5 wichtige Fragen für das Social Media Marketing Konzept

Ob lokales Geschäft, mittelständisches Unternehmen oder reiner Onlineshop beziehungsweise Dienstleister: Jeder professionelle Unternehmer kann Social Media Marketing nutzen, um die eigenen Ziele zu erreichen. Bevor es jedoch losgeht, sind einige Vorüberlegungen notwendig. Das Konzept fasst die wichtigsten Punkte auf (digitalem) Papier zusammen. Welche Dinge dabei wichtig sind, erfährst du jetzt.

Der Beginn der Social Media Marketing Aktivitäten wird häufig überstürzt – Profile in den Netzwerken werden planlos eingerichtet und die ersten Beiträge verfolgen kein klares Ziel. Und nach einigen Wochen oder Monaten steht man da und fragt sich „Wozu das Ganze? Hat doch nichts gebracht.“ Um ehrlich zu sein, ist das auch kein Wunder, denn: Alles, was bis dato passiert ist, hat wenig mit „echtem“ Social Media Marketing zu tun. Es fehlte an Basisinformationen über den Markt, die Zielgruppe, die Konkurrenz und den Markt sowie den aktuellen Stand der Firma in den sozialen Medien. Ohne diese Infos, kann keine Social Media Strategie erstellt werden. Also kümmern wir uns erst einmal darum, die Daten zusammenzutragen.

Die vier wichtigsten Fragen, die das Social media Konzept beantworten soll

Im Normalfall kennen Unternehmer die oben genannten Basisinformationen, die die Grundpfeiler der Social Media Aktivitäten sind. Ist das nicht der Fall, heißt es erst einmal recherchieren, analysieren und zusammentragen. Dazu werden verschiedene Quellen genutzt:

  • Unternehmenskennzahlen
  • Marktanalysen, die beispielsweise bereits im Rahmen des Businessplans erstellt wurden
  • Statistiken von sozialen Netzwerken oder externen Analysetools, beispielsweise Fanpage Karma.

Erst dann, wenn die Basisinformationen stehen, kann es mit der Konzeption der Social Media Strategie losgehen, bei der unter anderen diese fünf Fragen von entscheidender Bedeutung sind:

  1. Welche sozialen Netzwerke sind interessant?

Hier entscheidet vor allem die Zusammensetzung der Nutzerbasis darüber, ob ein Profil auf dem jeweiligen Netzwerk Sinn macht. Ist die eigene Zielgruppe hier nicht vertreten, kann das Netzwerk erst einmal ignoriert werden.

  1. Was macht die Konkurrenz?

Die Wettbewerber werden gerne ignoriert, frei nach dem Motto „wir machen sowieso alles besser“ – doch genau das ist der Punkt: Wie soll das eigene Unternehmen alles besser machen, wenn man nicht weiß, was die Konkurrenz (besser oder schlechter) macht?

  1. Was sind die Ziele?

„Mehr Fans! Wir brauchen mehr Fans!“ Vor allem bei Facebook scheint das immer das oberste Ziel zu sein, denn Millionen Fans bedeutet gleichzeitig mehr Geld – oder doch nicht? Fakt ist: Ein Fan allein ist noch längst kein Garant für mehr Umsätze. Viel mehr geht es darum, diese Fans nicht nur einmal „zum Liken zu bringen“, sondern dafür zu sorgen, dass regelmäßige Interaktionen zustande kommen, die Fans zu Markenbotschaftern des Unternehmens machen und die Produkte und Dienstleistungen so auch außerhalb von Facebook & Co. weiterempfehlen. Auch, wenn das hart oder abfällig klingt: Erst dann hat ein Fan auch einen monetären Wert.

  1. Wie sehen unsere Inhalte aus?

Witzige Videos, „Cat-Content“ und andere virale Lauffeuer bieten zwar Möglichkeiten für mehr Interaktion zu sorgen, die beschränkt sich jedoch auf diesen einen Beitrag und haben keinen langfristigen Mehrwert. Das bedeutet also auch, dass die Inhalte beziehungsweise die Themen, die in den sozialen Netzwerken behandelt und gepostet werden, themenrelevant sein müssen, ohne dabei aggressiv zu werben. Der Mehrwert für den Nutzer steht stets im Fokus.

  1. Wie werden die Erfolge getrackt?

Ich kann es gar nicht oft genug wiederholen: Regelmäßige Auswertungen und Reportings sind der Schlüssel zum Erfolg bei Facebook, Google+ , Twitter und anderen Netzwerken. Das, was getan wurde, muss untersucht werden, um feststellen zu können, was funktioniert und was nicht. Es durchaus normal, dass nicht alle Maßnahmen fruchten – wichtig ist jedoch zu wissen, welche Wege weitergegangen werden und was in Zukunft nicht mehr Teil der Social Media Aktivitäten sein wird. Entsprechende Angaben dazu, wie die Erfolge gemessen werden und vor allem welche KPIs wichtig sind, sind ebenfalls Teil des Konzepts.

Unternehmungen, die sich diese fünf Fragen stellen, merken schnell: Es reicht nicht einen Praktikanten einzustellen, der alle sozialen Profile pflegt – zumindest nicht, wenn das Social Media Marketing zum Unternehmenserfolg beisteuern soll. Wer Social Media jedoch ernst nimmt und dafür sorgt, dass regelmäßig neue Beiträge online sind und gleichzeitig aktives Community Management betreibt, der wird für den Aufwand fürstlich belohnt.

Keyvan

Es gab genau zwei Möglichkeiten: Entweder ich rege mich weiter über vermeintliche Social Media und Content Marketing "Profis" auf oder ich tue etwas dagegen - ich habe mich für Letzteres entschieden und gründete gemeinsam mit meinem Co-Partner die Hamburger Social Media Agentur media by nature, denn: Wir lieben Facebook, Instagram, Twitter & Co. und wissen genau welche Taktiken hier für langfristige und nachhaltige Ergebnisse sorgen. Übrigens: meinen Kaffee trinke ich immer schwarz und freie Minuten gehören voll und ganz meiner kleinen Familie zuhause.