Wie du den Facebook Pixel einsetzt, um Conversions in deinem Online Shop zu tracken

– und was die Zahlen dir erzählen

Deine Anzeige steht und du hast dein erstes Werbebudget ausgegeben. Aber jetzt willst du mehr. Du willst nicht nur, dass die User auf deiner Seite landen, sondern dort auch etwas machen. Am besten etwas umsatzsteigerndes. 😉

Was sind Conversions?

Von einer Conversion spricht man immer dann, wenn es z.B. um einen Kauf, einen Download oder eine Anmeldung (Newsletter) geht. Oft misst man den Erfolg einer Kampagne auch über die durchgeführten Conversions. Hier spricht man dann von einer Conversion Rate.

Gerade mit Tools wie Analytics oder eben auch über den Facebook Werbeanzeigenmanager oder den Power Editor lassen sich diese Conversions messen und auswerten. Auch kann man den Weg der User (engl. Customer Journey) nachverfolgen und bei Bedarf anpassen. Dies ist wichtig, wenn man auf der Reise zu viele User verliert, sprich die Absprungrate zu hoch ist.

Kurz gesagt ist eine Conversion also immer eine Handlung.

Wie kann man Conversions auf der Webseite tracken?

Wenn du mit dem Facebook Pixel deine Conversions tracken möchtest, musst du deinen Code daraufhin anpassen. Hierfür gibt es 2 verschiedene Pixel Arten:

  • Benutzerdefinierte Conversions
  • Standardereignisse

Benutzerdefinierte Conversions

Für die Messung von simplen Conversions, wie dem Download eines Wallpapers oder der Newsletter Anmeldung, gibt es die Möglichkeit Benutzerdefinierte Conversions zu erstellen. Diese findest du im Werbeanzeigenmanager unter »Messung und Berichte«. Die benutzerdefinierten Conversions beruhen immer auf Regeln. Bedeutet also, du gibst eine URL an & sobald der User durch deine Werbeanzeige auf dieser URL landet, wird eine Conversion gemessen.

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Im nächsten Schritt kannst du noch einen monetären Wert für die Coversion angeben. Das macht Sinn, wenn du z.B. ein eBook verkaufst und der Preis immer derselbe ist. Das hilft dir, den ROAS (Return on Ad Spend) direkt im Reporting zu verfolgen. Für diese Conversions ist es nicht möglich dynamische Werte anzulegen. Wichtig ist auch, dass du für jedes Werbekonto maximal 40 benutzerdefinierte Conversions anlegen kannst.

Standardereignisse

Die Standardereignisse solltest du nutzen, wenn du einen Online Shop hast. Das Komplizierte ist, dass der Code innerhalb des Online-Shops angepasst werden muss. Dazu muss der Basis Code mit den Standardereignissen ergänzt werden, wovon du 9 Stück zu Auswahl hast.

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Das sieht dann zum Beispiel so aus:

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Je nachdem auf welcher Seite du ein bestimmtes Event tracken möchtest, musst du dann auf dieser Seite den Basis Code + Eventsnippet einfügen.

Mit diesen Ereignissen kannst du dann sehen, wie viele User etwas bei dir gekauft haben bzw. wie hoch der Wert des Warenkorbs war. Auch hier kannst du den Wert des Produkts direkt definieren, du hast aber auch die Möglichkeit auf dynamische Werte zurückzugreifen.

Das ist wichtig, wenn du mehrere Produkte zu verschiedenen Preisen hast. So bekommst du nicht nur die Anzahl der Verkäufe, sondern auch generierten Umsatz angezeigt. Wie bei den benutzerdefinierten Conversions, hast du also den ROAS direkt im Reporting.

 

Und was ist jetzt mit den Zahlen?

Um die Performance deiner Anzeigen zu überwachen, musst du nur einen Blick in den Werbeanzeigenmanager werfen. Hier kannst du nicht nur alle deine Anzeigen erstellen, du kannst auch deine Kampagnen verwalten und Berichte einsehen. In der Übersicht, sieht das dann so aus. Auf einen Blick hast du also deine Conversions und die Ergebnisse (also die Conversions, die du erzielt hast) und deine Kosten (pro Conversion). Beim Klick auf eine der Anzeigen, landest du direkt in der Werbeanzeigenkampagne und kannst die genauen Ergebnisse nachverfolgen.

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Wie das im Überblick aussieht, zeigen dir die untenstehenden Bilder.

Leistung: Hier hast du die Klicks + Kosten im Überblick

Demografie: Hier siehst du, wer deine Anzeige geklickt hat und wie hoch die Reichweite bei der jeweiligen Altersgruppe war.

Platzierung: Hier wird dir angezeigt, wo deine Anzeige ausgespielt wurde.

In der Tabelle darunter findest du noch weitere Daten zum Thema Reichweite und Ergebnisse (dies variiert natürlich, je nachdem welche Anzeige du geschalten hast).

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Wir hoffen, unsere kleine Facebook Pixel Übersicht hilft dir dabei, Licht ins Dunkel zu bringen. Dein Problem war nicht lösbar mit unserer Anleitung? Dann schreib uns doch in den Kommentaren & wir helfen dir individuell weiter. Viel Spaß beim tracken!

 

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Keyvan

Es gab genau zwei Möglichkeiten: Entweder ich rege mich weiter über vermeintliche Social Media und Content Marketing "Profis" auf oder ich tue etwas dagegen - ich habe mich für Letzteres entschieden und gründete gemeinsam mit meinem Co-Partner die Hamburger Social Media Agentur media by nature, denn: Wir lieben Facebook, Instagram, Twitter & Co. und wissen genau welche Taktiken hier für langfristige und nachhaltige Ergebnisse sorgen. Übrigens: meinen Kaffee trinke ich immer schwarz und freie Minuten gehören voll und ganz meiner kleinen Familie zuhause.