

Fehler #5 Heute habe ich leider kein Foto für dich

Eigentlich ein Satz der bekanntesten deutschen Model Casting Show – aber man sollte sich diesen häufiger selbst sagen. Und statt »Foto« kannst du auch »Link«, »Video« oder schlicht »Beitrag« sagen.
Oft sehen wir Beiträge mit langen, nicht ansprechenden URLs oder einem schlechten Vorschaubild. Oder sogar Bildbeiträge mit unscharfen, verwackelten Bildern.
Verbring’ lieber einen Tag ohne Beitrag, als etwas schlechtes rauszufeuern.
Übrigens gilt das auch für das Titelbild. Dieses bietet soviel Spielfläche – nutz es aus! Nutze ein aufmerksamstarkes Bild, wenig Text und achte auf die Qualität. Zu oft sehen wir auch hier verpixelte Bilder.Apropos Titelbilder, schau doch mal bei uns vorbei – wir haben unseres geändert 😉

Fehler #6 I guess I’d like to think it was bad timing

Ein Mittagsgericht erst gegen 21.00 Uhr gepostet? Schlecht.
Natürlich sollest du dich danach richten, wann deine Zielgruppe laut Facebook-Statistik online ist – aber du solltest auch den Lebensstil der Zielgruppe nachdenken.
Plane deine Beiträge mit Bedacht um eine möglichst gute Interaktionsrate zu bekommen.

Fehler #7 Fehlende Optimierung

Hast du schon mal geschaut, wie viel Prozent deiner Fans Mobile unterwegs sind? Nein? Dann solltest du das schnell machen. Bei uns sind das circa 65 Prozent der Fans. Zu kleine Schriftgrößen, schlechte Auflösungen oder unpassende Bildauflösungen sind der Untergang jeder Fanpage. Erstelle Content wie zum Beispiel Canvas Storys, welche rein für die mobile User sind.

Denk einfach immer dran: Wenn es auf dem großen Screen nicht gut aussieht, dann sieht es auch auf dem Smartphone nicht gut aus.

#8 Leave me alone – get out of my face

Wer so mit Kritik umgeht, steht bald alleine da. Deshalb sollest du Kritik ernst nehmen und dich besonders um die unzufriedenen Kunden kümmern. Ein einfaches »Es tut uns leid, dass Sie nicht mit unserem Service / Produkt zufrieden waren.« kann so manche hitzige Situation entschärfen. Je nach Problem, kannst du dem Kunden dann natürlich auch ein Ersatzprodukt oder einen Rabattcode für den nächsten Kauf anbieten.

Das zeigt, dass du zuhörst und an einer Lösung interessiert bist. Und das merken auch deine Fans.

Fehler #9 #toomanyhashtags #besteüberschriftever #cute #animal #l4l

Du siehst es schon – zu viele, vor allem unpassende Hashtags nerven. Poste nicht das tausendste Bild von deinem Haustier oder deiner Aussicht mit viel zu vielen Hashtags. Es hat schon einen Grund, warum die Nummer an erlaubten Hashtags bei Instagram auf 30 limitiert ist. Informiere dich lieber, was deine User lesen / sehen wollen und biete echten Mehrwert. Du hast einen Tipp für deine Stadt? Super, dazu passen natürlich auch tolle „Aussichtsfotos“. Und wir wissen, Cat Content geht immer – aber solang du kein reiner Cat Account bist, übertreib es bitte nicht. 😉

 

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Keyvan

Es gab genau zwei Möglichkeiten: Entweder ich rege mich weiter über vermeintliche Social Media und Content Marketing "Profis" auf oder ich tue etwas dagegen - ich habe mich für Letzteres entschieden und gründete gemeinsam mit meinem Co-Partner die Hamburger Social Media Agentur media by nature, denn: Wir lieben Facebook, Instagram, Twitter & Co. und wissen genau welche Taktiken hier für langfristige und nachhaltige Ergebnisse sorgen. Übrigens: meinen Kaffee trinke ich immer schwarz und freie Minuten gehören voll und ganz meiner kleinen Familie zuhause.