7 Tipps – Wie du auch mit wenig Budget coole Leute erreichen kannst

Immer wieder liest man, dass Social Media ohne ausreichendes Marketing Budget nicht funktioniert. Denn, das Marketing im Social Web kann nicht einfach nebenherlaufen. Im Idealfall hat man Angestellte die Spezialisten auf diesem Gebiet sind und Erfahrungswerte mit einbringen können. Außerdem sollten Social Media Profile regelmäßig bespielt werden. Sprich: du brauchst ausreichend Ressourcen – und Budget. Dem wollen wir gar nicht ganz widersprechen. Doch, auch ohne ausreichende Ressourcen kann man sein Unternehmen erfolgreich in den sozialen Netzwerken etablieren, wenn man weiß wie der Hase läuft.

Mit den folgenden Tipps bewegst du dich auch ohne großes Budget erfolgreich in den sozialen Medien:

  

1 Finde deinen Stil und sei authentisch!

Um sich in den sozialen Netzwerken langfristig einen Namen zu machen und eine geeignete Content Strategie zu etablieren, solltest du unbedingt authentisch bleiben. Denn, du willst zu DEM Experten, zu DEM Spezialisten deines deine Fachgebietes für deine Zielgruppe werden. Sich inhaltlich wie ein Fähnchen im Wind zu bewegen, oder in einer Sprache zu Scheiben, die dich und dein Unternehmen nicht repräsentiert, überzeugt langfristig nicht.

Bevor du dir überlegst, welche Netzwerke infrage kommen, formuliere klare Marketingziele, die du mithilfe von Social Media erreichen möchtest. Basierend darauf überlegst du dir, welche Branchen relevant sind und welches deine Zielgruppe ist. Im nächsten Schritt muss die Zielgruppe definiert werden. Dann hast du eine gute Basis von der aus du dir überlegen kannst, welche sozialen Netzwerke in deine Strategie involviert werden sollen. Was ist für deine Zielgruppe interessant? Wo bewegt sie sich? Wie grenzt du dich gegenüber anderen ab und schaffst ein Alleinstellungsmerkmal?

Wenn du weißt, wo du aktiv werden möchtest und mit welchen Themen du dich befassen möchtest., ist es noch nicht getan:  du musst deinen eigenen Stil finden. Und, wenn Du ihn gefunden hast, bleib bei ihm! So schaffst du einen Wiedererkennungswert für Deine Marke. Das ist ein Prozess und findet sich erst mit der Zeit. Im Idealfall hast Du einige Mitarbeiter, die sich auf dem Gebiet bereits auskennen. Hier ist es sinnvoll, sich jemanden mit ins Boot zu holen, der Erfahrungswerte hat auf die er zurückgreifen kann.

 

2 Facebook ist nicht alles!

Jeder spricht über Facebook. Alle kennen es. Jeder ist dort aktiv. Die Plattform ist einfach überall präsent. So scheint es zumindest. Denn, nicht für jede Marke und jedes Unternehmen macht es Sinn, sich beim sozialen Marketing auf Facebook zu fokussieren.

Je nach Marke und Produkten kann es auch Sinn machen, Blogging Plattformen oder Fotocommunities ins Zentrum zu stellen. Wenn du eher vertriebsorientiert, können Xing oder LinkedIn können wichtige Alternative – oder Ergänzung darstellen.

Wenn du dich dazu entscheidest, mehrere Netzwerke mit Inhalten zu bespielen, solltest du darauf achten, dass die Inhalte an die jeweiligen Kanäle angepasst werden. Sprich: dieselbe Bildsprache und derselbe Ton funktionieren auf verschiedenen Plattformen nicht unbedingt gleich gut. Außerdem solltest du die Kanäle miteinander vernetzen, um deine Marketing Strategie so effizient wie möglich zu gestalten. Wichtig ist schließlich auch die Vernetzung der Kanäle untereinander. Am besten passiert das natürlich über die Unternehmens- webseite. Vorausgesetzt, sie repräsentiert das Unternehmen auf eine Art und Weise, die für die Netzwerke angemessen ist.

Wenn du nicht über ausreichend Ressourcen verfügst, um die von Anfang an mehrere Plattformen zu befüllen, konzentriere dich erst einmal auf eine. Aber, dann bespiele diese auch konsequent.

 

3 Nutze kostenlose Tools!

Auch, wenn du sicherlich schon hundert Mal gelesen hast, dass gutes Monitoring auch viel Geld kostet, können wir dich an dieser Stelle beruhigen. Für unterschiedliche Zwecke gibt es inzwischen eine Menge kostenloser oder bezahlbarer Tools, die dich beim Monitoring deiner Social-Media-Aktivitäten unterstützen. Es sollte also keine Hürde für die darstellen, mit dem Posten zu beginnen, nur, weil das Budget für teure Monitoring-Tools fehlt.  Vor allem in der Anfangsphase sind Google Alerts, Talkwaker oder Social Mention ein guter Einstieg.

 

4 Sharing is caring: teile Inhalte anderer

Du hast nicht ausreichend Ressourcen, um dein Social-Media-Kanäle regelmäßig mit tollen Inhalten zu versorgen? Keine Postings sind auch keine Lösung und den Kopf in den Sand stecken schon gar nicht! Du musst nicht alle Inhalte selbst entwickeln, sondern kannst außerdem relevante Inhalte, beispielsweise von Verbänden, denen du folgst, teilen. Außerdem ist das kommentieren und Teilen von Inhalten von Businesspartnern eine gute Möglichkeit deinen eigenen Kanal zu befüllen und deinen Geschäftspartnern außerdem dein Interesse zu signalisieren.

Oft funktioniert es auch in den Sozialen Medien nach dem Prinzip: „Eine Hand wäscht die andere“. Mit etwas Glück teilen auch Deine Geschäftspartner zukünftig deine Inhalte mit ihren Followern.

 

5 Interaktion ist alles!

Wie der Name vermuten lässt geht es bei den sozialen Medien um Austausch und Kommunikation mit anderen. Sprich: wer hier erfolgreich sein möchte, muss sich aktiv an der Kommunikation beteiligen. Was das für dich bedeutet?  Stellt jemand beispielsweise auf deiner Facebook-Seite eine Frage, solltest du zeitnah antworten oder auf Posts der User reagieren. Insbesondere bei kritischen Kommentaren ist das besonders wichtig. Denn, so hast du die Möglichkeit einer negativen Eigendynamik entgegenzuwirken.

Du kannst die User auch aktiv zur Interaktion einladen: Du hast bereits ein Social Media Profil und hast darüber bereits einige Follower? Dann kann eine Hashtag-Kampagnen eine gute Möglichkeit sein, deine Follower zu einer Interaktion zu animieren. Entweder in Form eines Gewinnspiels oder auch nur zu einem bestimmten Thema deiner Wahl, kannst du deine Follower dazu auffordern, eigene Foto mit dem von dir vorgegebenen Hashtag zu posten.

 

6 Biete einen Mehrwert!

Keiner Möchte von Werbung zugespamt werden. Achte deshalb darauf, dass du zwar regelmäßig, aber auch interessante Inhalte postest. Natürlich dient so ein Social-Media-Kanal der Eigenwerbung, aber, gleichzeitig sollen sich deine Follower ja nicht langweilen oder dir genervt entfolgen. Liefere deinen Followern spannende Inhalte, die Sie neugierig machen. Intergrundwissen zu einem speziellen Thema, exklusive Fotos aus deinem Unternehmen, etc.

Natürlich sind auch Gewinnspiele und Rabatt-Angebote eine gute Möglichkeit, aus Usern neue Kunden zu machen;)

 

7 Nimm die Konkurrenz unter die Lupe!

Als Unternehmen kann man sich schon mal anschauen, was andere Unternehmen, die in einem ähnlichen Aufgabengebiet tätig sind, posten. Das soll nicht heißen, dass du die Inhalte der Konkurrenz übernehmen sollst. Aber, so erhältst du einen guten Überblick darüber, welche Trends gerade angesagt sind. Anhand Post deiner Konkurrenten erfährst du, welche Themen bei den Usern besonders gut – oder auch besonders schlecht ankommen. Warum solltest du also zu einem Thema etwas posten, dass bei deinem Konkurrenten für viele Negativkommentare gesorgt hat? Du kannst hier also aus den Fehlern anderer lernen.

 

 

Welche Erfahrungen hast du bisher mit Social Media Marketing mit kleinem Budget gemacht? Welche Tools nutzt du? Lass’ es uns wissen 🙂

 

 

Keyvan

Es gab genau zwei Möglichkeiten: Entweder ich rege mich weiter über vermeintliche Social Media und Content Marketing "Profis" auf oder ich tue etwas dagegen - ich habe mich für Letzteres entschieden und gründete gemeinsam mit meinem Co-Partner die Hamburger Social Media Agentur media by nature, denn: Wir lieben Facebook, Instagram, Twitter & Co. und wissen genau welche Taktiken hier für langfristige und nachhaltige Ergebnisse sorgen. Übrigens: meinen Kaffee trinke ich immer schwarz und freie Minuten gehören voll und ganz meiner kleinen Familie zuhause.