5 Tools mit denen du Infografiken erschaffst, die dir mehr Traffic einbringen

Fühlst du dich bei trockenen Zahlen und stumpf runtergeschriebenen, komplexen Sachverhalten auch an eine langweilige Mathe- oder Geschichtsstunde erinnert (und zwar noch mit Overhead-Projektor)? Uns geht es jedenfalls so. Trotzdem kannst du auf deiner Webseite oder deinem Blog relevante Zahlen und Fakten nicht einfach unter den Teppich kehren. Aber, optisch ansprechender gestalten kannst du sie.

Wir haben uns auf die Suche nach den 5 besten Online-Tools gemacht, mit denen du anschauliche Infografiken für deine Web-Inhalte entwickeln kannst. Da klickt keiner deiner Leser mehr weg. Im Gegenteil: Infografiken können dein Schlüssel zu einem erfolgreichen Content Marketing sein. Leser bleiben nachweislich viel länger auf einer Seite mit (interessanten) Infografiken, als auf einer, die nur lange Textinhalte anbietet.

Das Geld ist knapp und dir fehlt das Know-how für eine gute Bildbearbeitungssoftware? Keine Sorge! Wie haben ein paar wirklich hilfreiche Infografik-Tools im Web gefunden, die du ganz einfach bedienen kannst und dich darüber hinaus nicht einmal etwas kosten.

 

Hier kommen unsere persönlichen Top-Five der Infografik-Tools:

  1. Google Databoard

Wer keine Infografiken erstellt, lässt sich eine riesige Chance entgehen, sein Unternehmen und seine Produkte im Internet erfolgreich zu platzieren. Innerhalb der letzten Jahre hat sich die Suche nach Infografiken im World Wide Web um etwa 800 Prozent gesteigert. Natürlich hatte auch der Internet-Riese Google dieses wichtige Thema auf seinem Radar: mit Google Databoard hat das Unternehmen einen eigenen Infografik-Generator auf den Markt gebracht.

Der Generator steht dir kostenlos zur Verfügung. Außerdem sind bereits eine große Zahl Google-eigener Studien integriert – die du für deine Info-Grafiken heranziehen kannst. Mit ein paar wenigen Klicks kannst du die für dich relevanten Zahlen in die deine Infografen einfügen. Leider kannst du die Grafiken als Dateien noch nicht exportieren. Dafür kannst du sie über Facebook und Twitter und Google+ teilen, die URL weiterleiten oder die Grafiken per E-Mail verschicken.

 

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  1. infogr.am

Auch Infogr.am bietet dir seinen Service kostenlos an. Außerdem ist Infogr.am ein tolles Einsteiger- Tool. Du hast die Möglichkeit auf vorgefertigte Templates zurückgreifen und läufst so nicht Gefahr, viel Zeit zu investieren und am Ende ein – nennen wir es mal – etwas unansehnliches Ergebnis zu erhalten. Deine Daten kannst du aus Tabellenprogrammen, wie beispielsweise Excel, importieren und anschließend optisch aufbereitet. Dir stehen dazu eine Vielzahl Tabellen und Graphen zur Verfügung.

Deine finalen Info-Grafiken kannst du leider nicht direkt von Infogr.am herunterladen. Dafür kannst du sie auf der Infogr.am Wesite veröffentlichen und sie dann beispielsweise in deinen Blog einbetten.

 

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  1. Piktochart

Wenn du auch deine Infografiken auch herunterladen möchtest, nist du mit Piktochart an der richtigen Adresse. Hier stehen dir deine Schaubilder als PNG-Dateien zum Download bereit. Außerdem bietet Piktochart, im Vergleich zu vielen anderen Einsteiger-Tools, die Möglichkeit, deine Inhalte sehr individuell aufzubereiten und zu gestalten.

Wenn du jedoch kein Geld ausgeben möchtest, reduziert sich das Angebot stark: Du musst etwa 30 Dollar monatlich investieren, den vollen Umfang des Angebots von Piktochart in Anspuch nehmen zu können. Dann stehen dir beispielsweise mehr Themes zur Verfügung und du kannst eine größere Anzahl an Bildern hochladen.

 

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  1. Easel.ly

Anders als bei Piktochart kannst du bei Easel.ly keine CSV-Dateien importieren. Diese kleine Schwäche verzeihen wir dem Tool jedoch, da es seinen Nutzern an anderer Stelle wirklich viel Gestaltungsfreiraum lässt. In der kostenlosen Beta-Version findest du vorgefertigte Templates mit einer Vielzahl an Grafiken. Webworker können stufenlos die Größe anpassen und sie verschieben.

Wenn du schnell noch ein attraktives Schaubild aus dem Ärmel schütteln musst, bist du hier richtig. Um sehr zahlenlastige Inhalte aufzubereiten, solltest jedoch du lieber auf eines der anderen vorgestellten Tools zurückgreifen.

 

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  1. Venngage

Wie die anderen Tools kannst du auch venngage kostenlos nutzen um deine Grafiken kostenlos online bearbeiten können. Wie bei Easel.ly kannst du das Angebot an Themes und Funktionen (beispielsweise kannst du deine Infografiken nicht als PNG exportieren) noch einmal erheblich für eine monatliche Gebühr erweitern. Mit 19 US-Dollar monatlich ist Venngage aber wenigstens etwas günstiger als Easel.ly

Mit inbegriffen ist bei Venngage außerdem ein Social-Media-Analytics-Tool, mit dessen Hilfe du über Tracking-Codes den Erfolg deiner Kampagnen auf Facebook, Twitter, Pinterest, Google Analytics und Adwords messen kannst.

 

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Für dich war das passende Tool noch nicht dabei? Dann freuen wir uns über Anregungen über die Kommentar-Funktion. Natürlich freuen wir uns auch über ein Lob oder generelles Feedback.

Keyvan

Es gab genau zwei Möglichkeiten: Entweder ich rege mich weiter über vermeintliche Social Media und Content Marketing "Profis" auf oder ich tue etwas dagegen - ich habe mich für Letzteres entschieden und gründete gemeinsam mit meinem Co-Partner die Hamburger Social Media Agentur media by nature, denn: Wir lieben Facebook, Instagram, Twitter & Co. und wissen genau welche Taktiken hier für langfristige und nachhaltige Ergebnisse sorgen. Übrigens: meinen Kaffee trinke ich immer schwarz und freie Minuten gehören voll und ganz meiner kleinen Familie zuhause.