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Facebook für Unternehmen – der ultimative Leitfaden

Facebook für Unternehmen

Mit potenziellen und bestehenden Kunden in Kontakt treten ist ein erster Vorteil von Facebook für Unternehmen. Direkter Kontakt auf einfache Weise ein zweiter.

Damit du dein Facebook für dein Unternehmen aber tatsächlich sinnvoll und im vollen Möglichkeitenspektrum nutzen kannst, solltest du doch die wichtigsten Tipps und Tricks kennen – und genau die haben wir hier gesammelt!

Ist Facebook für Unternehmen sinnvoll?

Um diese berechtigte Frage kurz und knapp zu beantworten: Es kommt darauf an. Wenn sich Facebook Marketing lohnen soll, muss man mit System an die Sache herangehen. Wer sich diese Mühe macht, kann durchaus mit einigen Vorteilen rechnen, und zwar unabhängig von der Größe des Unternehmens.

Was heißt Facebook Marketing?

First things first: Facebook Marketing heißt nicht, dass man als Unternehmen eine Firmenseite haben sollte, einfach nur, weil „jeder bei Facebook ist“. Das stimmt erstens nicht (mehr) und ist zweitens Zeitverschwendung, denn wie jede andere Art von Marketing braucht man auch für die Facebook-Unternehmensseite eine Strategie.

Facebook Marketing ist also, grob gesagt, die strategische Nutzung von Facebook für Unternehmen, um die eigene Marke als vertrauenswürdigen, kompetenten Ansprechpartner darzustellen und es zu promoten. Zu diesem Zweck ist es nötig, Zeit zu investieren, um die entsprechende Strategie zu entwerfen und umzusetzen.

Facebook-Spielautomat
Wenn man Facebook strategisch nutzt, kann man als Unternehmen sehr davon profitieren.

Vorteile von Facebook für Unternehmen

Mit dem richtigen Konzept kannst du deine Firma bei Facebook ordentlich voranbringen. Damit ist zwar nicht gemeint, dass sich die Facebookseite automatisch sofort in höheren Verkaufszahlen niederschlägt, dafür bringt dir die Business Page potenziell viele andere Vorteile:

  • authentisches Feedback durch Userkommentare
  • direkte Kommunikation mit Kunden via Messenger oder Kontaktformular
  • enger Beziehungsaufbau durch vereinfachte Kommunikation
  • perfekte Inszenierung des Unternehmens
  • Zielgruppenerweiterung durch Schalten von Werbeanzeigen
  • Verbindung von Facebook-Auftritt und Firmenwebsite
  • Möglichkeit, das Verhalten der Konkurrenz zu beobachten
  • sehr präzises Targeting bei Facebook Ads und detaillierte Auswertung dank Audience Insights
  • kein hoher Kostenaufwand, da die Facebookseite per se kostenlos ist und Kosten vor allem durch Ads und den Zeitaufwand zur Seitenbetreuung entstehen

Facebook hat allein in Deutschland Millionen von Nutzern. Wahrscheinlich wird deine Firma auf Facebook eher kein derart großes Publikum erreichen, doch das ist gar nicht nötig: Gesteigerte Reichweite ist immer viel wert, egal, um welche Größenordnung es sich handelt.


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Lohnt sich Facebook für lokale Unternehmen?

Dass riesige Konzerne eine Facebook-Fanseite haben, versteht sich von selbst. Aber wie steht es mit Kleinunternehmen? Auf die Frage, ob es sich lohnt, eine Facebook Seite zu erstellen, die KMUs mit Lokalbezug bekannt machen soll, gibt es zwei unterschiedliche Antworten:

  • Ja, denn über den Facebook-Unternehmensauftritt kann man erstens sehr spezifisches Targeting betreiben, zweitens für vergleichsweise geringe Werbekosten ein lokales Publikum als Zielgruppe gewinnen. Das lohnt sich zum Beispiel für Einzelhandels- oder Handwerksbetriebe wie eine Tischlerwerkstatt oder eine Schneiderei. Lokal begrenzte Events und Sonderaktionen können ebenfalls über Facebook optimal promotet werden, ganz zu schweigen von der Kundenkommunikation.
  • Nein, wenn von Vornherein klar ist, dass das Unternehmen keine ausreichenden Mitarbeiterkapazitäten für die Betreuung der Facebookseite hat.

Dieser zweite Punkt ist nicht zu unterschätzen. Eine Stunde pro Tag sollte schon drin sein, um Content zu posten, auf Kommentare zu antworten, Statistiken auszuwerten etc. Denn allein die Tatsache, dass eine Facebook-Seite für dein Unternehmen erstellt wurde, reicht längst nicht aus. Viel zu wichtig ist das Am-Ball-Bleiben. Beispielsweise durch das verlässliche Posten neuer Inhalte, die Userbetreuung etc. Eine Facebook-Unternehmensseite läuft nicht einfach so von selbst.

Die Facebook-Unternehmensseite erstellen: so geht’s richtig

Du bist topmotiviert und hast deine Facebook-Strategie fix und fertig vorbereitet? Perfekt, dann kannst du auch schon deine Facebook-Seite erstellen! Sofern du bereits ein Privatprofil hast, kannst du über den Page Creator mit wenigen Klicks einsteigen. Falls nicht, ist hier eine kurze Zusammenfassung der einzelnen Schritte:

1. Registriere dich bei Facebook

Ein Facebook-Account ist die Voraussetzung für ein Unternehmensprofil. Melde dich dafür bei Facebook an und gib deine Daten ein.

Facebook-Unternehmensseite erstellen
Man braucht einen Facebook-Account um eine Unternehmensseite zu erstellen.

2. Die Facebook Unternehmensseite erstellen

Dann kannst du auch schon starten. Wähle hierzu die Art deines Unternehmens aus (z.B. lokal, ohne regionalen Bezug oder Produkte) und lasse dir einen passenden Namen einfallen.

3. Seite gestalten

Gestalte deine Seite und gib alle Informationen an, die relevant für User sind. Nutze auch die Gelegenheit, Links und CTAs zu platzieren. Optik, Logo und Titelbild sollten dabei mit Profilen,die du vielleicht schon auf anderen Portalen hast, übereinstimmen.

Eine genaue Erklärung der einzelnen Schritte findest du in unserem Ratgeber zum Thema Facebook-Unternehmensseite.

Was braucht die Facebook-Firmenseite?

Der Klick auf „Seite erstellen“ ist der Startschuss, das Finetuning beginnt erst danach.

Besonders wichtig sind für eine gute Facebook-Unternehmensseite unter anderem diese Faktoren:

  • die perfekte Bebilderung, also gut aufeinander abgestimmte Profil- und Titelbilder
  • eine aussagekräftige Unternehmensvorstellung im Infobereich: Was leistet deine Firma und warum ist sie relevant für deine Zielgruppe?
  • Kontaktmöglichkeiten und Impressum
  • relevante Postings mit einem Call to Action, idealerweise Fotos bzw. GIFs und knackigen Formulierungen statt romanartigen Textblöcken

Abgesehen davon braucht eine Firma auf Facebook natürlich regelmäßige Aktivität. Das Ausmaß an Interaktion auf und mit der Seite wirkt sich maßgeblich auf die Reichweite aus. Um diese Tatsache positiv zu nutzen, verfolgst du am besten mit Insights, wann der beste Zeitpunkt zum Posten ist. Außerdem solltest du zum Beispiel durch diese Maßnahmen Leben auf die Seite bringen:

Eigentlich ist es ganz einfach: Gib deinen Fans und solchen, die es vielleicht werden wollen, einen Mehrwert. Der Klick auf den Like-Button ist jedoch nicht das Endziel – erst, wenn auf deiner Unternehmensseite viel Interaktion stattfindet, ist der Sweet Spot erreicht!

Facebook-Firmenseite Beispiel
Der Mehrwert ist das A und O der Facebook-Firmenseite.

Tipps für die Neuanmeldung: wie du die Facebook-Seite optimal gestaltest

Fakt ist: Bei Facebookseiten für Unternehmen gibt es so einiges zu beachten und die optimale Betreuung erfordert ein bisschen Übung. Aber keine Sorge, wer aufmerksam bei der Sache ist und die Seite als ernsthaftes Marketingtool erkennt, erkennt schnell, was funktioniert und wo es vielleicht noch hapert.

1. Lasse dich von der Konkurrenz inspirieren.

Das bedeutet, dass du dir genau ansiehst, welche Strategien deine Wettbewerber einsetzen und mit welchen sie gut fahren. Achte auch darauf, wie diese mit ihrer Zielgruppe kommunizieren. Das kannst du übernehmen, natürlich ohne 1:1 etwas zu kopieren! So sparst du viel Zeit, in der du selbst austesten müsstest, was funktioniert und was nicht.

2. Erstelle eine Unternehmensseite

Viele machen anfangs den Fehler, ein persönliches Profil zu erstellen anstatt eine Unternehmensseite. Der Unterschied? Erstens willst du nicht, dass jeder User dir erst eine Kontaktanfrage schicken muss, um das Profil zu sehen. Zweitens hast du mit der Unternehmensseite Zugang zu wertvollen Tools für Content-Erstellung oder Analytics.

3. Wähle in den ersten Schritten unbedingt die passende Kategorie!

Für dein Unternehmen kannst du bis zu 3 Kategorien wählen. Wähle dafür eine Hauptkategorie und passende Unterkategorien, mit denen du leichter gefunden werden kannst. Die Kategorien können später wieder geändert werden, falls du dir noch nicht sicher bist.

4. Gleiche dein Profil an andere bestehende Profile an

Hast du bereits Profile auf anderen Portalen oder betreibst du eine Webseite? Achte darauf, alle Profile gleich zu gestalten, um Wiedererkennungswert zu erzeugen. Denn deine Kunden sollen auf den ersten Blick erkennen, um wen es sich handelt. Nutze dazu einheitliche Farben, Banner, Logo, Profilbild und Titelbild.

5. Nutze die Gelegenheit und bewirb deine Website

Wie weiter oben schon kurz beschrieben wurde, bietet sich dir auf deiner Facebookseite für Unternehmen die Gelegenheit, in den Beschreibungen einen weiterführenden Link zu platzieren oder einen CTA zu setzen. Diese Funktion ist seit Dezember 2014 verfügbar und lohnt sich. Denn so kannst du mehr Traffic auf deine Website leiten oder mehr Aufmerksamkeit für deinen Content generieren.

6. Mache die Seite erst öffentlich, wenn diese fertig ist.

Eine Seite “under construction” macht natürlich keinen so guten ersten Eindruck bei den Usern. Deshalb empfehlen wir dir, die Seite erst dann öffentlich zugänglich zu machen, wenn alles bis ins kleinste Detail abgestimmt und präsentabel ist. Um die Seite also erst einmal zu verstecken, wähle beim Erstellen „Nur Administratoren können diese Seite sehen“.

7. Sei kreativ

Was anfangs wie ein pauschaler Ratschlag klingt, der sich von selbst versteht, macht beim zweiten Gedanken durchaus Sinn. Denn wenn du dir extra Mühe gibst, kannst du weitere Punkte sammeln. Verknüpfe beispielsweise spielerisch Titel- und Profilbild. Das zeigt nicht nur, dass du etwas drauf hast, sondern vermittelt auch, dass du dir die Zeit für Qualität nimmst. Hier ein Beispiel für ein gelungenes Zusammenspiel:

Facebook-Unternehmensseite Beispiel
Sei bei der Gestaltung deiner Facebook-Unternehmensseite ruhig kreativ.

8. Nutze visuellen Content 

Denn Bilder und Videos sind noch immer die beliebtesten Medien und werden am ehesten geteilt. Das zeigt unter anderem eine aktuelle Statistik auf Hubspot, laut der visuelle Inhalte bis zu 40 Mal eher geteilt werden. Tipp: Kombiniert mit dem CTA “Video ansehen” wirkt es noch besser.

Das sind die wichtigsten Tipps für die Gestaltung deines Facebook-Profils für Unternehmen. Dazu gibt es aber noch weitere für die Handhabung und Koordination deines Profils. Denn wie zuvor erwähnt, darf das Profil keinesfalls einschlafen, sondern muss in Bewegung bleiben. Daher:

9. Poste regelmäßig

Mit Facebook Analytics ist es mit der Zeit kein Problem, die für deine Zielgruppe relevantesten Inhalte herauszufinden. Dann gilt es noch, diese in den richtigen Abständen zu posten, damit alle Interessierten am Ball bleiben. Denn wenn du regelmäßig neue Inhalte lieferst, ist das für deine User ein Vertrauensbonus und vermittelt Beständigkeit.

Tipp: Poste so, dass immer wieder neue Eindrücke entstehen. Denn wenn du monatelang immer dieselben Inhalte zeigst, stellt sich ein Zustand ein, der Ad-Fatigue genannt wird. Wenn dieser eintritt, kann das, was zuvor gut funktioniert hat, nach hinten losgehen.

10. Finde den idealen Zeitpunkt heraus

Die Facebook-Tools helfen dir auch dabei, herauszufinden, wann deine Posts am ehesten gesehen werden und Interaktion erfahren. Dieser Zeitpunkt ist für die meisten Business-Bereiche individuell, da sich natürlich auch die Zielgruppen unterscheiden, die zu unterschiedlichen Zeiten aktiv sind.

Tipp: Du kannst außer den Facebook-Tools natürlich auch andere kostenlose und zahlungspflichtige Social-Media-Tools verwenden.

11. Nutze die Marketing-Hilfen von Facebook

Facebook ist für Unternehmen besonders, was das Marketing betrifft, eine große Spielwiese. Versuche dich beispielsweise einmal an Facebook Targeting oder Lookalike Audiences und finde heraus, welche Vorteile dir diese bringen können.

Mit Facebook Targeting kannst du beispielsweise bestimmte Zielgruppen selektiert ansprechen. Mit der Retargeting-Funktion werden wiederum Interessenten angesprochen, die schon eine Handlung vorgenommen, diese aber nicht abgeschlossen haben. Du kannst diese dann noch einmal erinnern oder auffordern (z.B. Kaufabschluss bei gefülltem Warenkorb).

Lookalike Audiences sprechen User an, die ähnliche Merkmale wie deine Zielgruppe aufweisen und daher auch potenzielle Interessenten für dein Unternehmen sind. Du siehst: Ein Blick auf die Marketing-Möglichkeiten auf Facebook kann sich für dein Unternehmen lohnen.

Du hast Lampenfieber und Angst, etwas zu übersehen? Dann beauftrage für die ersten Schritte am besten uns oder eine andere Social-Media-Agentur. Hilfe vom Profi hat schließlich noch nie geschadet.

Facebook für Unternehmen: Datenschutz und Rechtliches

Impressum

Um es ganz klar zu sagen: Das Impressum ist bei Facebook-Unternehmensseiten Pflicht, da diese nicht zu ausschließlich zu persönlichen oder familiären Zwecken betrieben wird. Ohne Impressum riskiert man als Seitenbetreiber, also Telemedium, daher eine Abmahnung. Darüber hinaus muss der Hinweis auf das Impressum möglichst im sichtbaren Bereich sein. Maximal 2 Klicks sollten ausreichen, um dorthin zu gelangen, sei es auf der Facebookseite selbst oder der Unternehmenswebsite.

Überblick Kontaktinfos und zusätzliche Informationen
Impressum und Kontaktinformationen sollten keinesfalls fehlen.

Gewinnspiele

Gewinnspiele sind ein wirkungsvolles Instrument für Unternehmen, um mehr Aufmerksamkeit zu bekommen, Daten zu sammeln und Fans zu gewinnen. Um hier alles richtig zu machen, solltest du regelmäßig die Gewinnspiel-Richtlinien auf Facebook prüfen. Da der Datenschutz ein heikles Thema ist, solltest du die im Prozess der Gewinnspiels gesammelten Daten nicht einfach für andere Zwecke verwenden (z. B. für weitere Werbung), sondern musst dafür eine ausdrückliche Einwilligung erhalten.

Verwendung von Fotos und Grafiken

Nicht immer hat man Lust, eigene Bilder zu produzieren. Gerade wenn man häufig postet, greift man gerne zu Inhalten, die von anderen stammen. Was dabei aber öffentliches Gut ist und was urheberrechtlich geschützt ist, ist dann die Frage.

Sorge also dafür, dass du zu allen grafischen Inhalten, die du öffentlich nutzt, die Nutzungsrechte hast und alle Lizenzen für die kommerzielle Nutzung des Bildmaterials bekommst. Ein bequemer Weg, an hochwertiges Bildmaterial zu gelangen, sind Plattformen wie Shutterstock, Adobe oder iStockphoto. Hier musst du dich nur an die vorgegebenen Bedingungen halten und kannst dich dann mit dem dir zur Verfügung gestellten Bildmaterial austoben.

Achtung: Stellst du über Mitarbeiter eigenes Bildmaterial her oder sind diese auf den Bildern zu sehen, gelten eigene Bedingungen. Um hier sicher zu sein, solltest du mit deinen Mitarbeitern vereinbaren, dass du das Bildmaterial auch nach eventueller Beendigung der Zusammenarbeit oder des Dienstverhältnisses verwenden darfst.

Das sind die wichtigsten rechtlichen Bereiche, die du beachten solltest. Wir würden dir dennoch empfehlen, eine professionelle Rechtsberatung einzuholen. Denn Rechtsbereiche wie die Impressumspflicht und alle Auflagen, die damit und mit den DSGVO-Vorschriften einhergehen, sind für Laien teils nicht so leicht zu durchschauen – auch wenn es bei Facebook selbst FAQs zum Datenschutz bei Unternehmensseiten gibt.

Facebook für Unternehmen: Kosten

Wie viel kostet Facebook für Unternehmen? Diese Frage stellt sich jedem im Prozess des Unternehmensaufbaus unweigerlich. Die Erstellung des Facebook Profils für Unternehmen ist natürlich kostenlos. Um professionelles Marketing zu betreiben, kommen aber natürlich dennoch Ausgaben auf dich zu.

Da dieser Artikel sich an Neustarter richtet, erfolgt hier eine Aufstellung nach Minimalbudget. Dieses sollte so eingesetzt werden, dass ein Teil für monatliche Kosten zur Verfügung steht, der andere Teil für einmalige Zahlungen, nach denen keine weiteren Zahlungen mehr notwendig werden.

  • Einmalige Kosten: Falls du noch kein Logo oder Titelbild hast, kannst du dieses von einem Freelancer (z. B. über Fiverr) erstellen lassen. Der Kostenpunkt liegt hier im Normalfall bei 20 bis 50 €, kann bei einem selbständigen Designer aber deutlich teurer werden. Etwas teurer wird es auch bei einem Titelbild, das durchaus 80 € bis 100 € kosten kann.
  • Monatliche Kosten: Diese betreffen vor allem die Bewerbung deiner Beiträge. Wenn du noch ganz neu auf diesem Feld bist, dann solltest du pro Beitrag zumindest ein paar Euro (z. B. 5 €) ausgeben. Wenn du per Analytics mit der Zeit herausfindest, dass 10 Beiträge im Monat für dein Unternehmen Sinn machen, dann liegt der Kostenpunkt für dich bei 50 € im Monat.

Verwende einen Teil deines Budgets gerade zu Beginn unbedingt auch für die Steigerung deiner Bekanntheit. Da nur wenige deiner Fans deine Anzeigen wirklich sehen bzw. darauf reagieren, sollten diese großzügige Mengen erreichen. Investiere also in Page Like Ads, wenn es dir möglich ist.

Grundsätzlich gilt: Mehr ausgeben kannst du immer. Teste, was für dich wirkt und setze dein Budget mit Bedacht, aber nicht zu knapp ein. Du wirst schnell herausfinden, wo sich die Investitionen lohnen und wo nicht.

Wie kann man die Facebook-Unternehmensseite bekannt machen?

Die Unternehmensseite ist fertig, der Redaktionsplan startklar – und jetzt? Bis du auf der Like-Ebene eine große Fanbase aufgebaut hast, dauert es wohl oder übel eine Weile. Da es aber nicht allein auf Likes, sondern vor allem auf Interaktion ankommt, ist jetzt Initiative gefragt!

Das heißt: Like deine Seite selbst, promote sie über Facebook Ads, teile sie und lade andere Facebook-Bekanntschaften ein, die Seite ebenfalls zu liken. Achtung: Lade nicht beliebig jeden ein, sondern wirklich nur solche Menschen, bei denen du tatsächlich Interesse vermutest. Es geht nämlich zunächst einmal vor allem darum, eine authentische erste Fanbase aufzubauen, die anderen Usern zeigt: Deiner Seite kann man vertrauen!

Natürlich braucht man im Regelfall trotz allem ein bisschen Geduld. Wenn man es aber richtig angeht und die Facebook-Unternehmensseite strategisch umsetzt, ist Facebook für Unternehmen eine Marketingoption, die sich mehr als auszahlen kann!


Bildquellen: © Cagkan – stock.adobe.com; © Pete Pedroza – unsplash.com

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