Blogartikel professionell formatieren – 5 Dinge, auf die du achten musst

Blogartikel richtig formatieren

Wenn es um Content Marketing geht, spielen viele verschiedene „Inhaltsarten“ eine wichtige Rolle – Text ist dabei besonders entscheidend. Das ist auch ein Grund, warum redaktionelle Artikel, beispielsweise für den Corporate Blog, perfekt sein müssen. Dabei geht es jedoch nicht nur um den Inhalt. Die richtige Struktur ist maßgeblich, damit deine Texte tatsächlich gelesen werden.

Das haben wir sicher schon alle gesehen: Schlecht formatierte Blogartikel. Während der Inhalt der Texte durchaus überzeugen könnte, machen es ellenlange Absätze, fehlende Zwischenüberschriften und andere Dinge (die fehlen) einfach unmöglich, sich vom Anfang bis zum Ende durchzukämpfen. Aus diesem Grund geht es heute auch um die Struktur. Dazu gehören folgende Dinge:

  • Die Überschrift
  • Die Einleitung
  • Die Absätze im Hauptteil
  • Formatierungen, die den Text auflockern.
  • Der Schluss

Zu diesen Punkten sollte sich jeder Autor bereits vor dem Schreiben Gedanken machen, um sie beim Artikelkonzept und dem Content Marketing insgesamt zu berücksichtigen. Am Ende kommt dann vielleicht ein Artikel heraus, der tatsächlich bis zum Ende gelesen wird.

Die Überschrift entscheidet alles

Was sieht der Leser als Erstes? Natürlich die Überschrift – und die muss ihn packen. Wenn sie bereits langweilt, kann der Artikel selbst auch nicht besser sein. Besonders beliebt sind Ratgeberartikel, wie dieser hier. „X Tipps, um Y oder Z besser zu machen“ funktionieren sehr gut. Denn jeder will besser sein – auch deine Leser. Außerdem wichtig:

  • Beschränke dich auf maximal 10 Wörter – aber halte die Überschrift auch nicht zu kurz.
  • Integriere wichtige Stichwörter (Keywords).
  • Lass den Leser nicht im Dunkeln. Die Überschrift muss direkt zeigen, worum es geht, sodass der Nutzer entscheiden kann, ob der Artikel interessant ist, oder nicht. Clickbait braucht heute kein Mensch mehr.

Den Leser willkommen heißen – mit der richtigen Einleitung

2Einleitung

Mit der Headline hast du deine Leser zur Artikelansicht gebracht – jetzt musst du deine Versprechen halten. Aus diesem Grund gehört zu jedem guten Blogartikel auch eine Einleitung.

Die Einleitung führt an das Thema heran und macht Lust auf mehr – vor allem in der Blogartikelübersicht ist das entscheidend. Hier bleiben dir nur wenige Zeilen, um den potenziellen Leser zu überzeugen, denn im Normalfall machst du hier sicher von der „Weiterlesen“ Funktion Gebrauch (wenn nicht, solltest du es in Zukunft tun). Achte darauf, dass:

  • Deine Einleitung kurz und prägnant ist.
  • Sofort klar wird, worum es in dem Artikel geht.
  • Du dennoch nicht zuviel verrätst, damit der Leser auch tatsächlich weiterliest.

So sieht der perfekte Absatz aus

Über Absätze innerhalb von (Blog-)Artikeln könnte man ganze Artikel füllen. Ich beschränke mich dennoch auf das Wichtigste. Und das Wichtigste ist: Absätze müssen also solche zu erkennen sein.

Wenn ich einen Artikel aufrufe und die Absätze so lang sind, dass ich erst einmal scrollen muss, um das Ende zu sehen – tja, dann lese ich den Text gar nicht erst. Das hat nicht unbedingt mit Faulheit zu tun. Viel mehr ist es einfach anstrengend. Und das geht wahrscheinlich nur mir so. Deshalb unbedingt merken:

  • Ein Absatz sollte nicht länger als vier bis fünf Zeilen sein.
  • Ein Absatz sollte möglichst nur einen Punkt behandeln (geht nicht immer).
  • Thematische Zusammenhänge durch Zwischenüberschriften gliedern. An denen kann der Nutzer sich entlanghangeln, direkt zum (für ihn) Wichtigen navigieren und (für ihn) Unwichtiges überspringen.

Von Bildern, Listen und anderen Dingen

Auch, wenn die Absätze perfekt formatiert sind, so ist es ein Muss den Artikel (optisch aufzulockern). Dazu gehören alle anderen Dinge, die zu einem perfekten Blogartikel gehören, beispielsweise:

  • Bilder: Nicht nur ein schönes, prägnantes und aussagekräftiges Headerbild ist wichtig – auch innerhalb des Artikels machen Bilder Sinn (zugegeben ein Punkt, den auch ich nicht immer berücksichtige).
  • Listen/Aufzählungen: Bullet Points sind perfekt, um wichtige Dinge noch einmal zusammenzufassen oder sie in übersichtlicher Form darzustellen. Keiner meiner Artikel kommt ohne Bullet Points aus.
  • Links: Links sind ganz besonders wichtig, denn mit ihnen kannst du auf weiterführende Informationen verlinken (in deinem Blog oder in externen Quellen) und gleichzeitig etwas für deine SEO tun – mach bloß nicht den Fehler und lass dieses Potenziel links liegen.

It’s a wrap: Das Ende, das in Erinnerung bleibt

So, jetzt brauchst du noch die perfekten abschließenden Worte, um deinen Artikel abzubinden. Hier macht es Sinn das Gesagte noch einmal zusammenzufassen und die wichtigsten Punkte herauszustellen – und sie mit einem abschließenden letzten Tipp zu verbinden. Das, was hier steht, behält der Leser in Erinnerung. Also wähle deine Worte gut.

5Ende

Erst, wenn du die richtigen Inhalte und die richtigen Formatierungen kombinierst, schaffst du es zum perfekten Blogartikel. All diese Dinge (Überschrift, Einleitung, Absätze, Auflockerungen und ein gutes Ende) sind dabei wichtig. Bevor du den Artikel schreibst, solltest du dir deshalb vorher überlegen, wie die Struktur aussehen soll – und nicht erst im Nachhinein. Denn dann kann es schon zu spät sein.

Keyvan

Es gab genau zwei Möglichkeiten: Entweder ich rege mich weiter über vermeintliche Social Media und Content Marketing "Profis" auf oder ich tue etwas dagegen - ich habe mich für Letzteres entschieden und gründete 2012 die Hamburger Social Media Agentur media by nature, denn: Ich liebe Facebook, Instagram, Twitter & Co. und weiß genau, welche Taktiken hier für langfristige und nachhaltige Ergebnisse sorgen. Vollblut-Texter bin ich auch noch, meinen Kaffee trinke ich immer schwarz und freie Minuten gehören voll und ganz meiner kleinen eigenen Familie zuhause.