Dein Content Mix: diese 5 Beitragsarten musst du bei Facebook nutzen – Teil 1

Wer eine Facebook Fanseite pflegt, muss durch perfekte Inhalte und eine zielgruppenorientierte Anzeigenstrategie überzeugen – vor allem aber, wenn es um die Inhalte geht, gehen viele Unternehmen noch sehr stiefmütterlich vor. Das häufigste Problem: Bis auf Link- und Fotobeiträge sieht man dort nicht viel. Der Content Mix schöpft nur einen kleinen Teil dessen aus, was speziell bei Facebook möglich ist. Welche Möglichkeiten du dir (vielleicht) entgehen lässt, zeigen wir dir in unserer dreiteiligen Artikelserie „Dein Content Mix: diese 5 Beitragsarten musst du bei Facebook unbedingt nutzen“.

Inhalte für deine Fanseite – mehr als „nur“ Link- und Fotoposts

In all den Jahren, in denen wir bereits auf Facebook & Co. unterwegs sind, haben wir eines gelernt: Vor allem die Unternehmen, die bisher noch keine Berührungspunkte mit Social Media Marketing haben, gehen ohne Strategie vor. Das äußert sich nicht nur in „schlechten“ Inhalten, die fast ausschließlich reine Werbung sind, sondern auch in einem unausgewogenen Content Mix.

Man geht hier häufig den einfachsten Weg – und der führt nun mal häufig über Linkbeiträge und das eine oder andere Foto (beziehungsweise) Fotoalbum. Nicht falsch verstehen: Diese Beitragsarten sind wichtig, können jedoch nicht Facebook bietet Fanseiten-Betreibern jedoch sehr viel mehr Möglichkeiten. Welche das sind und für welche Inhalte sie besonders gut funktionieren? Zwei der insgesamt fünf Beitragsarten lernst du im ersten Teil dieser Artikelserie kennen.

Beitragsart #1: Linkbeiträge

Da Linkbeiträge die am häufigsten genutzte Beitragsart sind, fangen wir mal damit an: Wie der Name schon sagt, wird hierbei auf eine Linkquelle verwiesen. Das eignet sich natürlich dann besonders gut, wenn du eigene Inhalte, beispielsweise einen Blogartikel parat hast, den du mit deinen Fans teilen möchtest.


Ein guter Blogartikel zeichnet sich durch seinen Mehrwert für die Leser aus und ist vollkommen frei von klassischer Werbung – die Lösung eines Problems steht im Vordergrund.


Nehmen wir als Beispiel diesen Artikel – hier geht es nicht darum, unsere Leistungen zu verkaufen, sondern dir zu zeigen, welche Möglichkeiten du hast, um deinen Content Mix zu verbessern. Das schließt den einen oder anderen internen Link natürlich nicht aus 😉

Das bedeutet also:

  • Linkbeiträge immer dann einsetzen, wenn auf eine externe Quelle verlinkt wird.
  • Die Quelle kann ein eigener Inhalt sein (Blogartikel) oder Fremdcontent.
  • Im Falle von Fremdcontent: Hier muss ein Bezug zu deinem Portfolio vorhanden sein – Relevanz ist das Stichwort.
  • Der Beitragstext zum Linkbeitrag sollte einen Call-to-action enthalten.


Und noch ein Tipp: Du kannst in einem Linkbeitrag auch mehrere Links unterbringen, die jeweils eigene Vorschaubilder und Teaser bekommen – das macht beispielsweise dann Sinn, wenn du mehrere (zusammenhängende/Artikelserien) Blogartikel posten möchtest.

Beitragsart #2: Fotobeiträge

Fotos/Bilder generieren meist eine höhere Interaktionsrate – auch ein Grund, warum Fotos im Content Mix wichtig sind. Allerdings geht es hier um weit mehr als nur ein einzelnes Bild, denn deine Möglichkeiten sind gerade in diesem Bereich sehr umfangreich:

  1. Du kannst einzelne Bilder posten.
  2. Du kannst mehrere Bilder posten.
  3. Du kannst mehrere Bilder in einem Fotoalbum zusammenfassen und posten.
  4. Du kannst ein Fotokarussell posten (identisch zu den Linkbeiträgen mit mehreren Links).

Auch hier kommt es immer auf die spezielle Situation an, ob ein Fotobeitrag in diesem Fall Sinn macht. Besonders erfolgreich sind derartige Posts dann, wenn:

  • Das Foto einen Bezug zu deinem Unternehmen hat – „Cat Content“, also Bilder, die vielleicht witzig sind, aber für dein Business nicht relevant sind, generieren Interaktionen nur für einen kurzen Zeitraum und ohne nachhaltige Wirkung. Investiere deine Zeit lieber für andere Dinge…
  • Besonders erfolgreich sind Bilder, die hinter deine Kulissen blicken lassen. Was du anbietest, wissen deine Fans – lasse Sie deshalb auch an den Dingen teilhaben, die „nicht jedermann“ kennt/weiß. Das macht dich greifbarer und sympathischer.
  • Nutze einzelne Bilder dann, wenn du auf genau eine Sache aufmerksam machen möchtest.
  • Nutze mehrere Bilder, um Situationen aus „verschiedenen Blickwinkeln“ zu zeigen.
  • Nutze Fotoalben für zusammenhängende Bilder, deren Anzahl vier Bilder übersteigen, beispielsweise Eventfotos, und markiere Personen sowie den Ort. Das steigert deine (organische) Reichweite.
  • Nutze Fotokarussells, wenn du mehrere Fotos mit jeweils eigenem Link posten möchtest.

Selbst bei den am häufigsten genutzten Beitragsarten gibt es bei vielen Fanseiten Optimierungspotenzial. Ein Link ist nicht immer ein Link – und bei Fotobeiträgen gibt es ebenfalls verschiedene Optionen, die du gut gemixt nutzen solltest, um den Content Mix  deines Facebook Marketings anzureichern. Im nächsten Teil kümmern wir uns dann um die Beitragsarten Videos (inklusive Slideshows) und die coolen 360-Grad Aufnahmen. Also: Schau regelmäßig in unserem Blog vorbei, um die nächsten Teile nicht zu verpassen!

Keyvan

Es gab genau zwei Möglichkeiten: Entweder ich rege mich weiter über vermeintliche Social Media und Content Marketing "Profis" auf oder ich tue etwas dagegen - ich habe mich für Letzteres entschieden und gründete gemeinsam mit meinem Co-Partner die Hamburger Social Media Agentur media by nature, denn: Wir lieben Facebook, Instagram, Twitter & Co. und wissen genau welche Taktiken hier für langfristige und nachhaltige Ergebnisse sorgen. Übrigens: meinen Kaffee trinke ich immer schwarz und freie Minuten gehören voll und ganz meiner kleinen Familie zuhause.